Fresenius stark unterbewertet - Call-Optionsschein mit 64%-Chance - Optionsscheineanalyse

Freitag, 04.12.20 11:00
Außenaufnahme eines Fresenius Firmengebäudes
Bildquelle: Unternehmensbild: Fresenius
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000CL780U9 / WKN CL780U) der Société Générale auf die Aktie von Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) vor.

Die Fresenius-Gruppe sei ein global tätiger Gesundheitskonzern, der sich auf medizinische Dienstleistungen sowie medizinische Produkte spezialisiert habe. Die vier Tochtergesellschaften Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed würden am Markt weitgehend selbstbestimmt agieren. Die Ausweitung der Gesundheitsversorgung in Ländern weltweit treibe die Nachfrage nach medizinischen Produkten und Dienstleistungen voran und Fresenius sei hervorragend positioniert, um sein starkes Wachstum auch in Zukunft fortzusetzen.

Insbesondere der Geschäftsbereich Fresenius Helios, der nach eigenen Angaben größte Krankenhausbetreiber Europas mit 110.000 Mitarbeitern, berge einiges an Potenzial. Es werde angenommen, dass in Deutschland der regulatorische Druck viele Investoren abgeschreckt habe. Die Aktie sei im Vergleich zur Branche so niedrig bewertet wie nie zuvor in mehr als zehn Jahren und biete daher einen günstigen Einstieg. Das Kursziel liege bei 54 Euro, das KGV bei knapp zehn.

Der Aktienkurs von Fresenius sei im Corona-Sell-Off tiefer gefallen als der DAX. Ab dem 19. Februar 2020 habe der DAX ca. 38% bis zum Tief Mitte März verloren, Fresenius habe in der Spitze 52% abgegeben. Die Erholung vom Tief sei bis Anfang August quasi im Gleichschritt mit dem DAX erfolgt. In den Handelstagen ab Anfang August habe Fresenius erneut Federn lassen müssen, nachdem der Klinikbetreiber viele Betten für Corona-Patienten frei gehalten habe und weniger sonstige Operationen stattgefunden hätten.

Aktuell scheine der Kurs eine Seitwärtsrange auszubilden, deren untere Begrenzung beim Level von 37,10 Euro liege. Auf Basis des Wachstumspotenzials und des niedrigen KGVs 2021 von zehn erscheine die Aktie stark unterbewertet. Es sei absehbar, dass der Status Quo auf Basis einer Durchimpfung gegen Covid-19 wieder hergestellt werde und Fresenius sein Wachstumspotenzial wieder voll werde ausschöpfen können.

Der ausgewählte Call (Basispreis 40,50 Euro) mit der WKN CL780U weise eine durchschnittliche Implizite Volatilität von 26% auf. Hier sei die Nervosität der Marktakteure weiter abgeklungen.

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Aktie von Fresenius bis auf 41,00 Euro ausgehen würden, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN CL780U) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 26% und dem Ziel bei 41,00 Euro (0,38 Euro beim Optionsschein) bis zum 03.02.2021 sei eine Rendite von rund 64% zu erzielen. Falle der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 34,05 Euro, resultiere daraus ein Verlust von rund 56% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis betrage somit 1,15 zu 1, wenn bei 34,05 Euro (0,10 Euro beim Schein) eine Stopp-Loss Order eingezogen werde. (04.12.2020/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck




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