Memory Express-Zertifikat auf Fresenius: Gebraucht, aber gut in Schuss - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 17.09.20 10:15
Außenaufnahme eines Fresenius Firmengebäudes
Bildquelle: Unternehmensbild: Fresenius
Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Memory Express-Zertifikat (ISIN DE000HVB33P3 / WKN HVB33P) von HVB onemarkets auf die Aktie von Fresenius (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) vor.

Noch im Juli habe es so ausgesehen, als könnte die Fresenius-Aktie den Corona-Absturz komplett vergessen machen. Doch dann sei der Gesundheitskonzern mit einer Prognosesenkung um die Ecke gekommen. Wegen negativen Nebenwirkungen von Corona bei seinen Töchtern Kabi und Vamed rechne der DAX-Konzern für dieses Jahr nun mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg von drei bis sechs Prozent und einer Veränderung des Ergebnisses in einer Bandbreite von minus vier bis plus ein Prozent. Zuvor sei ein Umsatzplus von vier bis sieben Prozent und ein Ergebnisanstieg von ein bis fünf Prozent erwartet worden. Zwar hätten Analysten wenig überrascht reagiert, Anleger dafür aber umso mehr. Während der DAX binnen drei Monaten um fast sechs Prozent habe zulegen können, hätten die Titel von Fresenius gut zehn Prozent verloren.

Allerdings habe der Verkaufsdruck in den vergangenen Wochen spürbar nachgelassen. Ein Grund dafür sei sicherlich, dass der Konzern trotz der Prognosesenkung seine mittelfristigen Finanzzielen bestätigt habe. "Wegen Corona wachsen wir in diesem Jahr etwas langsamer als geplant", so Vorstandschef Stefan Sturm Ende August. "Das müssen wir also in den kommenden Jahren ausgleichen. Ich sehe uns da auf einem guten Weg." Bis 2023 wolle Fresenius den Umsatz im Schnitt um vier bis sieben Prozent pro Jahr steigern. Beim Gewinn sollten es fünf bis neun Prozent sein. Es gebe keinen Grund, von diesen Zielen abzuweichen, habe Sturm gesagt. Zudem habe es zuletzt einige positive Analystenkommentare gegeben.

Wer daher in der Aktie aktiv werden will, sich dabei aber auch nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen möchte, könnte einen Blick auf ein gebrauchtes Memory Express-Zertifikat von HVB onemarkets werfen, das aktuell zu Briefkursen um 990 Euro zu haben ist, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Für eine schnelle Tilgung im April 2021 müsse sich der DAX-Wert zwar noch ganz schön ins Zeug legen, die Chancen, am nächsten Stichtag zumindest den Kupon in Höhe von 6,35 Prozent zu erhalten, stünden aber gut. Denn aktuell notiere die Aktie des Gesundheitskonzerns gut 31 Prozent über der relevanten Barriere (27,07 Euro). Zudem sei das Zertifikat mit einer jährlich sinkenden Tilgungsschwelle ausgestattet worden. Dadurch erhöhe sich von Stichtag zu Stichtag die Chance auf eine vorzeitige Rückzahlung.(Ausgabe 37/2020) (17.09.2020/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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Quelle: Aktiencheck




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