ATX
WKN: 969191 ISIN: AT0000999982
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Mini Future Bear-Zertifikat auf ATX: Tut sich in Europa ein neuer Krisenherd auf? - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 12.03.15 10:56
Mini Future Bear-Zertifikat auf ATX: Tut sich in Europa ein neuer Krisenherd auf? - Zertifikateanalyse
Bildquelle: iStock by Getty Images
Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Mini Future Bear-Zertifikat (ISIN DE000HY4PM03/ WKN HY4PM0) der HypoVereinsbank auf den ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191) vor.

Während ganz Europa weiterhin mit Spannung auf das griechische Schuldendrama blicke, tue sich mitten im Herzen des alten Kontinents ein neuer Krisenherd auf: Österreich. Zumindest wenn es nach der britischen Tageszeitung "Telegraph" gehe, sei die Alpenrepublik dabei, Europas neuester Schuldenalptraum zu werden. Grund sei die skandalumwitterte Hypo Alpe-Adria Bank, die sich für den österreichischen Staat zunehmend als Milliardengrab entpuppe.

Zuletzt hätten sich die Verluste auf rund 14 Mrd. Euro belaufen. Anfang März habe sich die Regierung sogar gezwungen gesehen, ein Schuldenmoratorium über die Hypo Alpe-Adria Bank zu verhängen. Da nun Kärnten für die Verbindlichkeiten geradestehen müsse, drohe dem Bundesland die Pleite. Die Folgen wären aber auch über die Grenzen hinweg zu spüren: Unter anderen stehe die Hypo Alpe-Adria Bank bei der staatlichen BayernLB mit 2,3 Mrd. Euro in der Kreide.

Die Experten würden die These, dass Österreich in ernsthafte Schwierigkeiten geraten könnte, zwar für gewagt halten. Dennoch habe das Land erst Mitte Februar die Bestnote von der US-Ratingagentur Fitch entzogen bekommen. Die Einschätzung der Kreditwürdigkeit sei um eine Stufe von "AAA" auf "AA+" verringert worden, habe das Institut mitgeteilt.

Fitch habe auf den bis vor kurzem nicht erwarteten starken Anstieg der Staatsschulden auf 89 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verwiesen. Das sei höher als bei allen anderen Staaten mit einer Top-Bonität - abgesehen von den USA. Zudem gehe Fitch davon aus, dass Österreich seine Verschuldung langsamer abbauen werde, als bislang erwartet worden sei. Immerhin sei der Rating-Ausblick stabil geblieben.

Das Finanzministerium in Wien habe indes beschwichtigt. Die Staatsschulden seien durch eine "Neuberechnung des Schuldenstandes nach dem europäischen System und der aktiven Aufarbeitung der Verbindlichkeiten aus diversen Banken-Restrukturierungen" gestiegen und würden in den kommenden Jahren wieder zurückgehen. Man befürchte durch das Rating daher keine negativen Auswirkungen, Österreich bleibe "eine der besten Adressen für Investoren".

Dennoch: Anleger sollten die Herabstufung und die Thesen des Telegraph als Warnschuss begreifen. Sollte sich die Lage eintrüben, könnte es durchaus zu Abschlägen beim Wiener Leitindex ATX kommen, der 2015 bislang einer der besten europäischen Märkte sei.

Mit dem Mini Future Bear von HypoVereinsbank onemarkets können Anleger auf ein Worst-Case-Szenario setzen - oder Bestände an ATX-Aktien gegen Kursverluste absichern, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 09/2015) (12.03.2015/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.


Quelle: ac


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