Kramp-Karrenbauer: Weder Vorpreschen noch Nachkarten hilfreich

Samstag, 31.10.20 17:16
Tafel mit Kursen
Bildquelle: fotolia.com
BERLIN (dpa-AFX) - CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Vorsitz-Kandidaten zu einem fairen Wettbewerb aufgerufen. "Je ruinöser der Wettbewerb geführt wird, desto mehr wird sich mancher als Reflex auf diese Diskussion vielleicht die Frage nach anderen Bewerbern stellen", sagte sie dem "Spiegel". "Ich erwarte jetzt von allen, dass sie in dieser schwierigen Situation der Corona-Pandemie keine Diskussionen führen, die der CDU insgesamt schaden." Dieser Streit gehe weit über das hinaus, was der Anlass eigentlich hergebe. "Weder Vorpreschen noch Nachkarten waren für die CDU hilfreich."

Der Bundesvorstand hatte wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus eine Verschiebung des Parteitags beschlossen, der zuletzt für den 4. Dezember geplant war. Friedrich Merz hielt daraufhin Teilen des "Parteiestablishments" vor, ihn verhindern zu wollen. Die Absage sei "der letzte Teil der Aktion "Merz verhindern"" in der CDU. Merz strebt wie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und der Außenpolitiker Norbert Röttgen die Nachfolge Kramp-Karrenbauers an.

Auf die Frage, ob sie selbst womöglich doch noch einmal kandidieren werde, sagte Kramp-Karrenbauer dem "Spiegel": "Wir haben eine klare Lage."

Sie nahm Merz vor Mutmaßungen in Schutz, er habe seit seiner Niederlage 2018 heimlich an ihrem Stuhl gesägt. "Friedrich Merz hat das immer mit sehr offenem Visier gemacht." Kurz nach dem Parteitag in Hamburg habe er ihr gesagt, dass er die Lage für sich im Auge behalte und im Zweifel noch einmal antreten würde. "Insofern war es eine offene Konkurrenz." Aber in der Tat habe die Entscheidung auf dem Parteitag in Hamburg die Frage nicht abschließend geklärt: "Das darf sich jetzt nicht wiederholen. Das erwarte ich von allen drei Kandidaten."/zeh/DP/mis



Quelle: dpa-AFX




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