Neue Aufwärtstrends auf breiter Basis sind in Arbeit

Samstag, 16.02.19 18:00
Neue Aufwärtstrends auf breiter Basis sind in Arbeit
Bildquelle: fotolia.com
Mit einem Kursrückgang von 8,7% erlitt der Dow Jones den größten Dezember-Verlust seit 1931. Hierauf folgte das beste Januar-Ergebnis seit 1989 – ein Plus von 7,2%. Die fundamentale Ursache dieser Kehrtwende liegt in einem 180-Grad-Schwenk der US-Notenbank. Konkret:

Am 20. Dezember 2018 hatte die amerikanische Notenbank Fed zum vierten Mal innerhalb von zwölf Monaten die Zinsen erhöht. Wenige Tage später markierten die US-Börsen einen markanten Tiefpunkt. Anfang Januar vollzog der Fed-Vorsitzende Powell einen verbalen Salto rückwärts und kündigte eine vorsichtigere Gangart bei weiteren Zinserhöhungen an. Dies fassten die Börsianer bereits als das Ende des Zinserhöhungszyklus in den USA auf. An den Terminmärkten fiel die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr inzwischen auf 0%. Das bedeutet:

Nachdem im vergangenen Jahr eine mögliche langfristige Zinswende die Aktienmärkte erheblich unter Druck gesetzt hatte, hat die Fed jetzt die fundamentalen Rahmenbedingungen für ein positives Umfeld geschaffen. Immerhin ist der Dollar das Blut in den Adern der weltweiten Börsen. Sollte der Blutkreislauf ins Stocken geraten, dann versiegt auch die für Kurssteigerungen notwendige Nachfrage nach Aktien. Nachdem die monetären Ampeln von der wichtigsten Notenbank der Welt auf Grün gestellt wurden, bedarf es jetzt noch einer entsprechenden Weichenstellung bei der Chart- und Markttechnik. Und auch hier scheint sich die Lage zunehmend zu verbessern. Wie es an den Börsen weitergeht, erfahren Sie im brandaktuellen Trendbrief. Ein kostenloses Trendbrief-Probeabonnement mit allen Analysen, Ergebnissen, aktuellen Empfehlungen, Stop-Marken und Investitionsquoten können Sie hier anfordern.
 
Die Chart- und Markttechnik hellt sich langsam auf

Beim SMI und beim Dow Jones waren wir mit dem Überkreuzen der 200-Tage-Linien auf der Long-Seite eingestiegen, jetzt hat zusätzlich der Hang Seng ein Kaufsignal generiert. Hier können Sie sich bei diesem aktuellen Trade noch mit einklinken! Dennoch dürfte es nach den starken Kursgewinnen seit Ende Dezember vermutlich vor dem Beginn einer neuen Hausse auf breiter Basis nochmals einen Rücksetzer geben. Daher springen wir im Bereich der Indizes nicht gleich auf jeden vorbeifahrenden Zug auf. Wir versuchen vielmehr im Rhythmus des Marktes mitzuschwingen, wobei wir auf die strikte Einhaltung der Signale achten. Hinzu kommt:

In Europa hinken die Märkte nach wie vor hinterher. Die chart- und markttechnische Situation bei den meisten europäischen Indizes ist unverändert bearish, sodass wir in diesem Segment vorerst weiterhin auf die Short-Karte setzen. Damit sind Trendfolger für alle Wetterlagen bestens gerüstet! Übrigens:

Im nächsten Trendfolge-Seminar am 16. März in Rosenheim werde ich ausführlich auf die aktuelle Situation und die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten eingehen. Eingebunden wird die Analyse in alle Facetten des bestehenden Regelwerks der Trendbrief-Strategie. Melden Sie sich am besten gleich hier an!
 
Viel Erfolg beim Trading
Ihr

Rudolf Wittmer
Chefredakteur
Trendbrief


Quelle: Rudolf Wittmer


Hier geht's zur Indizes-Startseite

News und Analysen

„Warum wir nichts von ETFs halten, und worauf es wirklich ankommt“

Interview mit Thomas Müller, Herausgeber boerse.de-Aktienbrief. ...weiterlesen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ... | 14230

Titel aus dieser Meldung

Datum :
13.12.19
10.459,59
-0,12 %
Datum :
13.12.19
28.135,38
0,01 %
Datum :
13.12.19
27.467,83
0,53 %

Was wir vom Fußball über die Aktienauswahl lernen können

Was wir vom Fußball über die Aktienauswahl lernen können
Jetzt rollt in der 1. Bundesliga wieder der Ball. An vielen Stammtischen wird dann fleißig auf die Ergebnisse der einzelnen Partien gewettet, und natürlich gehört auch der obligatorische Meistertipp zum Auftakt jeder Bundesliga-Saison dazu.
© 1994-2019 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr