Inline-Optionsschein auf Airbus: Chance von 116,1 Prozent p.a. - Optionsscheineanalyse

Dienstag, 05.11.19 12:00
Inline-Optionsschein auf Airbus: Chance von 116,1 Prozent p.a. - Optionsscheineanalyse
Bildquelle: iStock by Getty Images
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Im ersten Moment wurde die vergangene Woche vorgestellte Quartalsbilanz des Aeronautik-Konzerns Airbus (ISIN NL0000235190 / WKN 938914) negativ aufgenommen. Umsatz unter Vorjahresquartal, Auslieferungsziel reduziert, das klang gar nicht gut. Aber als die Investoren genauer hinsahen, kamen die Käufe. Die Aktie drehte oberhalb wichtiger Unterstützungen. Nach unten wirkt sie jetzt solide unterstützt, nach oben aber werden die Bäume eher nicht in den Himmel wachsen: Mit einem Inline-Optionsschein (ISIN DE000SR34J91 / WKN SR34J9) der Société Générale stellen wir eine Möglichkeit vor, von dieser besonderen Gemengelage überproportional zu profitieren, so Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" in seiner aktuellen Veröffentlichung.

Das bemerkenswerte an Airbus' am 30. Oktober vorgelegter Bilanz sei gewesen, dass zwar der Umsatz im Sommerquartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um etwa ein Prozent niedriger gelegen habe, der Gewinn, ob netto oder als EBIT vor Zinsen und Steuern gerechnet, aber gestiegen sei. Das deute an, dass die Wachstumsschwäche der Weltwirtschaft hier nicht zu Druck auf die erzielbaren Preise geführt habe.

Und man habe sich nach der anfänglichen, nur sehr kurz währenden negativen Reaktion entsonnen, dass zwar die USA jetzt mit dem Segen der WTO Strafzölle auf Airbus-Produkte verhängt hätten, aber zu erwarten sei, das in Kürze auch ein Urteil der WTO gegen unerlaubte Staatshilfen für den Erz-Konkurrenten Boeing fallen werde. Die EU habe bereits avisiert, dann die Strafzölle gegen Airbus mit gleicher Münze in Richtung Boeing zu vergelten. Was bedeute: Der Vorteil für Boeing sei nur kurzfristiger Natur - und ansonsten passe das Bild, das Airbus abliefere.

Aus charttechnischer Sicht sei die Reaktion am Tag der Bilanzveröffentlichung klar bullisch gewesen. Der Chart zeige, dass der Kurs zwar im Minus gestartet sei, dieser 30. Oktober dann aber zu einem Triumph des bullischen Lagers geworden sei. Besonders positiv: Die obere Begrenzung des wenige Tage zuvor nach oben verlassenen, im Juli etablierten Abwärtstrendkanals bei 122,50 Euro habe sich als charttechnischer Support bewährt und die 200-Tage-Linie, derzeit bei 119,05 Euro, sei gar nicht erst unter Druck gekommen.

So grandios, dass die Aktie das bisherige Rekordhoch von 133,82 Euro bald und vor allem weit überbieten müsste, sei diese Bilanz indes nicht gewesen. Daher sei derzeit eine Seitwärtsbewegung, im Bereich des bisherigen Rekordlevels bzw. leicht darüber hinausgehend, das wahrscheinlichste Szenario für die kommenden Wochen und Monate. Normalerweise eine langweile Perspektive. Nicht jedoch beim Einsatz eines Inline-Optionsscheins. Denn hier werde die Rendite erzielt, wenn der Basiswert eine bestimmte Handelsspanne beibehalte.

Mit einem Inline-Optionsschein auf Airbus WKN SR34J9 könnten risikofreudige Anleger eine maximale Rendite von 35,3 Prozent oder 116,1 Prozent p.a. erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 20.03.2020 durchgehend über der unteren Knockout-Schwelle von 100,00 Euro und unterhalb der oberen Knockout-Schwelle von 150,00 Euro bewege. Zur Vermeidung eines Knockouts sollte der vorzeitige Ausstieg aus dieser spekulativen Position erwogen werden, falls Airbus sich den KO-Schwellen mit Kursen unter 105 oder über 145 Euro stark annähern würde. (05.11.2019/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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Quelle: Aktiencheck


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Datum :
13.12.19
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