Freenet-Aktie legt deutliche 2,1% zu

Freenet-Aktie legt deutliche 2,1% zu
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Die Aktie von Freenet präsentiert sich an diesem Tag deutlich im Auftrieb (+2,1%). Dabei beträgt der Einfluss der Freenet-Aktie an der gesamten MDax-Punkteveränderung (-235,7) gegenwärtig 6,9 Zähler. Mit diesem Kursaufschlag zählt der Titel von Freenet bislang zu den klaren Gewinnern des Tages im MDax – lediglich die Papiere von Wacker Chemie (+6,5%) verbuchen einen höheren Gewinn.
Name Vortag aktuell ± ±%
141,90
151,05
9,15
6,45
23,60
24,10
0,50
2,12
89,32
91,02
1,70
1,90
K+S
17,65
17,96
0,31
1,76
88,56
89,96
1,40
1,58
+20,4% p.a. im Musterdepot boerse.de-Signale Aktien Deutschland Gratis-Login
60,50
58,74
-1,76
-2,91
468,00
451,00
-17,00
-3,63
36,82
35,47
-1,35
-3,67
33,08
31,66
-1,42
-4,29
12,91
12,21
-0,70
-5,39

In den Handel gestartet ist Freenet heute bei 23,60 Euro (Kursgewinn am 13.01.2022 bei kräftigen Umsätzen: +0,4%). Auf Zehn-Jahres-Sicht weist die Freenet-Aktie einen Kursgewinn von im Mittel +8,7% pro Jahr aus. Eine Kapitalanlage in Höhe von 10.000 Euro wäre damit auf 23.022 Euro geklettert. Parallel dazu ist das Anlage-Risiko unter Berücksichtigung der Verlust-Ratio* von 2,42 als hoch einzustufen. Doch qualifiziert sich das Freenet-Papier nach den strengen Regeln im boerse.de-Aktienbrief als Champion? Sie sollten wissen:

Champions-Aktien verbuchen seit mindestens zehn Jahren höhere und konstantere Kursaufschläge bei deutlich niedrigeren Kursrücksetzern als 99,9% aller weltweit an der Börse gelisteten Aktien. In boerse.de finden Sie beispielsweise über 30.000 Aktien – davon verdienen nur 100 das Qualitäts-Merkmal „Champion“. Erfahren Sie jetzt, um welche Aktien es sich dabei handelt – klicken Sie hier…

Das folgende Renditedreieck zeigt die durchschnittlichen jährlichen Renditen der Freenet-Aktie über verschiedene Anlagezeiträume. Dabei wird auf der horizontalen Achse das Kauf- und auf der senkrechten Achse das Verkaufsjahr dargestellt.

2011   26,5          
2012   33,2 40,3         
2013   40,1 47,5 55,1        
2014   31,5 33,3 29,9 8,8       
2015   31,7 33,1 30,8 20,1 32,7      
2016   22,5 21,7 17,5 7,1 6,3 -14,8     
2017   21,5 20,7 17,1 9,1 9,2 -0,9 15,4    
2018   10,0 7,9 3,3 -4,8 -7,9 -18,5 -20,3 -44,9   
2019   11,2 9,4 5,6 -0,9 -2,8 -10,0 -8,4 -18,3 21,0  
2020   8,1 6,2 2,6 -3,3 -5,1 -11,3 -10,4 -17,6 0,7 -16,2
Ø   23,6 24,5 20,2 5,2 5,4 -11,1 -5,9 -26,9 10,9 -16,2
    2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019

Auf längere Sicht handelt es sich bei der Freenet-Aktie um einen Depotbremser: Während die 100 Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief in der Zehn-Jahres-Betrachtung im Mittel jährliche Kursrenditen in Höhe von +19,4% ausweisen, entwickelte sich ein Investment in Freenet deutlich schwächer und das bei deutlich erhöhtem Risiko. Unsere Empfehlung: Fordern Sie jetzt den boerse.de-Aktienbrief gratis an und profitieren Sie wie bereits tausende Anleger von den konkreten Aktien-Empfehlungen. Klicken Sie hier…

Freenet-Aktionäre fragen sich, ob das reichen wird. Denn momentan notiert ihr Titel in der Nähe des 3-Jahres-Hochs bei 23,80 (Abstand: 1,3%), das letztmalig am 12.01.2022 erreicht wurde. Bis zum Allzeit-Hoch vom 11.02.2000 ist es aber noch ein weiter Weg, ganze 67,6% müsste die Freenet-Aktie noch hinzugewinnen. Verglichen mit den Branchen-Pendants (Tech) zeigt sich die Freenet-Aktie heute im Mittelfeld (Philips Electronics (+2,5%), Sony (-0,8%), Siemens (-2,8%)). Freenet (+18,1%) liegt im Übrigen auch in den vergangenen sechs Monaten im Mittelfeld unter den Branchen-Pendants: Sony (+32,4%), LPKF Laser (-20,8%), Leoni (-29,3%).

Im Fokus: Freenet

Das in Büdelsdorf ansässige Unternehmen wird aktuell von Christoph Vilanek geleitet. Dabei sind 4.004 Mitarbeiter bei Freenet angestellt. Mit 3,0% aller Firmenanteile ist Flossbach von Storch AG derzeit größter Anteilseigner – der Streubesitz beträgt 65,8%. Freenet wird an der Börse aktuell mit 3,1 Milliarden Euro bewertet und kann somit als Mid Cap eingestuft werden. Unternehmen mit einem ähnlichen Geschäftsfeld sind zum Beispiel ADVA Optical Network, Philips Electronics und Leoni.

* Die Verlust-Ratio ist eine Kennzahl, in der die Häufigkeit eines Kursverlustes mit dem gewichteten Durchschnittsverlust multipliziert wird. Je höher die Verlust-Ratio, desto höher das Risiko der Aktie. Zusammen mit der geoPAK10 und der Gewinn-Konstanz bildet diese Kennzahl die Basis der Performance-Analyse. Warum die Performance-Analyse so erfolgreich ist, können Sie hier gerne nachlesen ...


Quelle: boerse.de
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