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OTS: Institute of Management Accountants (IMA) / Global Economic Conditions ...

Mittwoch, 13.10.21 10:06
Kursticker auf einer digitalen Anzeige.
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Global Economic Conditions Survey von IMA und ACCA: Verknappung und

Preisexplosion dämpfen die wirtschaftliche Erholung (FOTO)

Montvale (NJ)/ Zürich (ots) - Entgegen aller Erwartungen lässt das Tempo der

weltweiten wirtschaftlichen Erholung bereits jetzt wieder nach, während die

Inflationstendenzen vorerst noch leicht unter den Erwartungen bleiben. Das

Vertrauen insbesondere in Westeuropa und Nordamerika sinkt, verharrt aber auf

hohem Niveau. Länderübergreifend herrscht eine allgemeine Sorge vor stark

steigenden Produktionskosten - der entsprechende Index zeigt einen Höchstwert

seit dem ersten Quartal 2019. Das sind die zentralen Resultate des aktuellen

Global Economic Conditions Survey, der vom Institute of Management Accountants

(IMA) und der Association of Chartered Certified Accountants (ACCA) durch die

Befragung von rund 1.000 Accountants und CFOs erstellt wurde.

Die aktuellen Versorgungsengpässe - auch jenseits der durch den Brexit

verursachten in Großbritannien - gehören zu den derzeit wohl größten Hürden, mit

denen die Wirtschaft Deutschlands und Westeuropas zu kämpfen haben. Von

Rohstoffmangel und steigenden Preisen bis hin zur Personalknappheit sorgen die

direkten und indirekten COVID-Spätfolgen nach den ersten Boom-Effekten nun für

ein gebremstes Wachstum. Das gilt insbesondere für Deutschland, wo die

Materialknappheit ganze Branchen vor ernste Herausforderungen stellt - auch und

vor allem in der Automobilindustrie. Im Bereich der Halbleitertechnik erschwert

die Knappheit nicht nur den einzelnen Anbietern ihre Aktivitäten, sondern bremst

die gesamte digitale Transformation.

Stabile Aktivitäts-Indikatoren, Wachstumstreiber Tourismus

Dementsprechend fällt auch das Vertrauen in den Ländern Westeuropas. Die

Aktivitäts-Indikatoren blieben im dritten Quartal 2021 weitgehend unverändert.

Einer der maßgeblichen Wachstumstreiber ist der Tourismus, der in den

entsprechenden Ländern an Fahrt aufnimmt. So stieg etwa die Hotelauslastung in

Spanien und Portugal im Juli und August deutlich an. Für dieses Quartal scheint

in der Eurozone ein Plus von 2,5 Prozent beim BIP durchaus möglich - was nahe an

den Wert des vierten Quartals 2019 heranreicht. Auf der anderen Seite steht eine

Gesamtinflation von 3 Prozent im August. Das ist der höchste Wert seit November

2011.

Schwächeres Wachstum, aber sinkender Angst-Index

Generell zeigt der Report im Vergleich zum vorangegangenen Betrachtungszeitraum

eine leichte Abschwächung der weltweiten wirtschaftlichen Erholung. Das

Vertrauen ist weltweit - allerdings auf hohem Niveau - etwas zurückgegangen.

Ursächlich hierfür ist trotz hoher Impfraten in entwickelten Märkten vor allem

die Situation in Ländern mit niedriger Impfquote und nach wie vor vielen

Infektionen.

Einer der Schlüsselindikatoren, der Global Orders Index, zeigt ebenfalls einen

leichten Rückgang - auch hier auf vergleichsweise hohem Niveau nach einer

starken Zunahme im zweiten Quartal 2021. Insgesamt zeigt der Blick auf die

Bestellungen (Order Index) eine zweigeteilte Entwicklung: Während er in

Entwicklungsmärkten leicht steigt, sinkt er in den USA und Westeuropa. Dennoch

befindet er sich hier immer noch auf einem höheren Niveau - entsprechend besser

sind auch die Aussichten für die entwickelten Märkte.

Die so genannten "Two Fear"-Indizes, die Kunden- und Zulieferer-Verhalten in den

Fokus stellen, sind im dritten Quartal 2021 ebenfalls gesunken. Damit zeigt sich

im weitesten Sinn ein Weg zurück in die Normalität. Die erste, hektische

Aufholphase nach den Beschränkungen der Pandemie scheint abgeschlossen, Chancen

und Risiken halten sich fortan in der vor der Pandemie üblichen Balance.

Grüne Transformation

Ein besonderes Gewicht legt der Report auf das Thema "Net Zero", also die

Dekarbonisierung der Prozesse, Produkte und Services mithilfe einer

entsprechenden Bepreisung. Hier stehen vor allem die Investitionen in eine

grünere Infrastruktur durch Unternehmen und die öffentliche Hand sowie die

Lenkungswirkung der CO2-Emissionspreise im Zentrum. Dabei kommt gerade dem

öffentlichen Sektor eine besondere Bedeutung zu. Laut Report wird dieser Bereich

in der kommenden Dekade Investitionen in Höhe von 0,5 bis 4,5 Prozent des BIP

ausmachen. Allein ein weltweiter Mindestpreis könnte das Ziel, spätestens 2050

die Emissionen auf Null zu senken, ein gutes Stück näher rücken - und die

Verbraucher dazu anregen, eine besonders bewusste Kaufentscheidung zu treffen.

"Der ökologische Aspekt wird immer wichtiger und wird das Investitionsverhalten

zunehmend beeinflussen, wenn nicht dominieren. Die aktuelle Erholungsphase

sollte auch dazu genutzt werden, die Transformation zu beschleunigen. Gerade die

Finanzabteilung in den Unternehmen kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten,

wenn sie die digitalen Möglichkeiten gezielt dazu nutzt", erklärt Bernardin

Generalao, Director Regional Partner Relations DACH beim IMA.

Der komplette Report zur Studie findet sich hier (https://www.imanet.org/insight

s-and-trends/global-economic-conditions-survey?ssopc=1) .

Der Global Economic Conditions Survey (GECS)

Der Global Economic Conditions Survey (GECS) ist die größte regelmäßig

wiederkehrende Wirtschaftsumfrage unter Buchhaltern und Controllern weltweit.

Sie wird seit mehr als zehn Jahren von den globalen Branchenverbänden ACCA und

IMA durchgeführt. Die Kennzahlen und Ergebnisse spiegeln die wirtschaftliche

Aktivität und geben wertvolle Einblicke in die Ansichten der Finanzfachleute -

von Investitionsverhalten über Beschäftigung bis zu den Kosten. Aufgrund der

vierteljährlichen Struktur und des Umfangs der Grundgesamtheit ist GECS ein

zuverlässiger Indikator für jedes Unternehmen oder jede sozioökonomische

Organisation. Die Daten für die aktuelle Q3/2021-Studie wurden zwischen dem 31.

August und dem 15. September 2021 unter 985 Mitgliedern des ACCA und des IMA

erhoben, darunter mehr als 100 CFOs. Mehr Informationen finden Sie unter: https:

//www.imanet.org/insights-and-trends/global-economic-conditions-survey?ssopc=1

Über IMA® (Institute of Management Accountants)

Das IMA® (Institute of Management Accountants) ist einer der größten

internationalen Verbände für Buchhalter und Finanzfachleute. Das IMA®

unterstützt Buchhalter, Bilanzbuchhalter, CFOs, Wirtschaftsprüfer und andere

Experten im Finanzbereich durch Forschung sowie die international anerkannte

Fortbildung zum CMA (https://www.imanet.org/cma-certification?ssopc=1) ®

(Certified Management Accountant) und das CSCA®-Programm (Certified in Strategy

and Competitive Analysis). Gerade die Ausbildung zum CMA gilt als maßgeblicher

Faktor für eine Karriere im Bereich Finanzen. Weitere Fortbildungsangebote, ein

intensives Networking sowie das strikte Eintreten für ethische

Geschäftspraktiken gehören ebenfalls zu seinem Tätigkeitsbereich.

Das IMA verfügt über ein globales Netzwerk mit mehr als 140.000 Mitgliedern in

150 Ländern, davon rund 80.000 CMA-Träger. Vertreten sind hier auch 350

professionelle Chapter. Die Fachmagazine The Accountant/International Accounting

Bulletin haben das IMA als Berufsverband der Jahre 2017 und 2018 ausgezeichnet.

Mit Hauptsitz in Montvale/N.J., USA, bietet das IMA in allen globalen Regionen,

in denen das Institut aktiv ist (Nord- und Südamerika, Asien/Pazifik, Europa und

Naher Osten/Indien) lokal spezifizierte Dienstleistungen an. In Europa hat das

IMA derzeit über 3.000 Mitglieder und ist mit eigenen Büros in Amsterdam und

Zürich vertreten. (Stand: Oktober 2021)

Weitere Informationen über IMA finden Sie unter http://www.imanet.org .

Über ACCA (Association of Chartered Certified Accountants)

ACCA (Association of Chartered Certified Accountants) ist die globale

Vereinigung professioneller Wirtschaftsprüfer, die erstklassige,

geschäftsrelevante Qualifikationen für Personen mit entsprechender Eignung,

Fähigkeiten und Ambitionen auf der ganzen Welt anbietet, die eine erfolgreiche

Karriere in den Bereichen Buchhaltung, Finanzen und Management anstreben.

Die ACCA unterstützt ihre 233.000 Mitglieder und 536.000 Studenten

(einschließlich Tochtergesellschaften) in 178 Ländern und hilft ihnen bei der

Entwicklung erfolgreicher Karrieren im Rechnungswesen und in der Wirtschaft mit

den von den Arbeitgebern geforderten Qualifikationen. Durch ihren Auftrag im

öffentlichen Interesse fördert ACCA eine angemessene Regulierung des

Rechnungswesens und führt einschlägige Forschungsarbeiten durch, um

sicherzustellen, dass der Ruf und der Einfluss des Rechnungswesens weiter

wachsen.

Die ACCA hat wichtige Neuerungen in ihrer zentralen Ausbildung eingeführt, um

sicherzustellen, dass ihre Mitglieder und zukünftigen Mitglieder auch weiterhin

die weltweit am meisten geschätzten, aktuellsten und gefragtesten

Buchhaltungsexperten sind. Seit ihrer Gründung im Jahr 1904 hat die ACCA stets

einzigartige Werte vertreten: Chancen, Vielfalt, Innovation, Integrität und

Rechenschaftspflicht. Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.accaglobal.com

Pressekontakt:

FleishmanHillard Germany für IMA

Betty Lauerbach

mailto:betty.lauerbach@fleishman.com

Tel: +49-162-1340-666

ACCA

Helen Thompson

mailto:helen.thompson@accaglobal.com

Tel: +44 (0)20 7059 5759

Mobil: +44 (0)7725 498 654

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/129518/5045045

OTS: Institute of Management Accountants (IMA)



Quelle: dpa-AFX


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