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Mittwoch, 22.06.22 15:02
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Vierter großer Leistungsvergleich bankunabhängiger Vermögensverwalter

Nach dem Tech-Crash:
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von CAPITAL und dem Münchner Institut für Vermögensaufbau: Elf

Anbieter erreichten eine Top-Bewertung über alle Depot-Kategorien

(FOTO)

Berlin (ots) - Die hohe Inflation ist das Hauptthema, das auch die

Vermögensverwalterszene hierzulande umtreibt: Viele haben die Depots ihrer

Kunden bereits im Jahr 2021 deutlich umgeschichtet, um sie resistenter gegen

steigende Zinsen zu machen. Vor allem mit defensiven Qualitätsaktien deckten sie

sich neu ein. Dies zeigt die diesjährige Auswertung von CAPITAL und dem Münchner

Institut für Vermögensaufbau (IVA) über die Leistungen bankunabhängiger

Vermögensverwalter. In der großen Studie, bei der die realen Daten von rund

39.500 Bankdepots ausgewertet wurden, konnten insgesamt 90 Vermögensverwalter in

mindestens einer von drei Depotkategorien eine Top-Bewertung erzielen. Elf

Anbieter erreichten sogar über alle drei Depotkategorien (konservativ,

ausgewogen, chancenorientiert) die Höchstbewertung von fünf Sternen.

Insgesamt meldeten sich in diesem Jahr 105 Vermögensverwalter für den

Leistungsvergleich an und sie schickten dabei knapp 60 Prozent mehr Depots zur

Auswertung ins Rennen als im Vorjahr. Neben den Depotbanken DAB BNP Paribas und

der V-Bank, die den Test als Partner schon seit vier Jahren begleiten, fungierte

auch die Deutsche Bank erneut als Partner für die Anlieferung der Depotdaten.

Insgesamt decken die drei Banken etwa 75 Prozent des gesamten Marktes für

unabhängige Vermögensverwalter ab.

"In der Breite sind die abgelieferten Ergebnisse noch besser geworden", sagt

Florian Grenzebach, Vertriebs-Generalbevollmächtigter der V-Bank, "in der Regel

sind die Depots recht konservativ aufgestellt und auf den Vermögenserhalt

ausgelegt." In den Depotklassen konservativ und ausgewogen schnitten die

Verwalter insgesamt am häufigsten sehr gut ab. Viele Verwalter setzen derzeit

stärker auf inflationsresistente Anlageklassen als üblich. "Besonders die

handwerklich gut gemachte Einzelaktienauswahl vieler Depots" überzeugte

Studienleiter Andreas Ritter vom IVA dabei. Am häufigsten finden sich die Aktien

von SAP, BASF, Allianz, Nestlé, Microsoft, Amazon und Apple in den Depots. Den

Anleiheanteil reduzierten viele Verwalter im Vergleich zum Vorjahr, er beträgt

jetzt nur noch 22 Prozent. Und wenn, dann wählten sie oft inflationsindexierte

Anleihen.

In der Spitzengruppe der elf Fünf-Sterne-Verwalter gibt es zwei herausragende

Anbieter, die bereits zum vierten Male ihre Top-Noten verteidigten: BV&P

Vermögen aus Kempten und Liqid Asset Management aus Berlin. Zwei weitere

Vermögensverwalter schafften zum wiederholten Male den Aufstieg in die

Fünf-Sterne-Liga: der Kölner Vermögensverwalter Portfolio Concept, und Kidron

Vermögensverwaltung aus Stuttgart. Neu in der Topgruppe sind zudem in diesem

Jahr: Alps Family Office aus Dietmannsried, Freiburger Vermögensmanagement aus

Freiburg, Kirix Vermögensverwaltung aus Kassel, Maiestas Vermögensmanagement aus

Köln, Salytic Invest ebenfalls aus Köln, Source for Alpha aus Frankfurt und

Wevest Vermögensverwaltung aus Berlin.

Alle Ergebnisse der Studie über die besten Vermögensverwalter 2022 mit

umfangreichen Tabellen in der neuen Ausgabe von CAPITAL (Ausgabe 7/22, EVT am

23. Juni) sowie digital bei CAPITAL+ unter

https://www.capital.de/beste-vermoegensverwalter-2022 )

Pressekontakt:

Nadine Oberhuber

Redaktion CAPITAL

E-Mail: mailto:oberhuber.nadine@capital.de

http://www.capital.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/8185/5255006

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Quelle: dpa-AFX


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