OTS: PwC Deutschland / COVID-19: Drastische Umsatzeinbrüche, aber auch neue ...

Mittwoch, 02.12.20 14:13
Newsbild
Bildquelle: fotolia.com
COVID-19: Drastische Umsatzeinbrüche, aber auch neue Chancen für die

2021: Diese Aktien sollten Sie im Depot haben ...

deutsche Sportbranche

Düsseldorf (ots) - PwC Sports Survey 2020: Die COVID-19-Pandemie verursacht

Umsatzeinbrüche auf dem globalen Sportmarkt von bis zu 40 Prozent, Erholung

frühestens im Jahr 2022 / Digitales Fan-Erlebnis ganz oben auf der

Entscheider-Agenda / E-Sport zeigt größtes Wachstumspotenzial /

Kollaborationsmodelle bieten Chancen für Investoren

Die Corona-Krise hat den globalen Sportmarkt im Jahr 2020 hart getroffen. Die zu

erwartenden Umsatzeinbrüche von bis zu 40 Prozent wirken sich verheerend auf die

verschiedenen Sportorganisationen aus, allen voran auf den Profifußball. Eine

spürbare Erholung soll spätestens 2023 eintreten. So lauten einige der

Kernergebnisse der deutschen Ausgabe der PwC Sport Survey 2020, den die

Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC)

Deutschland erstellt hat.

Die Studie beleuchtet neben dem globalen auch den deutschen Sportmarkt und

speziell die Chancen, die sich aus einer erfolgreichen Überwindung der Krise

ergeben. Die befragten Entscheider räumen in diesem Zusammenhang sowohl dem

digitalen Fan-Erlebnis als auch dem E-Sport einen immer größeren Stellenwert

ein. Untersucht wurde außerdem, wie strategische Kollaborationen die

Sportlandschaft positiv verändern können.

Erholung für deutsche Sportbranche frühestens im Jahr 2022

Ein weiteres Kernergebnis der Studie: Die deutsche Sportindustrie war laut den

befragten Entscheidern im Vergleich zu anderen Branchen unterdurchschnittlich

(37 Prozent) oder gar sehr schlecht (32 Prozent) auf die Folgen der

COVID-19-Pandemie vorbereitet. Vor allem der als krisenfest gehandelte

Bundesliga-Fußball kämpft mit schweren wirtschaftlichen Erschütterungen.

Aufgrund von hohen Investitionen in Spieler und Infrastruktur konnten viele

professionelle Fußballclubs keine größeren Rücklagen bilden. Dadurch konnten sie

das Einnahmen-Minus aus dem brachliegenden Ligabetrieb und Geisterspielen nicht

kompensieren. Betroffen sind ebenso Sportarten wie Handball, Eishockey,

Basketball und Volleyball.

Die PwC-Studie prognostiziert eine spürbare Erholung, sobald Restriktionen bei

Sportereignissen aufgehoben und wirksame Impfstoffe bzw. Therapien gegen

COVID-19 verfügbar sind. Mit einer vollständigen Erholung der Branche ist

allerdings frühestens 2022/23 zu rechnen. "Die Pandemie führt den Sportmarkt in

eine Krise. Sie kann aber auch als Katalysator für die Transformation des

Sportmarktes wirken. Insofern müssen kurzfristige Maßnahmen, die in der Not

getroffen wurden, nunmehr in eine mittelfristige Transformationsstrategie

überführt werden", sagt Dr. Joachim Englert, Mitglied der Geschäftsführung von

PwC Deutschland und Leiter Advisory und Deals.

Größte Wachstumschancen im Digitalen

Die Einschnitte der Pandemie haben den digitalen Wandel des deutschen und

globalen Sportmarkts deutlich vorangetrieben. Das digitale Fan-Erlebnis rückt

damit in den Fokus der Entscheider. Dazu zählen virtuelle Zuschauerränge, ein

Mix aus realen und virtuellen Wettkämpfen sowie Internet-Pressekonferenzen, aber

auch digitale Assets wie Streaming, Videos und Fotos. Diese Entwicklung könnte

sich durch die 5G-Technologie nochmals beschleunigen. Die größten Chancen für

Umsatzwachstum sehen die Befragten in einer verbesserten "Fan Experience" mit

digitalen Medien (89,3 Prozent), gefolgt von der Erstellung und Monetarisierung

digitaler Assets (82,9 Prozent). Etwa jeder achte Entscheider gab an, mehr in

die digitale Transformation investieren zu wollen.

E-Sport wird wachstumsstärkster Sektor

Die Popularität von E-Sport ist während der COVID-19-Pandemie noch einmal

deutlich gestiegen. 2020 soll die Zuschauerzahl weltweit auf insgesamt 495

Millionen wachsen und voraussichtlich Einnahmen in Höhe von 1,2 Milliarden

US-Dollar generieren. Dabei überrascht es kaum, dass der Konsum von

E-Sport-Inhalten auf dem Höhepunkt der Krise im Frühjahr 2020 mit einer

Verdreifachung der Zuschauerstunden förmlich explodierte. In Deutschland belief

sich der Umsatz beim E-Sport im Jahr 2019 auf 77,2 Millionen Euro (plus 26,7

Prozent ggü. 2018). Auch die befragten Entscheider registrieren diese

Entwicklung: Deutlich mehr als die Hälfte von ihnen (61 Prozent) gab an, sich

bereits mit E-Sport befasst zu haben, während ein Drittel (33,2 Prozent) dies

verneinte. Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und

Telekommunikation (TMT) von PwC kommentiert: "E-Sport kann für

Sportorganisationen einen Wertbeitrag leisten. Sie können damit neue Fans

binden, neue Partner gewinnen und neue Einnahmequellen generieren. Die

Herausforderung besteht darin, ansprechende Narrative zu schaffen."

Große Chancen für neue Kooperationsmodelle

Die Mehrheit der Befragten geht davon aus, dass die Corona-Krise die

Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Stakeholdern im Sportsektor stärkt.

Zahlreiche Fußballvereine zum Beispiel sind in großen finanziellen

Schwierigkeiten. Dies bietet Investoren neue Chancen. So rechnen drei von vier

Entscheider mit einer Finanzierung durch Private-Equity-Investoren, 70,2 Prozent

mit gemeinsamen Sponsoren-Projekten. Zunehmend gefragt sind außerdem

Kooperationen mit Sport-Start-ups. "Die Sportbranche wird - wie andere

Wirtschaftsbereiche auch - von einer exponentiell zunehmenden Komplexität

eingeholt. Damit wird das Bündeln von Expertise und Kooperationsmodelle, in

denen Risiken und Assets geteilt werden, immer relevanter", sagt Englert.

Die deutsche Ausgabe der PwC Sports Survey 2020 können Sie hier als PDF

herunterladen (https://www.pwc.de/de/technologie-medien-und-telekommunikation/sp

ort/sportbranche-vor-dem-neustart.html) .

Über PwC:

PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und

wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 284.000 Mitarbeiter in 155 Ländern tragen

hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen

Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei.

Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere

der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter

http://www.pwc.com/structure .

Pressekontakt:

Sven Hoffmann

PwC Marketing & Communications

Tel.: +49 (0) 211 981 - 4543

E-Mail: mailto:sven.hoffmann@pwc.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/8664/4780225

OTS: PwC Deutschland



Quelle: dpa-AFX




Heute im Fokus

2021: Diese Aktien sollten Sie im Depot haben!
2021: Welche Aktien sollten Sie im Depot haben?
2021: Welche Aktien sollten Sie im Depot haben?
Das turbulente Börsenjahr 2020 ist Geschichte! Doch welche Aktien sollten Sie 2021 im Depot haben?...

News und Analysen

WDH/Herrenloser Koffer sorgt für Teil-Sperrung des Frankfurter Flughafens

(Tippfehler behoben)FRANKFURT (dpa-AFX) - Teile vom Terminal I des Frankfurter Flughafens und der dazu gehörende Regionalbahnhof sind am Samstagabend gesperrt worden. Nach Angaben der Bundespolizei ...weiterlesen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ... | 15650 ►

Kurssuche

Die beliebtesten Aktien der Deutschen

Die beliebtesten Aktien der Deutschen
Pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit hat der Online-Broker Consorsbank die Depots seiner Kunden einem Ost-West-Vergleich unterzogen. Dabei zeigt sich, dass unter Wessis und Ossis eine weitgehende Einigkeit herrscht, wenn es ums Thema Aktienauswahl geht. Denn wie die folgende Tabelle verdeutlicht, variieren die Platzierungen der Top 10 nur um Nuancen.
© 1994-2021 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr