Mini Future-Zertifikate auf Gold: Gute Argumente für mittelfristig steigende Preise - Zertifikateanalyse

Dienstag, 23.04.19 12:00
Mini Future-Zertifikate auf Gold: Gute Argumente für mittelfristig steigende Preise - Zertifikateanalyse
Bildquelle: fotolia.com
München (www.zertifikatecheck.de) - Seit Ende 2018 hat der Goldpreis deutlich zugelegt und damit den Kursrutsch von April bis Mitte 2018 fast wieder wettgemacht, so das Vontobel Zertifikate-Team in einer aktuellen Rohstoffkolumne.

In den letzten Wochen sei die Erholung beim Goldpreis aber wieder erlahmt. Sei es das schon wieder gewesen oder sei das nur eine kurzzeitige Verschnaufpause, bevor es wieder nachhaltig über die Marke von 1.300 US-Dollar/Unze gehen könne?

Ein Ausbruch nach oben sei kurzfristig schon wegen des aktuell starken Dollarkurses kaum wahrscheinlich. Der Greenback zeige sich in diesem Jahr gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen sehr robust. Ein stärkerer Dollar sei meist negativ für den Goldpreis.

Wie aber stehe es um die mittel- bis längerfristigen Aussichten? Könne Gold perspektivisch wieder Boden gewinnen? Dafür gebe es gute Argumente. Zunächst sei festzustellen, dass viele Notenbanken, allen vorneweg die Federal Reserve, einen geldpolitischen Schwenk vollzogen hätten bzw. im Begriffe seien, diesen zu tun.

Habe die US-Notenbank Ende vergangenen Jahres noch mehrere Zinserhöhungen für 2019 in Aussicht gestellt, sei sie von diesem Kurs komplett abgerückt. Nach Einschätzung des FED-Präsidenten von Chicago, Charles Evans, könnte die FED sogar bis weit ins Jahr 2020 hinein die Füße stillhalten. Evans begründe dies mit der mauen Inflation. Steigende Zinsen bzw. Renditen am Anleihemarkt seien normalerweise ungünstig für den Goldpreis, denn dadurch sinke die Attraktivität von Gold als Anlage im Verhältnis zu Anleihen.

Auch eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China könnte sich positiv auf den Goldpreis auswirken, weil sich dadurch die chinesische Konjunktur stabilisieren dürfte, und das Risiko einer Abwertung des Yuan abnehme. Ein schwächerer Yuan bedeute für chinesische Goldkäufer, dass das in US-Dollar gehandelte Edelmetall teurer werde.

Washington und Peking hätten in letzter Zeit verstärkt Signale gegeben, dass es im Handelsstreit zu einer zeitnahen Einigung kommen könnte. US-Finanzminister Steven Mnuchin habe davon gesprochen, dass die Verhandlungspartner gerade auf die Zielgerade einbiegen würden. Die Bemühungen beider Länder würden weit über das hinausgehen, was in den vergangenen Jahren an Handelsvereinbarungen erzielt worden sei, habe Mnuchin am Rande der IWF-Frühjahrestagung in Washington gesagt. "Ich denke, dass wir hoffnungsvoll sein können, schon bald die letzte Runde einläuten zu können."

Das Vontobel Zertifikate-Team bietet zwei Mini Future-Zertifikate auf Gold zum Kauf an.

Das Long Mini Future-Zertifikat (ISIN DE000VA65XM1/ WKN VA65XM) auf Gold (Troy Ounce) habe einen Basispreis von USD 1.108,68. Der Stopp-Loss betrage USD 1.122,91 und der Abstand zum Stopp-Loss 11,83%. Das Papier habe ein Bezugsverhältnis von 0,1 und einen Hebel von 7,71. Der Geldkurs liege bei EUR 14,64. Der Briefkurs werde bei EUR 14,65 gesehen. (Stand: 23.04.2019, 11:48)

Das Short Mini Future-Zertifikat (ISIN DE000VF1D1V9/ WKN VF1D1V) bezogen auf Gold (Troy Ounce) habe einen Basispreis von USD 1.519,16. Der Stopp-Loss liege bei USD 1.499,58, der Abstand zum Stopp-Loss belaufe sich auf 17,73%. Das Bezugsverhältnis betrage 0,1, der Hebel 5,18. Der Geldkurs liege bei EUR 21,83, wobei der Briefkurs bei EUR 21,84 gesehen werde. (Stand: 23.04.2019, 11:48)

Man sollte beachten, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen würden. Die Produkte seien nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall sei ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten drohe dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen seien. Die Wertentwicklung der Basiswerte hänge von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. (Ausgabe vom 16.04.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.04.2019/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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