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Land: USA
Branche: Software, IT-Service & Internet
Sektor: Internet
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Mal wieder Paris-Romantik bei Netflix: 'Champagne Problems'

Freitag, 28.11.25 09:35
Mal wieder Paris-Romantik bei Netflix: 'Champagne Problems'
Bildquelle: pixabay
PARIS (dpa-AFX) - Sie ist jung und hübsch, fliegt für die Arbeit aus den USA nach Frankreich und findet die Liebe - klingt sehr nach "Emily in Paris", ist aber eine ganz andere Geschichte, wenn auch mit ähnlicher Konstellation. Und was bei der Serie funktioniert hat, klappt auch im Film "Champagne Problems" hervorragend. In den ersten fünf Tagen nach der Veröffentlichung am 19. November kam der Film laut Netflix gleich auf 20,5 Millionen Abrufe weltweit - und landete in 51 Ländern auf Platz eins.



Was man über den Weihnachtsfilm wissen sollte, den man getrost als Schnulze bezeichnen kann.

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Die Geschichte

Schon nach den ersten 30 Minuten ist eigentlich klar, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Jungmanagerin Sydney soll in Paris dafür sorgen, dass ihre Firma die edle Champagnermarke Chateau Cassell übernehmen kann, und das kurz vor Weihnachten. Als sie allein die festlich geschmückte Stadt erkundet, lernt sie in einem Buchladen den Franzosen Henri kennen, der für das Buch "Der kleine Prinz" schwärmt. Zwischen Eiffelturm und Seine-Brücke verbringen sie romantische Stunden voller Gefühl und Magie. Am nächsten Morgen zerplatzen die rosa Seifenblasen, als beide eine schockierende Entdeckung machen. Die restliche Geschichte: sehr vorhersehbar.

Die Figuren

Minka Kelly ("Titan"), 2010 zur "Sexiest Woman Alive" gekürt, spielt Sydney ganz allerliebst, mit unschuldig-laszivem Augenaufschlag und nettem Lächeln. Ihr zur Seite: Tom Wozniczka ("Drops of God"), als Henri ebenfalls hübsch anzusehen. Ihre Figuren sehnen sich nach dem kleinen Glück, ohne Aufregung und etwas spießig. Das ist legitim und lebensnah, für Außenstehende aber ein bisschen wie das Liebesgeflüster der Nachbarn - nur mäßig spannend.

Champagner-Magnat Hugo Cassell (Thibault de Montalembert) ist väterlich-wohlmeinend, während der Deutsche Otto (Flula Borg) steif und überkorrekt daherkommt. Er ist Sydneys Konkurrent beim Erwerb der Champagnermarke, ebenso wie die distinguierte Französin Brigitte. Für Wirbel sorgt Roberto (Sean Amsing), ein schwuler Millionär, der die Firma ebenfalls haben will, weil er das noble Prickelwasser doch immer so gerne auf seinen Partys ausschenkt.

Die Ausstattung

Der Film strahlt eine plüschige Gemütlichkeit aus. Der blinkende Eiffelturm darf ebenso wenig fehlen wie die glitzernden Lichter von Paris und natürlich das von Schnee überzuckerte barocke Schlösschen der Cassells, in dem der Patriarch Hugo das Rennen um seine Champagnerproduktion entscheiden will. Eine Umgebung, die weit entrückt ist von den Problemen der Welt.

Die Sprüche

Davon gibt es einige, mal mehr, mal weniger peinlich. Hier eine Auswahl:

- "Chateau Cassell verwandelt meine Probleme in liebenswerte Bläschen." (Roberto über den Grund, warum er die Marke unbedingt kaufen will.)

- "Wir haben in Deutschland ein Sprichwort: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Was so viel bedeutet wie: auf die Wurst trifft das nicht zu, weil sie zwei Enden hat." (Otto beim Versuch, witzig zu sein.)

- "Ich konnte so was wie Liebe spüren." (Sydney über ihre Gefühle gegenüber Henri)

- "Das sind im Grunde Champagnerprobleme (...) Das bedeutet, dass man keine echten Probleme hat und die meisten Menschen froh wären, wenn sie solche Sorgen hätten." (Sydney über ihre Erfahrungen in Frankreich.)

- "Manchmal reicht ein einziger Tag, um ein ganzes Leben zu leben. Ich hatte heute ein wundervolles Leben." (Henri am ersten Abend zu Sydney.)

Das Gefühl danach

Wie nach etwas zu viel Glühwein - angesichts der knapp zwei Stunden voll zuckersüßer Romantik. Dafür ist der Kopf angenehm leer. Und funkelnde Lichter, Weihnachtsromantik und heile Welt begleiten einen sanft ins Reich der Träume./cor/DP/zb

Quelle: dpa-AFX



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