Faktor-Zertifikat auf Aareal Bank: Citigroup-Rating schiebt Papier an - Zertifikateanalyse

Dienstag, 06.10.20 11:30
Aussenaufnahme des Firmengebäudes der Aareal Bank
Bildquelle: Aareal Bank
Lauda-Königshofen (www.zertifikatecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung ein Faktor-Zertifikat (ISIN DE000VA1GS51 / WKN VA1GS5) von Vontobel auf den 2X Long Index (ISIN CH0413016236 / WKN A2GG4E) linked to Aareal Bank AG (ISIN DE0005408116 / WKN 540811) vor.

Wertpapiere der Aareal Bank würden heute zu den größten Gewinnern gehören, nachdem ein positives Analystenkommentar der Citigroup veröffentlicht worden sei. Der Zeitpunkt hätte kaum besser gewählt werden können, die Aktie habe vor wenigen Stunden noch auf ihrer unteren Trendkanalbegrenzung gelegen.

Die Citigroup sehe bei der Aareal Bank nach ihrer Einschätzung noch erhebliches Kurspotenzial und habe das Papier des Geldinstitutes von "neutral" auf "buy" mit einem Zielkorridor zwischen 17,70 und 25,70 Euro eingestuft. Wie zu erkennen sei, habe diese Einstufung sofort Wirkung gezeigt und das Papier in der ersten Tageshälfte um über sechs Prozent angeschoben. Dadurch habe sich der Wert von seiner unteren Trendbegrenzung merklich lösen und sogar über einen kurzzeitigen Abwärtstrend springen können. Sollte das Kaufinteresse in den kommenden Tagen weiter hoch bleiben, könnte daraus tatsächlich noch eine größere Erholung hervorgehen und bietet entsprechend vielversprechende Handelsansätze.

Könne der heutige Kurssprung mit einem nachhaltigen Tagesschlusskurs oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts verlaufend bei derzeit 17,50 Euro gefestigt werden, würde dies für weitere Zugewinne in der Aareal Bank-Aktie in den Bereich rund von rund 20,00 Euro und damit den 200-Tage-Durchschnitt bei 20,46 Euro sprechen. Um ein Kaufsignal größeren Ausmaßes in Stein zu meißeln, müsse jedoch mindestens ein Wochenschlusskurs oberhalb von 20,00 Euro etabliert werden. Nur dadurch ließe sich mittelfristiges Kurspotenzial an 22,44 Euro für den weiteren Verlauf der Akte skizzieren. In bärisches Fahrwasser dürfte das Papier des Geldinstitutes allerdings erst bei einem nachhaltigen Bruch von 16,55 Euro geraten, in diesem Szenario müssten Abschläge zurück auf die Sommertiefs bei 15,05 Euro und womöglich noch die Horizontalunterstützung aus Anfang dieses Jahres um 14,00 Euro zwingend einkalkuliert werden. An dem übergeordneten Abwärtstrend bestehend seit Anfang 2018 würde jegliche Reaktion nichts ändern. (06.10.2020/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck




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25.11.20
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