Gold: Wann springt der Funke über?

Freitag, 31.05.19 10:15
Gold: Wann springt der Funke über?
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Zürich (www.aktiencheck.de) - Mit Blick auf die Kursentwicklungen von Gold (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) und Silber (ISIN: XC0009653103,WKN: 965310) in den vergangenen Jahren muss man festhalten, dass die Anhänger dieser Anlageklasse äußerst geduldig sein müssen, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Und auch in diesem Jahr mache es der Goldpreis seinen Fans nicht leicht. Habe die Kursentwicklung bis Februar noch erbaulich ausgesehen, stecke das Edelmetall seither in einer zähen Korrekturphase. Sämtliche Ausbruchsversuche der Käufer zur Oberseite seien ausgebremst worden. Seit einigen Wochen markiere das Edelmetall aber zumindest keine weiteren Tiefs mehr. Der Support bei 1.276 USD und ein kleines Doppeltief bei 1.266 USD würden den Kurs stabilisieren.

Ausblick: Ausbleibende weitere Tiefs seien das eine. Für einen neuen Aufwärtstrend würden die Käufer aber auch höhere Hochs benötigen. Und dieser Kraftakt sei bislang trotz guter Ansätze nicht gelungen.

Die Long-Szenarien: Das Hoch bei 1.303 USD, welches im Zuge des letzten gescheiterten Ausbruchsversuchs zur Oberseite ausgebildet worden sei, stelle in Verbindung mit einer Horizontalen bei 1.299 USD ein Widerstandsband dar, welches die Käufer überwinden müssten. Gelinge dies, wäre ein erster wichtiger Schritt hin zu einem neuen Aufwärtstrend unternommen. Die nächsten charttechnischen Hürden würden in diesem Fall bei 1.309 und darüber 1.326 USD warten. Schlussendlich diene das Jahreshoch bei 1.346 USD als dritter Widerstand. Anleger, die auf starke langfristige Kaufsignale warten würden, müssten sich in jedem Fall noch gedulden. Diese könnte man erst über dem Kursniveau von 1.375 USD konstatieren.

Die Short-Szenarien: Viele Argumente hätten die Käufer derzeit nicht auf ihrer Seite. Vorrangig wären bislang ausgebliebene weitere Tiefs zu nennen. Sollte dieser Vorteil wegfallen, der Goldpreis also die Unterstützungen bei 1.276 und 1.266 USD unterbieten, wäre die Chance auf eine Bodenbildung vergeben. Die Verkäufer dürften in diesem Szenario einmal mehr ihre Chance wittern. Ein Ausverkauf könnte den Goldpreis dann auf 1.244 und im Anschluss auf 1.233 USD drücken. Unter 1.230 USD wiederum würde sich das Chartbild zusätzlich eintrüben. (31.05.2019/ac/a/m)



Quelle: ac


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