Neue BNP Paribas-Zertifikate auf den DAX: Neuer DAX-Rekord nach EZB-Entscheid - Zertifikatenews

Freitag, 23.01.15 09:52
Neue BNP Paribas-Zertifikate auf den DAX: Neuer DAX-Rekord nach EZB-Entscheid - Zertifikatenews
Bildquelle: iStock by Getty Images
Paris (www.zertifikatecheck.de) - BNP Paribas hat u. a. das MINI Long-Zertifikat (ISIN DE000PS1DDQ2/ WKN PS1DDQ), das MINI Short-Zertifikat (ISIN DE000AA8K4C2/ WKN AA8K4C) und das Capped Bonus-Zertifikat (ISIN DE000PA23EZ4/ WKN PA23EZ) auf den DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) emittiert, wie aus der Veröffentlichung "Märkte & Zertifikate daily" der BNP Paribas hervorgeht.

Die Erwartungen der Anleger seien hoch gewesen und nach der Reaktion des Marktes zu urteilen, habe die Europäische Zentralbank (EZB) sie erfüllt: Der DAX sei gestern auf einen neuen Rekordstand geklettert, nachdem die EZB endlich den lang erwarteten großangelegten Kauf von Anleihen angekündigt habe. Ab März wollten die Währungshüter auf diese Weise jeden Monat 60 Milliarden Euro in den Markt pumpen, um so die Konjunktur und die Inflation in der Euro-Zone anzukurbeln. Laufen solle das Programm bis September 2016.

Insgesamt belaufe sich das Volumen der Anleihenkäufe auf mehr als 1.100 Milliarden Euro und sei damit höher, als die meisten Experten erwartet hätten. Draghi habe zudem gesagt, dass so lange gekauft werde, wie es die Inflation notwendig erscheinen lasse. Eine Ausdehnung des Programms sei also nicht ausgeschlossen.

Der deutsche Leitindex habe seine Aufwärtsbewegung gestern fortgesetzt und eine der letzten Hürden bei etwa 10.425 Punkten überschritten - hier verlaufe die obere Begrenzung der vor gut einem Jahr eingeleiteten Aufwärtsbewegung. Da die vorbörslichen Indikationen auf eine freundliche Eröffnung hindeuten würden, sei es durchaus möglich, dass der DAX weiter nach oben marschiere. Platz genug hätte er erst einmal.

Der RSI stehe einer Fortsetzung der Rally zwar noch nicht im Weg, doch sei er dem roten Bereich mittlerweile ziemlich nahe gerückt, weshalb Gewinnmitnahmen in Kürze ein Thema werden könnten. Sollten diese einsetzen, wäre ein Rückgang auf das jüngste Ausbruchsniveau bei 10.093 Punkten durchaus möglich. Die Stimmung deutlich eintrüben würde dann ein Unterschreiten der psychologisch wichtigen 10.000er-Marke. (23.01.2015/zc/n/a)


Quelle: ac


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