KCI erweitert Angebot für chirurgisches Inzisionsmanagement in Europa

Mittwoch, 14.08.19 23:15
KCI erweitert Angebot für chirurgisches Inzisionsmanagement in Europa
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SAN ANTONIO –

KCI, ein Acelity-Unternehmen, gab heute die Bereitstellung von zwei weiteren PREVENA™-Therapieangeboten in Europa bekannt: das Prevena-DUO™-Inzisionsmanagementsystem mit PEEL & PLACE™-Verband - 13cm und das PREVENA PLUS PEEL & PLACE™-Inzisionsmanagementsystem – 35cm. Beide Neueinführungen beinhalten die bewährten klinischen Vorteile der PREVENA™-Therapie und bieten Ärzten Lösungen, die den sich wandelnden Anforderungen des postoperativen Inzisionsmanagements gerecht werden. Die PREVENA™-Therapie hilft, die Schnittkanten zusammenzuhalten und schützt die Schnitte vor externen Infektionsquellen.

Das PREVENA DUO™ System ist das erste Einweg-Unterdruck-Wundtherapie-System (Negative Pressure Wound Therapy, NPWT), das speziell für die gleichzeitige Behandlung von zwei geschlossenen chirurgischen Schnitten entwickelt wurde und dazu dient, postoperative Komplikationen bei bilateralen Verfahren wie Gefäßentnahmen, Brustrekonstruktionen und orthopädischen Trauma-Operationen zu reduzieren.

Das PREVENA PLUS PEEL & PLACE™-System – 35cm eignet sich für lange Schnitte, die häufig in der Nachoperation verwendet werden, und bietet gleichzeitig eine höhere Speicherkapazität für Exsudat. Das PREVENA PLUS™-System hat die bewährte Wirksamkeit der Unterdruck-Wundtherapie mit verbesserter Vielseitigkeit, Portabilität und Flexibilität.

„Postoperative Wundinfektionen sind ein Problem, das Gesundheitssysteme, Ärzte und Patienten auf der ganzen Welt plagt“, sagte R. Andrew Eckert, Chief Executive Officer, KCI. „Die ständig wachsende Evidenzlage, welche die PREVENA™-Therapie bestätigt, zeigt weiterhin ihre Wirksamkeit bei der Senkung der Inzidenz von SSIs. Im Einklang mit unserem unerschütterlichen Engagement für die Patienten und unserem Ziel, die Wundheilung voranzutreiben, hoffen wir, dass durch die Verfügbarkeit dieser beiden neuen Produkte mehr europäische Patienten von der PREVENA™-Therapie profitieren und die Belastung durch SSIs reduziert werden kann.“

„Postoperative Wundinfektionen haben für die Patienten erhebliche Auswirkungen - sie verzögern ihre Genesung und das Wiedererreichen der Arbeitsfähigkeit, verursachen finanzielle Sorgen und wirken sich auf ihre psychische Gesundheit aus“, sagte Dr. med. Ron Silverman, FACS, Chief Medical Officer, KCI. „Für diejenigen Patienten, die einem erhöhten Risiko für postoperative Komplikationen ausgesetzt sind, müssen wir ihre Versorgung sorgfältig untersuchen, um sicherzustellen, dass sie sich schnell und effektiv erholen. Wir sind stolz darauf, das PREVENA DUO™-System und das PREVENA PLUS PEEL & PLACE™-System – 35cm in Europa vorstellen zu können. So können wir Ärzten die Werkzeuge an die Hand geben, die sie benötigen, um ihre Patienten bestmöglich zu versorgen und eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten.“

Postoperative Wundinfektionen (Surgical Site Infections, SSIs) stellen in Europa eine erhebliche Belastung dar. Dort werden mehr als 500.000 Fälle pro Jahr bekannt.1 SSIs sind mit längeren postoperativen Krankenhausaufenthalten verbunden, mit verminderter Lebensqualität der Patienten, sie können zusätzliche chirurgische Eingriffe erforderlich machen, eine Intensivpflege erfordern und zu höherer Morbidität und Mortalität führen.2 Infektionen, die häufigste Komplikation an der Operationsstelle, machen bis zu 20 Prozent aller gesundheitsbezogenen Infektionen aus und kosten den NHS jedes Jahr bis zu 700 Millionen Pfund.3,4

Vor kurzem veröffentlichte das National Institute for Health and Care Excellence (NICE) ein Medtech Innovation Briefing (MIB) zum PREVENA™-Inzisionsmanagementsystem. Das MIB evaluiert die neuesten publizierten Erkenntnisse über die Technologie und geht davon aus, dass die PREVENA™-Therapie zu deutlich reduzierten Komplikationen an der Schnittstelle im Vergleich zu Standardverbänden führen kann. Die Klinikspezialisten, die eingeladen wurden, den Bericht zu kommentieren, waren sich zudem einig, dass die Anwendung der PREVENA™-Therapie wahrscheinlich zu Kosteneinsparungen führen würde, da die Komplikationen an der Operationsstelle und der Bedarf an Verbandswechseln reduziert werden könnte.5

Über das PREVENA™-Inzisionsbehandlungssystem

Das im Jahr 2010 eingeführte PREVENA™-System ist das erste Einwegunterdrucksystem, das speziell für die Behandlung von geschlossenen chirurgischen Schnitten entwickelt wurde. Das PREVENA™-Inzisionsmanagementsystem schützt den Schnitt vor äußerer Kontamination, hilft, die Schnittkanten zusammenzuhalten, entfernt Flüssigkeit und Infektionsmaterial und liefert einen kontinuierlichen Unterdruck von -125 mmHg für bis zu sieben Tage.

Bitte beachten Sie die Anleitung des PREVENA™-Inzisionsmanagementsystems in Bezug auf wichtige Einschränkungen und Sicherheitsinformationen.

Über KCI, ein Acelity-Unternehmen

KCI, ein Acelity-Unternehmen, ist eine vertrauenswürdige Marke für fortschrittliche Wundversorgung. Wir sind führend in der Unterdruck-Wundtherapie und bieten Lösungen für die Wundheilung und das chirurgische Management. Unsere Produktangebote stehen in mehr als 90 Ländern zur Verfügung und bieten Mehrwert durch Lösungen, die Heilung beschleunigen. KCI ist führend in Qualität, Sicherheit und Kundenzufriedenheit und engagiert sich für die Weiterentwicklung der Wissenschaft der Heilung. KCI mit Hauptsitz in San Antonio, Texas, beschäftigt weltweit rund 4.500 Mitarbeiter.

1https://ecdc.europa.eu/en/surgical-site-infections/facts

2 Cassini A, Plachouras D, Eckmanns T, Abu Sin M, Blank H-P, Ducomble T, et al. (2016) Burden of Six Healthcare-Associated Infections on European Population Health: Estimating Incidence-Based Disability-Adjusted Life Years through a Population Prevalence-Based Modelling Study. PLoS Med 13(10): e1002150. https://doi.org/10.1371/journal.pmed.1002150

3 National Institute for Health and Care Excellence. Clinical guideline CG74. Surgical site infections: prevention and treatment. April 2019. Verfügbar unter: https://www.nice.org.uk/guidance/ng125. Zugriff am 15. Juli 2019.

4 Leaper DJ, van Goor H, Reilly J et al. Surgical site infection - a European perspective of incidence and economic burden. Int Wound J 2004; 1: 247–735. Verfügbar unter: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1742-4801.2004.00067.x

5 National Institute for Health and Care Excellence. Prevena incision management system for closed surgical incisions. Medtech innovation briefing. 28. February 2019. Verfügbar unter: https://www.nice.org.uk/advice/mib173. Zugriff am 15. Juli 2019.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.



Quelle: Business Wire


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