OTS: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) / Green & Sustainable Finance im ...

Mittwoch, 21.07.21 11:23
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Green & Sustainable Finance im Gebäudebereich: Transformation des

Finanzmarkts erforderlich

Berlin (ots) - dena-Studie gibt Überblick zu gesetzlichen Rahmenbedingungen, der

Marktsituation in Deutschland und der EU sowie zu Faktoren für die erfolgreiche

Operationalisierung

Die Mobilisierung privater Mittel ist eine bisher wenig beachtete Chance, um

Fortschritte insbesondere in der Gebäudesanierung zu erreichen. Das verdeutlicht

die Studie "Green & Sustainable Finance mit Fokus auf den Immobilienbereich" der

Deutschen Energie-Agentur (dena). Ein zentraler Ansatz, der die

Kapitalmobilisierung unterstützt, ist die grüne Finanzierung, auch bekannt als

Green bzw. Sustainable Finance. Dabei handelt es sich um finanzwirtschaftliche

Instrumente, die Investitionen in den Klima- und Umweltschutz fördern. Neben der

Vorstellung gesetzlicher Rahmenbedingungen und Strategien, die derzeit auf

EU-Ebene diskutiert und beschlossen werden, resümiert die Studie Akteure,

Initiativen und Produkte. Außerdem beleuchtet sie die Ansätze anderer Staaten

mit Green & Sustainable Finance. Bisher lag der Fokus von Klimaschutz-Maßnahmen

im Gebäudesektor auf ordnungsrechtlichen Vorgaben und der finanziellen Förderung

durch staatliche Mittel.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: "Klar ist, dass der

Finanzmarkt zur Erreichung der europäischen und deutschen Klimaziele einen

Transformationsprozess durchlaufen muss. Der europäische Green Deal hat

zahlreiche Entwicklungen angestoßen und Gesetzgebungen auf den Weg gebracht, die

den Finanz- und Gebäudesektor sowie die Regulierungen in der EU und in

Deutschland dahingehend beeinflussen werden. Die dena-Studie veranschaulicht,

welche Auswirkungen die neuen Regelungen auf bestehende Finanzprodukte und

Förderung im Immobilienbereich in Deutschland haben können."

Enormer Investitionsbedarf im Gebäudebereich zur Erreichung der Klimaziele -

Green Finance als Möglichkeit zur Kapitalmobilisierung

Der Gebäudebereich, der 40 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen in

Deutschland verursacht, muss zur Erreichung der klimapolitischen Ziele

grundlegend transformiert werden. Das novellierte Klimaschutzgesetz erhöht den

Druck zusätzlich. Die Steigerung der Energieeffizienz und die Nutzung

erneuerbarer Energien erfordern Investitionen in Größenordnungen, die nicht

allein mit öffentlichen Geldern gedeckt werden können. Zur Erreichung der

Klimaziele für 2030 geht die EU von jährlich notwendigen Investitionen von über

180 Mrd. Euro nur für den Wohngebäudebereich in Europa aus. Privates Kapital

muss für den Klimaschutz mobilisiert werden und auch hier muss eine

Transformation einsetzen: Weg von Investitionen in Projekte und Produkte, die

die Klimaschutzziele unterlaufen, hin zu Investitionen in klimapolitisch

konforme Finanzanlagen. Schließlich lassen sich gerade im Gebäudesektor mit

Green Finance die komplexen Vorgaben für Finanzmarkt sowie Klimaschutz- und

Nachhaltigkeitsstandards sehr sinnvoll miteinander koppeln.

Die dena-Studie "Green & Sustainable Finance mit Fokus auf den

Immobilienbereich" ist hier kostenfrei zum Download erhältlich. (https://www.den

a.de/newsroom/publikationsdetailansicht/pub/dena-studie-green-sustainable-financ

e-mit-fokus-auf-den-immobilienbereich/)

Pressekontakt:

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Alexander Perschel, Chausseestraße

128 a, 10115 Berlin

Tel: +49 (0)30 66 777-379, Fax: +49 (0)30 66 777-699, E-Mail:

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/43338/4974403

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Quelle: dpa-AFX


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