Jenoptik-Aktie mit leichten Kursverlusten

Jenoptik-Aktie mit leichten Kursverlusten
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Braut sich da etwas zusammen?

Seit dem 3-Jahres-Hoch bei 37,70 hat das Papier von Jenoptik 9,4% an Wert verloren – bis zum 4-Jahres-Hoch vom 13.06.2018 fehlen damit noch 10,4%. Bis zum Rekordhoch vom 13.06.2018 müsste die Aktie von Jenoptik aber noch 13,7% aufsatteln. Verglichen mit den Branchen-Pendants (Elektro) zeigt sich die Aktie von Jenoptik heute im Mittelfeld (United Internet (-0,6%), eBay (-2,4%), Microsoft (-3,5%)). In den vergangenen sechs Monaten steht bei dem Jenoptik-Papier ein Kursgewinn in Höhe von +47,9% auf dem Kurszettel. Aktuell steht bei der Aktie von Jenoptik ein Rücksetzer im Vergleich zum Vortages-Schlusskurs von -1,7% auf dem Kursticker. Damit bewegt sich die Jenoptik-Aktie fast im Gleichschritt mit dem Vergleichsindex TecDax, für den es -1,5% nach unten geht. Dabei beträgt der Einfluss der Aktie von Jenoptik an der gesamten TecDax-Entwicklung (-52,6) im Moment -0,3 Punkte. Verglichen mit den anderen Aktien im TecDax liegt die Jenoptik-Aktie heute auf Position 18 und damit im Mittelfeld. Das Papier von Jenoptik eröffnete heute bei 33,80 Euro und verabschiedete sich gestern bei moderaten Umsätzen mit einem Kursaufschlag in Höhe von +0,4% aus dem Handel. Auf Zehn-Jahres-Sicht weist die Aktie von Jenoptik einen massiven Gewinn von durchschnittlich +21,5% jährlich aus. Ein Investment in Höhe von 10.000 Euro wäre damit auf 69.921 Euro gestiegen. Gleichzeitig ist das Anlage-Risiko angesichts der Verlust-Ratio* von 2,86 als hoch einzustufen. Doch qualifiziert sich die Aktie von Jenoptik nach den strengen Richtlinien im boerse.de-Aktienbrief als Champion? Sie sollten wissen:

Champions-Aktien verbuchen seit mindestens zehn Jahren höhere und konstantere Kurszuwächse bei merklich geringeren Kursrücksetzern als 99,9% sämtlicher weltweit an der Börse gelisteten Aktien. Aus dem umfangreichen boerse.de-Pool von über 30.000 Aktien erhalten beispielsweise lediglich 100 das Prädikat „Champion“. Erfahren Sie jetzt, um welche Aktien es sich dabei handelt – klicken Sie hier…

Das folgende Renditedreieck zeigt die durchschnittlichen jährlichen Renditen der Jenoptik-Aktie über verschiedene Anlagezeiträume. Dabei wird auf der horizontalen Achse das Kauf- und auf der senkrechten Achse das Verkaufsjahr dargestellt.

2011   -15,3          
2012   17,6 63,1         
2013   31,7 64,2 65,2        
2014   18,2 32,1 18,8 -14,6       
2015   22,1 33,8 25,3 9,1 39,3      
2016   20,2 29,0 21,6 9,8 24,4 11,2     
2017   26,5 35,3 30,3 22,8 38,5 38,1 71,7    
2018   20,1 26,2 20,9 13,6 22,0 16,7 19,6 -16,7   
2019   18,9 24,1 19,3 13,0 19,6 15,1 16,4 -4,2 10,3  
2020   16,7 20,9 16,5 10,8 15,7 11,5 11,6 -3,3 4,1 -1,6
Ø   17,7 36,5 27,2 9,2 26,6 18,5 29,8 -8,1 7,2 -1,6
    2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019

Während die 100 Champions-Aktien aus dem boerse.de-Aktienbrief in den vergangenen zehn Jahren Kursgewinne von durchschnittlich +19,4% ausweisen, entwickelte sich ein Investment in Jenoptik zwar besser, jedoch bei deutlich höherem Anlage-Risiko. Unsere Empfehlung: Fordern Sie jetzt den boerse.de-Aktienbrief gratis an und profitieren Sie wie bereits tausende Anleger von den konkreten Aktien-Empfehlungen. Klicken Sie hier…

Jenoptik – fundamentale Kennzahlen auf einen Blick

Der Hauptsitz befindet sich in Jena, während Dr. Stefan Traeger aktuell als Vorstandsvorsitzender fungiert. Dabei beschäftigt Jenoptik im Moment 4.472 Mitarbeiter. Der Anteil aller im Streubesitz befindlichen Aktien beträgt zurzeit 61,2%, gleichzeitig ist Thüringer Industriebeteiligungs GmbH & Co. KG (TIP) mit 11,0% größter Anteilseigner. An der Börse kostet Jenoptik aktuell 1,9 Milliarden Euro, sodass es sich hierbei um einen Mid Cap handelt. Unternehmen mit einem ähnlichen Geschäftsfeld sind beispielsweise Intuit, IBM und Meta Platforms (ex Facebook).

* Die Verlust-Ratio ist eine Kennzahl, in der die Häufigkeit eines Kursverlustes mit dem gewichteten Durchschnittsverlust multipliziert wird. Je höher die Verlust-Ratio, desto höher das Risiko der Aktie. Zusammen mit der geoPAK10 und der Gewinn-Konstanz bildet diese Kennzahl die Basis der Performance-Analyse. Warum die Performance-Analyse so erfolgreich ist, können Sie hier gerne nachlesen ...


Quelle: boerse.de
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