Memory Express-Zertifikat auf Infineon: Gebraucht, aber gut in Schuss - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 26.02.20 17:34
Memory Express-Zertifikat auf Infineon: Gebraucht, aber gut in Schuss - Zertifikateanalyse
Bildquelle: iStock by Getty Images
Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe ein Memory Express-Zertifikat (ISIN DE000ST28638 / WKN ST2863) von der Société Générale auf die Infineon-Aktie (ISIN DE0006231004 / WKN 623100).

Die maue Autokonjunktur mache Infineon weiter zu schaffen. Gleichzeitig sinke auch die Nachfrage in anderen Bereichen wie der Industrie oder bei den Herstellern von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets. Die Spuren seien in der Bilanz deutlich zu sehen. Unterm Strich sei der Gewinn im Auftaktquartal um 17 Prozent auf 210 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr geschrumpft. Die operative Marge sei um 2,7 Prozentpunkte auf 15,5 Prozent gefallen. Der Umsatz sei um sieben Prozent auf 1,92 Mrd. Euro abgesackt.

Der Aktienkurs sei nach der Zahlenvorlage dennoch nach oben geschnellt. In der Spitze habe das Plus fast zwölf Prozent betragen. Zum einen seien die Daten, insbesondere die Profitabilität, besser ausgefallen als erwartet. Zum anderen sehe der Chiphersteller in einzelnen Bereichen wie dem Server-Geschäft Anzeichen der Besserung und habe daher seine Jahresprognose bestätigt. Demnach erwarte Infineon weiterhin ein Umsatzplus von drei bis sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr sowie eine Segmentergebnis-Marge von rund 16 Prozent.

Für das zweite Quartal gehe Infineon dabei von einem Umsatzplus von fünf Prozent (plus oder minus zwei Prozentpunkte) zum Vorquartal sowie einer Segmentergebnis-Marge von etwa 14 Prozent in der Mitte der Umsatzspanne aus. Voraussetzung dafür sei aber, dass der Ausbruch des Coronavirus keine signifikante negative Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung habe, habe es geheißen. "Wir beobachten die Entwicklung sehr genau", so Konzernchef Reinhard Ploss. Bislang seien für Infineon keine Geschäftseinbußen zu sehen. Weitere Folgen und wirtschaftliche Entwicklungen seien aber schwer vorhersehbar.

Auch Analysten hätten sich begeistert gezeigt. Reihenweise seien die Kursziele nach oben revidiert worden. Die Deutsche Bank traue der Aktie nun sogar einen Anstieg auf 29 Euro zu - das entspräche einem Aufschlag von rund 30 Prozent auf den gegenwärtigen Kurs. So viel sei bei einem Memory Express der Société Générale zwar nicht drin. Dafür hätten Anleger aber selbst bei seitwärts laufenden Kursen die Chance auf einen Ertrag von 5,1 Prozent - und das bereits in fünf Monaten. Darüber hinaus verfüge das Papier über eine tief "im Geld" liegende Kupon-Barriere bei rund 16,37 Euro (Abstand: 26,9 Prozent). (Ausgabe 06/2020) (13.02.2020/zc/a/a)



Quelle: Aktiencheck


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