Goldpreis in Euro
WKN: 965515 ISIN: XC0009655157 Währung: EUR  /  USD
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Goldige Zeiten: Das gelbe Edelmetall ist gefragt, aber wie lange noch?

Montag, 01.07.19 08:45
Goldige Zeiten: Das gelbe Edelmetall ist gefragt, aber wie lange noch?
Bildquelle: fotolia.com
Paris (www.aktiencheck.de) - Die Krisenwährung Nummer 1 ist wieder gefragt, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".

Der Goldpreis (ISIN: XC0009655157, WKN: 965515) habe zuletzt eine richtige Rally hingelegt. Erstmals seit 2013 koste eine Feinunze des Edelmetalls mehr als 1.400 US-Dollar. Gründe dafür gebe es einige: Im Handelsstreit zwischen den USA und China gebe es immer noch keine Einigung. Und Investoren hätten wenig Hoffnung, dass das Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Xi Jinping beim G20-Gipfel einen Durchbruch bringe. Noch immer könnte aus dem Handelsstreit ein Handelskrieg werden. Und China sei bekanntlich nicht das einzige Land, dem Trump mit Strafzöllen drohe. Auch der Streit zwischen den USA und dem Iran ums Öl lasse Anleger in sichere Häfen flüchten.

Doch es seien nicht nur die potenziellen Krisenherde, die den Goldpreis steigen lassen. Es seien auch die Sorgen um die Weltwirtschaft, deren Wachstum sich deutlich verlangsamt habe. Die Notenbanken würden bereits reagieren. Mit ihren Signalen, die Geldpolitik wieder stärker zu lockern und gegebenenfalls die Zinsen zu senken, hätten die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank ebenfalls für Rückenwind gesorgt. Denn wenn die Zinsen und damit die Anleiherenditen weiter sinken würden, profitiere der Goldpreis.

Apropos Zentralbanken: Russland und China würden weiter Gold kaufen, auch dadurch steige die Nachfrage. Und dann sei da noch der Dollar. Der zuletzt schwächere Greenback - eine Reaktion auf die zeitnah fallenden Zinsen - lasse den Goldpreis ebenfalls steigen. Edelmetalle würden überwiegend in der US-Währung gehandelt. Falle der Dollar, werde Gold für Nachfrager außerhalb des Dollarraums günstiger. Das treibe die Nachfrage und den Preis. Der Höhenflug der US-Währung habe den Goldpreis lange gebremst, das sei nun erst mal vorbei.

Es gebe also viele Gründe, warum der Goldpreis zuletzt gestiegen sei. Sehr zur Freude der Gold-Anleger. Aber wie lange gehe das noch so weiter? Zumal man darüber streiten könne, ob Gold überhaupt eine (gute) Anlageklasse sei. Denn die Rendite bringe einzig die Kursentwicklung. Wer in das Edelmetall investiere, bekomme weder eine Dividende noch einen Zinskupon, also keine laufenden Erträge. Außerdem sei Gold eine hochemotionale Sache - eben weil es als Krisenwährung gelte, als Versicherung gegen schlechte Zeiten. Ob es ein langfristiger Renditebringer werde, sei fraglich. Denn es seien vor allem Krisenängste und Spekulanten, die den Preis für das feine Metall würden steigen lassen. Entspanne sich die Lage, werde auch Gold wieder billiger. Kurzfristig habe das gelbe Metall aber sicher noch etwas Potenzial. (Ausgabe vom 28.06.2019) (01.07.2019/ac/a/m)



Quelle: ac


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