Inline-Optionsschein auf Wirecard: Chance von 165 Prozent p.a. - Optionsscheineanalyse

Dienstag, 31.03.20 12:00
Inline-Optionsschein auf Wirecard: Chance von 165 Prozent p.a. - Optionsscheineanalyse
Bildquelle: Wirecard
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SR61VW3 / WKN SR61VW) der Société Générale auf die Wirecard-Aktie (ISIN DE0007472060 / WKN 747206) vor.

Viele Branchen würden von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie getroffen. Bei manchen dürfte die Beeinträchtigung jedoch in einem eher moderaten Rahmen bleiben. Aktien solcher Unternehmen hätten daher eine gute Chance, sich besser zu halten als der Gesamtmarkt. Solange der Druck auf den Aktienmarkt an sich hoch bleibe, wäre das zwar keine Basis für Long-Trades. Aber es wäre eine interessante Grundlage, um den Einsatz eines Inline-Optionsscheins zu erwägen.

Die im DAX notierte Wirecard sei Spezialist für elektronische Zahlungsdienstleistungen und Risikomanagement-Lösungen. Damit sei das Unternehmen ein idealer Partner für Unternehmen, die ihren Zahlungsverkehr rationaler und innovativer gestalten wollten. Es sei sicher wahr, dass viele Unternehmen derzeit neue Projekte auf Eis legen würden und daher manche, potenzielle neue Kunden für Wirecard erst einmal diese kritische Phase vorüber gehen lassen wollten. Aber vergleichbare Ausfallraten wie bei vielen anderen Dienstleistern dürften bei Wirecard eher nicht auftreten, zumal die über 20.000 bestehenden Kunden des Unternehmens als Einnahmequelle erhalten bleiben würden. Daher habe sich Wirecard auch in der Lage gesehen, noch am 18. März, als die Börsen längst unter erheblichem Abgabedruck gestanden hätten, die im Vorfeld abgegebene Gewinnprognose für 2020 zu bestätigen.

Natürlich sei das keine Garantie dafür, dass nicht doch noch eine Anpassung der Prognosen erfolgen könnte. Aber die Chance, dass sich die Aktie im Fall erneuter, größerer Abwärtsimpulse am Gesamtmarkt weniger stark nach unten bewege, im Idealfall das bisherige Jahres-Verlaufstief bei 79,68 Euro halte, wäre gegeben. Zugleich dürfe man vermuten, dass die Rahmenbedingungen, die aus heutiger Sicht noch für mehrere Wochen, womöglich für mehrere Monate negativ bleiben würden, verhindern würden, dass die Aktie kurzfristig einen sehr starken Aufwärtsimpuls zeigen würde, der über das bisherige, im Februar bei 145,60 Euro erreichte Jahres-Verlaufshoch hinausführe.

Grundsätzlich wäre die Perspektive einer sehr breiten Handelsspanne in einem sehr volatilen Gesamtmarkt nur eine Basis für erfahrene, sehr kurzfristig orientierte Trader, die versuchen würden, innerhalb dieser Spanne kurzfristige Impulse zu nutzen. Aber ein Inline-Optionsschein biete die Möglichkeit, gerade solche Szenarien strategisch mit einer bis zum Laufzeitende zu haltenden Position zu nutzen. Denn ein Inline-Optionsschein erziele dann einen Gewinn, wenn der Basiswert, in diesem Fall die Wirecard-Aktie, bis zu dessen Laufzeitende innerhalb einer festgelegten Handelsspanne verbleibe.

In ihrem Fall würden die Experten dazu den Inline-Optionsschein wählen, dessen obere und untere Barriere deutlich über dem Jahres-Verlaufshoch sowie deutlich unterhalb des Jahres-Verlaufstiefs lägen, um hier noch über einen der aktuell hohen Volatilität Rechnung tragenden Sicherheitspuffer zu verfügen.

Mit dem Inline-Optionsschein auf die Wirecard-Aktie könnten risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 19.06.2020 durchgehend über der unteren Knockout-Schwelle von 60,00 Euro und unterhalb der oberen Knockout-Schwelle von 150,00 Euro bewege. Gerechnet vom Stand des Scheins am 30. März 2020 um 17:30 Uhr (Briefkurs 7,15 Euro) würde dies einem Kursgewinn von 39 Prozent entsprechen.

Sollte eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht werden, würde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Zur Vermeidung eines solchen Knockouts sollte deshalb der vorzeitige Ausstieg aus dieser spekulativen Position erwogen werden, falls sich die Aktie mit Kursen unter 75,00 Euro der unteren Knockout-Schwelle annähere oder aber mit Schlusskursen über 150,00 Euro nahe an die obere Knockout-Schwelle herangelaufen sei. (31.03.2020/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck




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Datum :
29.05.20
93,73 EUR
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