Neue BNP Paribas-Zertifikate auf EUR/USD: Talfahrt des Euro nimmt kein Ende - Zertifikatenews

Mittwoch, 11.03.15 10:50
Neue BNP Paribas-Zertifikate auf EUR/USD: Talfahrt des Euro nimmt kein Ende - Zertifikatenews
Bildquelle: iStock by Getty Images
Paris (www.zertifikatecheck.de) - BNP Paribas hat u. a. das MINI Long-Zertifikat (ISIN DE000PS1LLY2/ WKN PS1LLY) und das MINI Short-Zertifikat (ISIN DE000PS1XK78/ WKN PS1XK7) auf das Währungspaar EUR/USD emittiert, wie aus der Veröffentlichung "Märkte & Zertifikate daily" der BNP Paribas hervorgeht.

Die Talfahrt beim Euro scheine kein Ende zu finden: Gestern sei die Gemeinschaftswährung zeitweise erneut um 1,3 Prozent abgesackt und auf den tiefsten Stand seit September 2003 gefallen. Grund für den Kursverfall sei die gegensätzliche Politik der Notenbanken FED und EZB. Die US-Notenbank FED habe im Oktober vergangenen Jahres die quantitative Lockerung, sprich den Kauf von Anleihen und anderen Wertpapieren, beendet.

Zudem könnte in den USA zeitnah die erste Zinserhöhung seit Mitte 2006 anstehen. Diese Maßnahmen würden den Dollar stärken. Europas Währungshüter würden in die andere Richtung gehen, um Konjunktur und Inflation in der Euro-Zone anzukurbeln. Vergangenen Montag habe die EZB mit dem Kauf von Anleihen begonnen, der Leitzins sei auf rekordniedrigem Niveau. Diese Maßnahmen würden den Euro schwächen.

Die europäische Gemeinschaftswährung sei gestern nun auch unter die Unterstützung bei 1,0760 US-Dollar gefallen und nähere sich somit nahezu unaufhaltsam der Parität. Bis dahin würden sich zwar noch einige Unterstützungen in den Weg stellen, die Dynamik der Abwärtsbewegung sei jedoch bemerkenswert. Die nächste Unterstützung warte jetzt bei 1,0498 US-Dollar und resultiere aus dem Verlaufstief vom März 2003. Danach drohe ein Rückgang auf das Verlaufshoch vom Juli 2002 bei 1,0210 US-Dollar.

Die fundamentalen Divergenzen beider Währungen seien derzeit so gravierend, dass technische Indikatoren in den Hintergrund rücken würden. Der RSI beispielsweise notiere seit einigen Tagen in der überverkauften Zone und signalisiere mittlerweile eine deutliche Übertreibung nach unten. Es müsse daher jederzeit mit einer Gegenbewegung gerechnet werden, die dann recht dynamisch ausfallen könnte. Werde die Marke von 1,0760 US-Dollar zurückerobert, wäre der Weg bis zum jüngsten Ausbruchsniveau bei 1,1098 US-Dollar erst einmal frei. (11.03.2015/zc/n/a)


Quelle: ac


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