Mehr als 178 100 Corona-Nachweise in Deutschland - 8229 Tote

Samstag, 23.05.20 21:52
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BERLIN (dpa-AFX) - Bundesweit sind bis Samstagabend mehr als 178 100 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.00 Uhr: mehr als 177 600 Infektionen). Mindestens 8229 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.00 Uhr: 8197). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag bei 0,83 (Datenstand 23.5. 0.00 Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert (Datenstand 23.5. 0.00 Uhr) bei 0,89. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 159 900 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 46 400 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2383 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 37 100 Fällen und mindestens 1554 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 34 300 bestätigten Fällen und mindestens 1696 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert sowohl von Bundesland zu Bundesland als auch unter Umständen von Tag zu Tag.

Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 355,1 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 214,3. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100 000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch./red/DP/stk



Quelle: dpa-AFX




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