DWS KALDEMORGEN
WKN: DWSK02
ISIN: LU0599947198 Region: Luxemburg
Sektor: Mischfonds
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Kaldemorgen: "Es gibt definitiv keine Tech-Blase" - Fondsnews

Freitag, 22.01.21 13:08
Kaldemorgen: "Es gibt definitiv keine Tech-Blase" - Fondsnews
Bildquelle: Adobe Stock
Wien (www.fondscheck.de) - Tech-Aktien wie Amazon und Co. haben im vergangenen Jahr gigantische Wertzuwächse verzeichnet, so die Experten von "FONDS professionell".

DWS-Fondsmanager Klaus Kaldemorgen glaube nicht an eine Blase, rechne aber damit, dass die Kursdynamik bei Technologiewerten im Jahresverlauf abnehme.

Das Jahr 2020 sei ein schlussendlich zufriedenstellendes Börsenjahr gewesen. Zu den großen Gewinnern würden Technologiekonzerne zählen, deren Aktien seit vergangenem März überproportional hohe Kursgewinne verzeichnen würden. Viele Marktbeobachter würden davor warnen, dass sich bei Tech-Aktien inzwischen eine Bewertungsblase gebildet habe. DWS-Starmanager Klaus Kaldemorgen halte solche Sorgen für grundlos: "Die Firmen sind nicht überbewertet, sondern einfach extrem profitabel", sage er im Interview mit dem "Handelsblatt". Und bekräftige: "Es ist definitiv keine Blase." Gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) seien Tech-Aktien heute sogar 70 Prozent billiger als um die Jahrtausendwende, als der Sektor bei Anlegern ähnlich heiß begehrt gewesen sei wie jetzt.

Trotz positiver Gewinnaussichten sollten Anleger von Technologiewerten aber nicht mehr zu viel erwarten, mahne der renommierte Fondsprofi. Die Corona-Krise respektive die zahlreichen behördlich verordneten Lockdowns, die Trends wie Homeoffice und Onlineshopping begünstigt hätten, habe den Titeln einen zusätzlichen Schub verschafft. "Dieser Einmaleffekt wird sich in diesem Jahr nicht wiederholen", prognostiziere Kaldemorgen. Den Verliereraktien des vergangenen Jahres traue der DWS-Altstar dagegen mehr zu, erwarte etwa eine Renaissance zyklischer Einzeltitel aus den Bereichen Chemie, Roh- und Baustoffe sowie Automobile. Dort könnten Anleger in der kommenden Zeit mit höheren Renditen rechnen als bei Tech-Werten, sage er.

Für das laufende Jahr erwarte der Fondsmanager einen deutlichen Anstieg der Verbraucherpreise. Wenn sich die Konjunktur erhole, müsse auch die Teuerung steigen, betone er im Gespräch mit dem "Handelsblatt". Für Sparer wäre das eine schlechte Nachricht - für die Zentralbanken dagegen eine gute: "Schließlich ist Geldentwertung der einfachste Weg, um von den hohen Schuldenbergen, in realer Rechnung, runterzukommen", erkläre Kaldemorgen.

In seinem Absolute-Return-Fonds DWS Concept Kaldemorgen (ISIN LU0599947198 / WKN DWSK02) setze der Anlageprofi momentan wegen der erhöhten Inflationsgefahr in geringem Umfang auf fallende Kurse bei US-Staatsanleihen. Generell könnten Bonds aber kaum noch einen positiven Beitrag zum Portfolio leisten, sage er. Kaldemorgen betrachte Aktien als alternativlos: "Wir denken gerade darüber nach, wie wir die Aktienquote anheben können, ohne das Risiko zu sehr zu erhöhen", sage er im Interview mit der Wirtschaftszeitung. In Frage kämen dafür vor allem Titel von Unternehmen mit stabilem Geschäftsmodell und hoher Dividendenrendite, zum Beispiel europäische Netzbetreiber. So wolle Kaldemorgen nach einem leichten Verlust im vergangenen Jahr mit seinem Fonds wieder in die Gewinnzone kommen. (News vom 21.01.2021) (22.01.2021/fc/n/s)



Quelle: aktiencheck




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