Lufthansa-Aktie fällt leicht

Lufthansa-Aktie fällt leicht
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Braut sich da etwas zusammen?

Seit dem 6-Monats-Hoch bei 9,94 hat die Aktie von Lufthansa 27,2% an Wert verloren – bis zum 12-Monats-Hoch vom 01.03.2021 fehlen damit noch 37,3%. Das Allzeit-Hoch an der Börse stammt vom 28.12.2017 bei einem Kurs von 31,0 Euro und liegt damit in weiter Ferne. Verglichen mit den Branchen-Pendants (Airlines) notiert die Lufthansa-Aktie heute im Mittelfeld (American Airlines (+4,2%), easyJet Airline (-0,6%), Quanta Services (-4,2%)). Lufthansa (-25,7%) befindet sich übrigens auch in den vergangenen sechs Monaten im Mittelfeld unter den Branchen-Pendants: Quanta Services (+25,8%), Delta Air Lines (-1,1%), easyJet Airline (-29,0%). Heute steht bei der Lufthansa-Aktie ein Rücksetzer im Vergleich zum Niveau des Vortages von -1,0% auf dem Kursticker. Damit bewegt sich die Lufthansa-Aktie fast im Gleichschritt mit dem Vergleichsindex MDax, für den es -0,8% nach unten geht. Dabei beträgt der Einfluss der Lufthansa-Aktie an der gesamten MDax-Punkteveränderung (-262,3) derzeit -7,7 Zähler. Verglichen mit den anderen Werten im MDax liegt das Papier von Lufthansa heute auf Position 33 und damit im Mittelfeld. Die Aktie von Lufthansa eröffnete heute bei 7,24 Euro und verabschiedete sich gestern bei geringen Umsätzen mit einem Kursaufschlag in Höhe von +2,4% aus dem Handel. Auf Zehn-Jahres-Sicht weist die Lufthansa-Aktie einen Kursabschlag von im Mittel -2,2% pro Jahr aus. Ein Investment in Höhe von 10.000 Euro wäre damit auf 7.971 Euro geschrumpft. Gleichzeitig ist das Anlage-Risiko aufgrund der Verlust-Ratio* von 4,65 als hoch einzuordnen. Doch qualifiziert sich das Lufthansa-Papier nach den strengen Anforderungen im boerse.de-Aktienbrief als Champion? Sie sollten wissen:

Champions-Aktien verbuchen seit mindestens zehn Jahren höhere und konstantere Kursaufschläge bei merklich niedrigeren Kursrückschlägen als 99,9% sämtlicher weltweit an der Börse gelisteten Aktien. Aus dem umfangreichen boerse.de-Pool von über 30.000 Aktien erhalten zum Beispiel nur 100 das Qualitäts-Merkmal „Champion“. Erfahren Sie jetzt, um welche Aktien es sich dabei handelt – klicken Sie hier…

Das folgende Renditedreieck zeigt die durchschnittlichen jährlichen Renditen der Lufthansa-Aktie über verschiedene Anlagezeiträume. Dabei wird auf der horizontalen Achse das Kauf- und auf der senkrechten Achse das Verkaufsjahr dargestellt.

2011   -44,4          
2012   -6,9 56,0         
2013   -2,0 30,0 8,4        
2014   -4,2 14,9 -1,4 -10,3       
2015   -2,4 12,3 0,7 -2,9 5,1      
2016   -4,7 6,1 -3,6 -7,3 -5,8 -15,5     
2017   9,4 22,4 16,6 18,8 30,5 45,4 150,1    
2018   2,2 11,5 5,4 4,8 9,0 10,3 26,1 -36,4   
2019   -0,1 7,5 2,0 0,9 3,3 2,9 9,9 -27,2 -16,5  
2020   -4,1 1,9 -3,4 -5,0 -4,0 -5,8 -3,2 -29,4 -25,6 -33,8
Ø   -5,7 18,1 3,1 -0,1 6,3 7,5 45,7 -31,0 -21,1 -33,8
    2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019

Im langfristigen Vergleich handelt es sich bei der Lufthansa-Aktie um einen Kapitalvernichter: Während die 100 Champions-Aktien aus dem boerse.de-Aktienbrief in der Zehn-Jahres-Betrachtung im Mittel jährliche Kursrenditen in Höhe von +19,4% ausweisen, performte ein Investment in Lufthansa massiv schlechter und das bei eindeutig erhöhtem Risiko. Unsere Empfehlung: Fordern Sie jetzt den boerse.de-Aktienbrief gratis an und profitieren Sie wie bereits tausende Anleger von den konkreten Aktien-Empfehlungen. Klicken Sie hier…

Im Fokus: Lufthansa

Das in Frankfurt/Main ansässige Unternehmen wird aktuell von Carsten Spohr geleitet. Dabei zählt Lufthansa 110.065 Angestellte. Größter Aktionär ist derzeit Wirtschaftsstabilisierungsfonds / Bundesrepublik Deutschland mit 14,2%, wobei sich 64,9% der Konzernanteile im Freefloat befinden. An der Börse kostet Lufthansa aktuell 8,6 Milliarden Euro, sodass es sich hierbei um einen Large Cap handelt. Bekannte Konkurrenten von Lufthansa stellen etwa easyJet Airline, Air Berlin und Southwest Airlines dar.

* Die Verlust-Ratio ist eine Kennzahl, in der die Häufigkeit eines Kursverlustes mit dem gewichteten Durchschnittsverlust multipliziert wird. Je höher die Verlust-Ratio, desto höher das Risiko der Aktie. Zusammen mit der geoPAK10 und der Gewinn-Konstanz bildet diese Kennzahl die Basis der Performance-Analyse. Warum die Performance-Analyse so erfolgreich ist, können Sie hier gerne nachlesen ...


Quelle: boerse.de
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