OTS: Telefónica Deutschland Holding AG / Vorläufige Kennzahlen [1] ...

Mittwoch, 19.02.20 08:14
Aktien Graph
Bildquelle: iStock by Getty Images
Vorläufige Kennzahlen [1] Geschäftsjahr 2019 / Telefónica Deutschland

startet ins Jahrzehnt des Mobilfunks mit starkem Wachstum bei Kunden,

Umsatz und Ergebnis (FOTO)

München (ots) - Telefónica Deutschland hat das Geschäftsjahr 2019 erfolgreich

abgeschlossen und die gesteckten Ziele vollumfänglich erreicht. Dabei ist das

Unternehmen wie angekündigt profitabel gewachsen: Der Umsatz stieg um 1,1

Prozent auf 7,4 Milliarden Euro, während das bereinigte Betriebsergebnis (OIBDA)

sich auf vergleichbarer Basis um 1 Prozent erhöhte. Die deutlich verbesserte

Netzqualität und die Einführung innovativer Tarife insbesondere bei o2 zahlten

sich aus. Mit fast 1,5 Millionen hinzugewonnenen Vertragskundenanschlüssen

wechselten so viele Menschen ins o2 Netz wie noch nie seit der Übernahme von

E-Plus. In diesem und im kommenden Jahr wird das Unternehmen noch stärker ins

Netz investieren, um seine Position sowohl in den Städten als auch auf dem Land

weiter zu stärken. Für 2020 erwartet Telefónica Deutschland eine unveränderte

bis leicht positive Entwicklung beim Umsatz sowie eine weitgehend unveränderte

bis leicht positive Entwicklung des um Sondereffekte bereinigten OIBDA.

- Fast 1,5 Millionen zusätzliche Mobilfunkvertragskundenanschlüsse 2019

- Auch Festnetzgeschäft zurück im Umsatzwachstum

- Milliardenschwere Investitionsoffensive für Stadt und Land geht mit Vollgas

weiter

- Profitables Wachstum im Blick für 2020

- Markus Haas: "Wir haben unser Versprechen gehalten und unseren

Wachstumskurs bestätigt. Zu Beginn des Jahrzehnts des Mobilfunks zeigen

alle wichtigen Kennzahlen in die richtige Richtung. Nun wollen wir mit

unserer Investitionsoffensive im Netz noch mehr Kunden für uns

begeistern."

Rekordwachstum bei Vertragskunden und Datennutzung

Im abgelaufenen Jahr konnte Telefónica Deutschland besonders bei Mobilfunkkunden

punkten. Von Januar bis Dezember stieg die Zahl der Vertragskundenanschlüsse um

1,45 Millionen. Allein im vierten Quartal kamen 456.000 zusätzliche Anschlüsse

hinzu. Insgesamt stieg die Zahl der Mobilfunkanschlüsse auf über 46

Millionen[2]. Gleichzeitig stieg der mobile Datenverbrauch - getrieben vor allem

von o2 Tarifen - so stark an wie nie zuvor: Im vierten Quartal betrug das

Wachstum 58 Prozent. Über das Gesamtjahr hinweg transportierte das o2 Netz rund

1 Milliarde Gigabyte an Mobilfunkdaten und damit mehr als jedes Netz des

Wettbewerbs. Zugleich wurde 2019 mit 107 Milliarden Minuten mehr über das o2

Mobilfunknetz telefoniert als je zuvor - der Anstieg gegenüber dem Vorjahr

betrug 9,9 Prozent.

Die Zahl der Breitbandanschlüsse stieg 2019 um 6,1 Prozent auf 2,21 Millionen,

was insbesondere an der starken Nachfrage nach VDSL-Verbindungen lag.

Positive Umsatztrends - auch im Festnetz

Die Steigerung der Kundenzahl und der Nachfrage nach Datendiensten schlug sich

auch im Umsatzwachstum von Telefónica Deutschland nieder. Der Gesamtumsatz

erhöhte sich um 1,1 Prozent auf 7,40 Milliarden Euro. Damit wächst das

Unternehmen nun bereits seit zwei Jahren wieder. Rechnet man Regulierungseffekte

heraus, stieg der Umsatz um 1,9 Prozent. Der Umsatz mit

Mobilfunkdienstleistungen stieg um 0,6 Prozent auf 5,30 Milliarden Euro;

bereinigt um Regulierungseffekte betrug der Anstieg sogar 1,7 Prozent. Im

Festnetz gab es im vierten Quartal eine Trendwende: Die Erlöse erhöhten sich in

diesem Zeitraum um 2 Prozent auf 189 Millionen Euro. Das ist der erste Anstieg

auf Jahresbasis seit der Übernahme von E-Plus 2014. Der Umsatz mit Endgeräten

wuchs um 5,8 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro.

Gut in Netztests und nachhaltig im Ausbau

Seit Oktober hat Telefónica Deutschland weitere operative Fortschritte erzielt.

Im gesamten Jahresverlauf investierte Telefónica Deutschland kräftig in Wachstum

und in die Markteinführung neuer Produkte wie o2 my All in One XL, o2 TV oder o2

You. Dennoch steigerte das Unternehmen sein um Sonder- und Regulierungseffekte

bereinigtes Betriebsergebnis (OIBDA). Im Jahresvergleich betrug der Anstieg 25

Prozent auf 2,35 Milliarden Euro. Dieser Sprung lag maßgeblich an der

gesetzlichen Änderung der Rechnungslegung von IAS 17 auf IFRS 16. Auf

vergleichbarer Basis erhöhte sich das OIBDA um 1 Prozent. Das Periodenergebnis

für das Geschäftsjahr betrug minus 212 Millionen Euro, nach minus 230 Millionen

Euro im Vorjahreszeitraum. Grund für das negative Ergebnis sind nach wie vor

Abschreibungen im Zuge der Netzintegration.

Der Free Cashflow (FCF) belief sich nach IFRS 16 auf 1,02 Mrd. Euro für das

Geschäftsjahr 2019. Die Mietzahlungen, überwiegend für Mietleitungen und

Antennenstandorte, betrugen in Summe -476 Mio. Euro. Somit belief sich der FCF

"after Lease" (IAS 17) für die Berichtsperiode auf 547 Millionen Euro.

Investitionsoffensive in Stadt und Land

Im neuen Jahrzehnt wird der Mobilfunk immer wichtiger für den Verkehr, die

industrielle Fertigung, und für das Miteinander der Menschen in Deutschland.

Telefónica Deutschland spielt dabei eine entscheidende Rolle. Um ihr gerecht zu

werden, wird das Unternehmen seine Netzinvestitionen nochmals deutlich erhöhen.

In diesem und im kommenden Jahr sollen die Investitionen auf 17 bis 18 Prozent

des Umsatzes ansteigen, was mehrere hundert Millionen Euro im Jahr an

zusätzlichen Infrastrukturausgaben bedeutet. Damit wird Telefónica Deutschland

den Ausbau eines energieeffizienten und leistungsstarken 5G-Netzes in den

Städten vorantreiben. Parallel wird das LTE-Netz in ländlichen Gegenden merklich

ausgeweitet. Ziel ist es, auf dem Land weiter in der Kundengunst zu wachsen,

Marktanteile im Geschäftskundensegment zu gewinnen und den Vertrieb von

Produktbündeln aus Mobilfunk und Festnetz zu intensivieren. Aus dieser Basis

plant Telefónica Deutschland, ihren Umsatz bis 2022 kumuliert um mindestens 5

Prozent gegenüber dem abgelaufenen Jahr zu steigern.

Ausblick

Für 2020 erwartet Telefónica Deutschland ein stabiles Preisumfeld für den

Mobilfunkmarkt. Das Vertragskundengeschäft und dabei insbesondere o2 wird

weiterhin der wesentliche Umsatztreiber für das Unternehmen sein. Darüber hinaus

ist unverändert eine Wanderung von Kunden aus dem Prepaid- ins

Vertragskundengeschäft zu erwarten.

Telefónica Deutschland erwartet in der Folge eine unveränderte bis leicht

positive Entwicklung des Umsatzes. Diese Prognose beinhaltet negative

Regulierungseffekte in Höhe von etwa 20 bis 30 Millionen Euro, die aus der

Absenkung der Terminierungsentgelte und die im Mai 2019 in Kraft getretene neue

Regulierung für Gespräche und SMS innerhalb der Europäischen Union resultieren.

Das um Sondereffekte bereinigte OIBDA dürfte sich im laufenden Jahr weitgehend

unverändert bis leicht positiv entwickeln.

Hinweis: Sofern nicht anders angegeben, sind die in diesem Dokument

veröffentlichten Finanzkennzahlen sowie Jahresvergleichswerte in Übereinstimmung

mit den von der Europäischen Union (EU) verabschiedeten International Financial

Reporting Standards (IFRS) erstellt. Dementsprechend beinhalten die

Finanzkennzahlen für 2019 die Effekte aufgrund der IFRS 16 Implementierung zum

1. Januar 2019.

Weitere Detailinformationen zum Finanzergebnis unter https://www.telefonica.de/i

nvestor-relations/publikationen/finanzpublikationen.html

[1] Sofern nicht anders angegeben, sind die in diesem Dokument veröffentlichten

Finanzkennzahlen sowie Jahresvergleichswerte in Übereinstimmung mit den von der

Europäischen Union (EU) verabschiedeten International Financial Reporting

Standards (IFRS) erstellt. Dementsprechend beinhalten die Finanzkennzahlen für

2019 die Effekte aufgrund der IFRS 16 Implementierung zum 1. Januar 2019.

[2] Beinhaltet Mobilfunkanschlüsse mit einem Inaktivitätszeitraum von maximal

sechs Monaten.

Pressekontakt:

Weitere Informationen:

www.telefonica.de/presse

telefonica.de/news

Pressestelle Telefónica Deutschland

Guido Heitmann

Head of Corporate Communications

t +49 (0) 211 448 3204

guido.heitmann@telefonica.com

Cornelius Rahn

Pressesprecher

t +49 (0) 30 2369 1159

cornelius.rahn@telefonica.com

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/56051/4524095

OTS: Telefónica Deutschland Holding AG



Quelle: dpa-AFX


News und Analysen

DGAP-News: Aareal Bank folgt Empfehlung der EZB zur Dividendenpolitik - Neubewertung der Situation nach dem 1. Oktober 2020 (deutsch)

Aareal Bank folgt Empfehlung der EZB zur Dividendenpolitik - Neubewertung der Situation nach dem 1. Oktober 2020^ DGAP-News: Aareal Bank AG / Schlagwort(e): Dividende Aareal Bank folgt Empfehlung ...weiterlesen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ... | 13427 ►

Im Fokus

Aktueller Chart
  • "Corona-Rabatt" nutzen?
  • Allzeithoch bei 195,75 Euro!
  • Ist die Aktie jetzt noch ein Schnäppchen?

Der Backtest: Handelsstrategien auf dem Prüfstand

Der Backtest: Handelsstrategien auf dem Prüfstand
Ein Backtest – auf deutsch: Rücktest oder auch Rückvergleich – ist ein Prozess zur Bewertung eines Modells. Hierzu werden die Regeln einer vorhandenen Strategie auf historische Daten angewendet. Dies erfolgt entweder mit einer speziell hierfür entwickelten Software oder durch eigene Programmierungen.
© 1994-2020 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr