Faktor-Zertifikate auf Gold: Nachhaltige Preiserholung? Zertifikateanalyse

Freitag, 23.01.15 11:20
Faktor-Zertifikate auf Gold: Nachhaltige Preiserholung? Zertifikateanalyse
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Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Nicolai Tietze, stellt ein Faktor-Long-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) 6 (ISIN DE000DX6XAU4/ WKN DX6XAU) sowie ein Faktor-Short-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) 6 (ISIN DE000DX6GLD2/ WKN DX6GLD) der Deutschen Bank auf Gold vor.

Das Jahr 2015 sei gerade angelaufen. Es lasse sich jedoch schon einmal sagen, dass Gold ganz besonders zu den Frühstartern gehöre. Schließlich sei der Ruf nach dem so genannten sicheren Hafen lauter geworden, als es an den Märkten wieder etwas mehr Auf und Ab gegangen sei.

Ganz besonders im Gedächtnis dürfte dabei der 15. Januar bleiben, als sich die Schweizerische Nationalbank (SNB) überraschend dazu entschlossen habe, die Kopplung des Schweizer Franken an den Euro aufzuheben. Bis dahin hätten die Schweizer Währungshüter einen zu starken Franken gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung vermeiden wollen. Aus diesem Grund sei seit September 2011 ein Mindestkurs von 1,20 Franken für 1 Euro gepflegt worden. Da die SNB bis zuletzt jedoch versichert habe, an ihrer Politik festzuhalten, habe der plötzliche Schwenk umso größere Marktturbulenzen ausgelöst. Während schweizerische Aktien in einer ersten Reaktion abgestürzt seien, sei der DAX auf ein neues Allzeithoch geschossen. Doch die zwischenzeitliche Volatilität sei es gewesen, die dem seit jeher als Sicherheitsinvestment geltenden Gold regen Zulauf beschert und für einen Preisauftrieb gesorgt habe.

Ein Auf und Ab habe es zuletzt aber auch auf den Ölmärkten gegeben. Nachdem sowohl die Nordseesorte Brent als auch die US-Sorte WTI in der zweiten Jahreshälfte 2014 und zu Beginn des neuen Jahres einen Preissturz hätten erleben müssen, seien nun größere Schwankungen leichter zu bewerkstelligen. Bei dem erreichten Preisniveau falle eine Bewegung nach unten oder nach oben um zum Beispiel 5 US-Dollar prozentual wesentlich größer aus, als dies noch vor etwa einem halben Jahr der Fall gewesen sei. Daneben würden aber auch die anhaltenden geopolitischen Entwicklungen dafür sorgen, dass der Ruf nach sicheren Häfen wie Gold für das eigene Vermögen größer werde, während das schwächere Wirtschaftswachstum in China und in Europa zusätzliche Unsicherheiten bergen würden.

Es sei aber nicht nur die Rückkehr des gelben Edelmetalls zu seinem Status als sicherer Hafen, die für die jüngste Preiserholung gesorgt haben dürfte. Angesichts der jüngsten Signale von der FED und Erholung am US-Arbeitsmarkt, hätten die Marktteilnehmer die erste Leitzinsanhebung seit vielen Jahren vonseiten der US-Notenbank für 2015 erwartet. Die stagnierenden Löhne in den USA, die allgemeinen Marktunsicherheiten und die weltweiten Deflationstendenzen dürften die US-Notenbanker um FED-Chefin Janet Yellen jedoch dazu bewegen, sich die Sache mit der Zinswende möglicherweise noch einmal zu überlegen. Schließlich sei allein die US-Inflation laut Angaben des US-Arbeitsministeriums im Dezember 2014 mit 0,8 Prozent auf den tiefsten Stand seit Oktober 2009 gefallen.

Lange Zeit seien bullische Argumente für Gold nur schwer zu finden gewesen. Allerdings habe sich dies zuletzt ein wenig geändert. Trotzdem sei es nicht sicher, dass die jüngste Preiserholung nicht ebenfalls verpuffe, nachdem dies bereits einige Male geschehen sei, seit die Goldnotierungen im Herbst 2011 auf neue Rekordhochs hätten klettern können und sich in der Folge stetig auf dem absteigenden Ast befunden hätten.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei Gold erwarten würden, könnten mit dem Faktor-Long-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) von 6 der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei und auf fallende Goldpreise setzen möchte, erhalte mit dem Faktor-Short-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) 6 der Deutschen Bank die Gelegenheit dazu. (Stand vom 22.01.2015) (23.01.2015/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


Quelle: ac


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