Mineralwasser-König löst Alibaba-Gründer als reichsten Chinesen ab

Donnerstag, 28.01.21 06:04
News-Schriftzug auf schwarzem Hintergrund.
Bildquelle: pixabay
PEKING (dpa-AFX) - Der chinesische Mineralwasser-König Zhong Shanshan hat den Alibaba-Gründer Jack Ma als reichsten Chinesen abgelöst. Der 66-Jährige stieg auf Platz eins der Reichenliste des Hurun-Magazins, wie der Gründer des Blattes, Richard Hoogewerf, am Donnerstag auf einer Online-Veranstaltung des China-Newsletters Supchina berichtete. "Er ist jetzt die Nummer eins." Zhong Shanshan stehe vor dem in Schwierigkeiten geratenen Jack Ma, der bisher die Liste angeführt hatte, und dem Chef des chinesischen Internetriesen Tencent, Pony Ma.

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Der Aufstieg des auch in China lange wenig bekannten Chefs von Nongfu Spring sei bemerkenswert, sagte Hoogewerf. Zhong Shanshan habe nicht nur Erfolg mit seinem Mineralwasser-Imperium gehabt, sondern nebenbei noch das Pharma-Unternehmen Beijing Wantai Biological Pharmacy aufgebaut. Indem beide Firmen in diesem Jahr an die Börse gingen, stieg der Reichtum des Geschäftsmannes. Hoffnungen auf die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes beflügelten den Wantai-Kurs.

Es gebe nur eine "Handvoll von Unternehmern in der Welt", die es geschafft hätten, parallel verschiedene Firmenprojekte derart zum Erfolg zu bringen, sagte Hoogewerf. "Die einzigen anderen, die das zustande gebracht haben, sind Leute wie Jack Ma oder (Tesla -Gründer) Elon Musk". Er schätzte den Wert des Mineralwassergeschäfts von Nongfu Spring auf mehr als 100 Milliarden US-Dollar. Das Pharma-Unternehmen komme auf mehr als zehn Milliarden US-Dollar.

Die Mineralwasser-Firma ist wie die weltgrößte Online-Handelsplattform Alibaba auch in der ostchinesischen Stadt Hangzhou beheimatet. Nach Kritik an den Aufsichtsbehörden war ihr Gründer Ma im Herbst unter Druck geraten. Auch platzte kurzfristig der geplante Rekord-Börsengang seines Finanzablegers Ant Group. Die Behörden suchen jetzt eine Umstrukturierung des Fintech-Unternehmens, das stärker unter Aufsicht gestellt werden soll. Das Vorgehen ließ den Kurs der Alibaba-Aktie fallen, womit sich auch das Vermögen des Milliardärs verringerte.

Auf der Liste des in Shanghai ansässigen Hurun-Magazins, das jährlich die reichsten Chinesen ermittelt, stand Zhong Shanshan im vergangenen Jahr schon auf Platz drei./lw/DP/stk



Quelle: dpa-AFX




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