OTS: Michael Turgut / Statement von Michael Turgut: Was der Investmentmarkt ...

Dienstag, 18.06.19 08:30
OTS: Michael Turgut / Statement von Michael Turgut: Was der Investmentmarkt ...
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Statement von Michael Turgut: Was der Investmentmarkt hergibt

Berlin (ots) - Michael Turgut, Finanzexperte aus Bayreuth ist

spätestens seit der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 zu einem der

größten Kritiker klassischer Finanzprodukte geworden. Gleichwohl ist

er von der Notwendigkeit privater Vorsorge überzeugt. Die Frage ist,

wo und wie kann man sein Geld am besten investieren. Nach Angaben des

Statistischen Bundesamtes legen die Deutschen rund 10% ihres

Einkommens pro Jahr als Rücklage beiseite. Wie schafft man es aber in

Zeiten der Nullzinspolitik ein Vermögen aufzubauen. Darauf gibt es

laut Michael Turgut keine pauschale Antwort. Zu unterschiedlich sind

die Voraussetzungen, die jeder mitbringt. Bevor man sich entscheidet

sein Geld zu investieren, sollte jeder für sich einige grundsätzliche

Fragen klären. Wieviel Prozent des Einkommens möchte man für eine

Geldanlage einsetzen und wie lange kann man auf das angelegte Geld

verzichten? Ist mir die Sicherheit meines angelegten Geldes oder ein

möglichst hoher Gewinn wichtig? Risiko, Rentabilität und Liquidität

sind die drei wichtigsten Einflussfaktoren für Investments.

Geldanlagen, die eine maximale Rendite, stets verfügbares Kapital und

absolute Sicherheit versprechen, gibt es nicht.

Finanzunternehmer Turgut analysiert die aktuelle Entwicklung auf

dem Investmentmarkt. Klassische Geldanlagen wie Sparbücher sind schon

lange nicht mehr empfehlenswert. Es ist eine sichere Geldanlage, aber

auch eine sehr schlecht verzinste. Bei vielen Banken und Sparkassen

liegt der Zins unter 0,1 %. Da die Inflationsrate das Zinsniveau für

Sparbücher übersteigt, verliert das Geld täglich an Wert. Bei

Tagesgeld- oder Festgeldkonten sieht es nicht viel besser aus. Auch

Bausparverträge und kapitalbildende Lebensversicherungen sind wenig

flexibel und bringen nur eine magere Rendite. Das gilt auch für

Anleihen und Pfandbriefe. Nach wie vor bieten rund 30 Prozent der

globalen Staatsanleihen eine Rendite unter null Prozent und fast die

Hälfte unter einem Prozent.

Anders sieht es bei Aktien aus. Hier sind hohe Gewinne möglich,

aber das Risiko ist entsprechend hoch. Auch Derivate und Zertifikate,

Wetten auf die zukünftige Entwicklung von Aktien oder Rohstoffen,

sind hochspekulative und sehr komplexe und riskante Geldanlageformen,

von denen man die Finger weglassen sollte.

Geeigneter für "Ottonormal-Anleger" sind Aktienfonds und ETFs. Da

hier einzelne Aktien zusammengefasst werden ist das Verlustrisiko

reduziert. Ein Fondsmanager führt den Fond und organisiert die

verschiedenen Anlagen. Eine Sonderform sind ETFs (Exchange Trades

Funds), auch Indexfonds genannt. Sie bilden die Entwicklung von

Börsenindizes wie dem Dax oder dem Nikkei nach. ETFs werden nicht von

einem Manager gesteuert, dadurch entfallen Kosten für die Verwaltung.

"Mit sieben- bis neunprozentigen Erträgen, wie in der Vergangenheit

ist in den nächsten 10 bis 15 Jahren allerdings nicht mehr zu

rechnen, da sind sich die Analysten einig", sagt Michael Turgut. Und

auch wenn ein Fonds in der Vergangenheit gut performed hat, heißt das

nicht, dass es so bleibt. Der Anleger muss eine gewisse Risikoneigung

besitzen und größere Wertschwankungen ertragen können. Da das

Geschehen am Aktienmarkt von vielen Parametern, auch von der

weltpolitischen Lage abhängt, sollte man einen langfristigen

Anlagehorizont haben.

Sachwerte sind nach wie vor die sicherste Geldanlageform. Wenn

Investitionen in Kunst oder Antiquitäten nur etwas für Spezialisten

mit hoher Sachkenntnis sind, so sind Immobilien als eine sichere

Geldanlage für alle empfehlenswert. Die Preise für Häuser und

Wohnungen sind in den vergangenen Jahren gestiegen und die

Bedingungen regional sehr unterschiedlich. Daher ist es hinsichtlich

der Preisentwicklung und Renditemöglichkeiten besonders wichtig auf

die Lage zu achten. Auch offene Immobilienfonds sind als Beimischung

in ein Anlageportfolio geeignet. Es gilt Mindesthaltefristen zu

beachten, aber bei einer stabilen Rendite von zwei bis drei Prozent

ist das Risiko überschaubar und die Wertschwankung gering. Da der

Fonds in Immobilien und somit Sachwerte investiert, bieten sie

gleichzeitig noch einen gewissen Inflationsschutz. Das gilt auch für

Gold und andere Edelmetalle. Sie sind krisensichere und wertstabile

Anlageprodukte. Ein Edelmetalldepot ist eine altbewährte und

beständige Anlageform und sollte in keinem Portfolio fehlen. Bei Gold

gilt Steuerfreiheit, wenn man es länger als ein Jahr besitzt. Als

Nachteil wird häufig die sichere Lagerung genannt, dabei gibt es

Anbieter bei denen die versicherte Aufbewahrung zur Serviceleistung

dazugehört.

Das Fazit von Michael Turgut lautet daher: Je höher die Rendite,

desto größer ist das Risiko. Um sein Kapital wirklich zu schützen und

zu vergrößern, sollte man es inflationssicher anlegen. Immobilien und

Edelmetalle sind dazu bestens geeignet und versprechen eine gute

Wertsteigerung.

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Quelle: dpa-AFX


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