Ifo: Unternehmen investieren weniger

Mittwoch, 10.12.25 10:57
Fertigungsstraße bei Volkswagen.
Bildquelle: Volkswagen AG
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Wirtschaftskrise schlägt auf die Investitionspläne der Unternehmen durch. Der vom Münchner Ifo-Institut halbjährlich erhobene Index der Investitionserwartungen fiel im November um 11,6 auf minus 9,2 Punkte. Das bedeutet, dass der Anteil der Unternehmen, die ihre Investitionen senken wollen, um 9,2 Prozentpunkte größer ist, als der Anteil derer, die Investitionen ausweiten wollen.



"Der tiefgreifende Strukturwandel und die mangelnde Attraktivität des Standorts Deutschland bremsen die Investitionsbereitschaft der Unternehmen", sagt Ifo-Expertin Lara Zarges. "Die anhaltende Unsicherheit über wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen verstärkt die Investitionszurückhaltung zusätzlich."

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Für 2026 sind die Unternehmen etwas weniger zurückhaltend. Hier liegt der Saldo nur noch bei minus 3,1 Punkten. Die Unternehmen, die kürzen wollen, überwiegen also weiter - wenn auch nicht mehr so deutlich. Hier könnte laut Zarges aber auch eine Rolle spielen, dass die Unternehmen beim Blick ins neue Jahr erfahrungsgemäß oft etwas optimistischer sind.

Industrie leidet besonders

Besonders negativ entwickelt sich die Investitionsbereitschaft im laufenden Jahr in der Industrie. Hier fällt der Saldo auf minus 17,3 Punkte. Im März hatten mit plus 4 Punkten noch die Unternehmen überwogen, die die Investitionen ausweiten wollen. Besonders schlecht ist die Lage im Fahrzeugbau mit jetzt minus 36,7 Punkten. Die Chemiebranche stürzte von plus 21 auf minus 9,4.

Für das kommende Jahr ist die Industrie mit minus 6,9 zwar immer noch zurückhaltend - aber bei weitem nicht mehr so pessimistisch wie für 2025. Die Chemie bildet hier eine Ausnahme: Die Aussichten für 2026 sind mit minus 15,8 schlechter als für das zu Ende gehende Jahr. Im Fahrzeugbau sollen die Investitionen mit einem Saldo von minus 1,3 Prozent dagegen nur noch leicht sinken.

Im Handel gibt es wenig Bewegung auf schwachem Niveau. Für das laufende Jahr sank der Saldo um 3 Punkte auf minus 13,1. Für das kommende liegt er bei minus 9,7./ruc/DP/mis

Quelle: dpa-AFX




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