OTS: Germany Trade & Invest / G7-Gipfel diskutiert neue ...

Freitag, 11.06.21 09:13
News-Schriftzug auf schwarzem Hintergrund.
Bildquelle: pixabay
G7-Gipfel diskutiert neue Infrastrukturinitiative / GTAI-Sonderseite

informiert über globale Projekte und Vorhaben

Berlin, Bonn (ots) - Auf dem heutigen G7-Gipfel in St Ives in Cornwall soll eine

neue Infrastrukturinitiative ins Leben gerufen werden, die Chinas Neuer

Seidenstraße eine Alternative entgegensetzt. Unter dem Label "Build Back Better

World" (B3W) wollen die Länder eine wertegeleitete Investitionspartnerschaft für

hochwertige Infrastruktur gründen. Damit sollen in weniger entwickelten Ländern

finanziell und ökologisch nachhaltige Investitionen in Infrastrukturprojekte

gefördert werden. Schwerpunkte sind klimafreundliche Technologien,

Digitalisierung und öffentliche Gesundheit.

"Eine Reihe von Konnektivitätsinitiativen haben eine bessere Vernetzung zum

Ziel. Chinas Neue Seidenstraße ist wohl die bekannteste, die Europäische Union

(EU) hat mit ihrer EU-Asien-Konnektivitätsstrategie eine Alternative vorgelegt,"

so Lisa Flatten, Leiterin des Projekts Konnektivität bei Germany Trade & Invest

(GTAI). "Mit dem EU-Wiederaufbauplan ist Geld vorhanden, jetzt muss die EU

konkrete Projekte identifizieren und realisieren. Wichtig ist dabei ein

einfacher Zugang für die Firmen".

Um diese Entwicklungen umfangreicher darzustellen, hat die GTAI eine neue

Sonderseite zum Schwerpunkt "Globale Konnektivität" auf den Weg gebracht. Hier

wird über alternative Konnektivitätsinitiativen sowie zu den Engagements

einzelner Länder im Auslandsbau berichtet. Darüber hinaus finden sich

Erfahrungsberichte und Ausschreibungen zum Thema.

"Unabhängig vom Ausgang des G7-Gipfels wird das Thema bessere Vernetzung bei den

Regierungen auf der Tagesordnung ganz oben bleiben," so Flatten. Sowohl China

als auch die USA wollen sich über internationale Großprojekte und die

Digitalisierung auf globaler Ebene Einflusssphären sichern. Aber auch die EU

kann geeint als einer der größten Wirtschaftsräume weltweit hier mitspielen. Für

den deutschen Mittelstand ist der Zugang zu internationalen Großprojekten bei

europäischen oder multilateralen Gebern dabei deutlich aussichtsreicher, als bei

Chinas Seidenstraße.

Die Coronakrise hat die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Weltweit

wurden daher staatliche Investitionsfonds gegründet, um die eigene Wirtschaft

möglichst schnell wieder anzukurbeln. Die globale Vernetzung gewinnt dabei an

Bedeutung, da der reibungslose internationale Austausch weiterhin als

wirtschaftstreibend gilt.

Hier geht es zur Sonderseite "Globale Konnektivität"

(https://www.gtai.de/gtai-de/trade/specials/globale-konnektivitaet)

Pressekontakt:

Esad Fazlic

T +49 (0)30 200 099-151

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/74441/4938755

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Quelle: dpa-AFX


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