Memory Express-Zertifikat auf Deutsche Post: Gebraucht, aber gut in Schuss - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 21.11.19 10:55
Memory Express-Zertifikat auf Deutsche Post: Gebraucht, aber gut in Schuss - Zertifikateanalyse
Bildquelle: fotolia.com
Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Memory Express-Zertifikat (ISIN DE000DGE2787 / WKN DGE278) der DZ BANK auf die Aktie der Deutschen Post (ISIN DE0005552004 / WKN 555200) vor.

Die Deutsche Post profitiere weiter vom boomenden Online-Handel. Im dritten Quartal sei der Umsatz um 4,7 Prozent auf rund 15,6 Mrd. Euro gestiegen. Das operative Ergebnis habe sich sogar von 376 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 942 Mio. Euro verbessert. Der Konzern sehe sich daher trotz der Unsicherheiten rund um die internationalen Handelskonflikte auf Kurs, das EBIT 2019 auf 4 bis 4,3 Mrd. Euro zu steigern. Helfen dürfte der Post dabei auch die Erhöhung des Briefportos von 70 auf 80 Cent. Zudem erwarte Konzernchef Frank Appel "ein traditionell starkes Weihnachtsgeschäft". So etwas höre die Börse natürlich gerne: Gepusht von zahlreichen positiven Analystenkommentaren sei die Aktie "Gelb" auf Monatssicht um mehr als neun Prozent nach oben gestiegen. Die Chance, dass ein Mitte 2018 aufgelegtes Memory Express der DZ BANK im Mai 2020 zum Nominalbetrag inklusive Kupon (4,2 Prozent) zurückbezahlt werde, stehe damit gar nicht mal schlecht.

Derzeit liege das DAX-Papier gut sieben Prozent über der relevanten Marke. Doch auch wenn es mit der schnellen Tilgung nicht klappe, sollte zumindest der Kupon drin sein. Denn die Memory-Barriere liege inzwischen fast 22 Prozent entfernt. Darüber hinaus werde im Falle einer Laufzeitverlängerung die Tilgungshürde um weitere fünf Prozentpunkte abgesenkt. Das heiße: Im Mai 2021 müsse die Post-Aktie für eine vorzeitige Rückzahlung nur noch über 29,93 Euro stehen. (Ausgabe 46/2019) (21.11.2019/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


Quelle: Aktiencheck


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