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Freitag, 05.08.22 09:33
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followfood ist mit erstem Gemeinwohlökonomiebericht Vorreiter der

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Food-Branche in ethischer Unternehmensführung (FOTO)

Friedrichshafen (ots) - Geschäftsjahr 2021 liegt mit 69 Mio. Euro leicht unter

Rekordjahr 2020/Ausbau der Spitzenposition in Fisch-Kategorie im Biohandel/500

000 Euro Investitionen in Klimaprojekte und regenerative Landwirtschaft/Für 2022

erwartet followfood Wachstum auf 80 Mio. Euro

Nach dem Rekordjahr 2020 erzielte followfood, der Bio-Pionier auf dem Weg zur

nachhaltigsten Lebensmittelmarke der Welt, in 2021 einen Gesamtumsatz von 69

Mio. Euro (Vorjahr: 73 Mio. Euro). Das EBIT lag bei 1,5 Mio. Euro (2020: 4,5

Mio. Euro). Der Rückgang basiert vor allem auf Investitionen in die digitale

Zukunft und in die Markenbekanntheit. followfood baute aber die

Marktführerschaft in der Kategorie Fisch im Biohandel weiter aus.

Wachstumstreiber bleiben die Markenprodukte des Erfinders des Tracking-Codes zur

Offenlegung der Produzent:innen und Lieferketten. Für 2022 erwartet followfood

ein Wachstum auf 80 Mio. Euro. Erstmals legt followfood einen testierten

Gemeinwohlökonomie-Bericht (GWÖ) vor, der sich mit 719 von 1000 erreichbaren

Punkten sofort in der Spitzengruppe der GWÖ-Bewegung platzierte. Die GWÖ-Bilanz

basiert auf einem ethischen Wirtschaftsmodell, bei dem das Wohl der Gesellschaft

und des Planeten oberste Priorität des Wirtschaftens ist. followfood ist mit dem

GWÖ-Bericht einmal mehr Pionier im Food-Bereich und möchte mehr Unternehmen

dafür gewinnen, diesem gemeinwohlorientierten Wirtschaftskonzept zu folgen.

2021 stand für followfood unter dem Motto der Neuausrichtung. Das Unternehmen

investierte stark in die digitale Weiterentwicklung des Unternehmens - etwa

durch die Erweiterung des Tracking-Codes um den Öko-Fußbabdruck sowie

Digitalisierungsmaßnahmen in Einkauf, Logistik und IT. Darüber hinaus erhöhte

followfood deutlich das Marketing-Budget um 1,4 Mio. Euro, um die Marke noch

sichtbarer zu machen und neue Zielgruppen zu erreichen. Die Investitionen wurden

zu 100% aus eigenen Mittel finanziert. Im strategisch bedeutenden Biohandel

konnte followfood in der Kategorie Fisch die Spitzenposition weiter ausbauen und

wuchs von 46,7% auf 48% (Quelle: Biovista, YTD Dezember 2021). Gut nachgefragt

waren auch weiterhin die noch jungen Kategorien wie Biopizzen und vegane

Tiefkühlgerichte.

Für 2021 legt followfood auch erstmal einen GWÖ-Geschäftsbericht vor, der von

unabhängigen Expert:innen testiert wurde. Mit einer Gesamtzahl von 719 von 1000

erreichbaren Punkten stößt followfood damit sofort in die Spitzengruppe der

GWÖ-Bewegung. Ziel ist es, einen klaren Gegenentwurf zum derzeitigen

Wirtschaftsmodell aufzuzeigen und das Handeln des Unternehmens mit Standorten in

Friedrichshafen und Hamburg für alle transparent zu machen. Anhand von fünf

Kategorien (Lieferant:innen, Eigentümer:innen und Finanzpartner:innen,

Mitarbeiter:innen; Kund:innen, gesellschaftliches Umfeld) wurde die

Unternehmensführung von followfood beleuchtet. Dabei wurden keine Negativpunkt

gefunden. Mit dem GWÖ-Bericht will followfood beweisen, dass ökologisch-soziale

Denke und Unternehmertum vereinbar sind. Das Unternehmen möchte somit Vorbild

für andere Unternehmen - speziell der Food-Branche - sein, damit sie

Verantwortung für unseren Planeten und Menschen übernehmen. followfood nutzt die

Erkenntnisse des Berichtes, um Weichenstellungen für das Unternehmen zu

justieren und das eigene sozial-ökologische Profil weiter zu schärfen.

2021 hat followfood über den Bodenretter-Fonds (von jedem verkauften Produkt

fließen 5 Cent in diesen Fonds) 200 000 Euro in die Entwicklung regenerativer

ökologischer Landwirtschaft investiert. Darüber hinaus flossen weitere 300 000

Euro in Klimaprojekte. 2022 sollen erneut 500 000 Euro sowohl in die ökologische

Landwirtschaft als auch in Klimaprojekte investiert werden.

"Wir glauben an ein Wirtschaftsmodell, das auf Kooperation statt Konkurrenz

basiert. Planet - People - Profit - diese Reihenfolge bestimmt unser Handeln.

Wir wollen, dass unsere Ökosysteme vor Diversität sprudeln. Das schaffen wir

nur, indem Gewinne kein Selbstzweck sind, sondern in die Zukunftsfähigkeit

unseres Planeten investiert werden. Und wir appellieren an alle Unternehmen, dem

Modell des ethischen Wirtschaftens zu folgen", kommentiert Jürg Knoll,

Geschäftsführer bei followfood.

"Mit unseren Produkten wollen wir gesellschaftlichen und ökologischen Krisen

entgegenwirken und Teil der Lösung sein. Auch deshalb treiben wir Projekte wie

eigene strenge Fischereirichtlinien, die Entwicklung regenerativer

Öko-Landwirtschaft und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Ökobilanzierung

für Produkte voran. Der GWÖ-Bericht zeigt, dass wir schon Vieles gut machen,

aber auch wo wir noch Potentiale für Verbesserungen haben. Wir sind sicher,

jedes followfood Produkt, das ein nicht nachhaltiges Produkt verdrängt, ist gut

für den Planeten", sagt Julius Palm, stellvertretender Geschäftsführer bei

followfood.

Das Unternehmen rechnet für 2021 erneut mit Wachstum und will 80 Mio. Euro

erzielen. In diesem Jahr hat followfood die Mehrheit an dem nachhaltigen

Seafood-Beratungs- und Handelsunternehmen Blueyou sowie die Bio-Eismarke KISSYO

übernommen. Derzeit wird das Vertriebsteam stark ausgebaut und der Außendienst

durch eine digitale Lösung gestärkt.

Auf der Biofach hat followfood erstmals eine Reihe von Produkten aus

regenerativer Landwirtschaft in neuen Kategorien wie etwa Kartoffel-, Mehl und

Getränkeprodukte vorgestellt. Erstmals ging followfood im Juli 2021 mit einer

Marketingkampagne ins reichweitenstarke TV.

Der GWÖ-Bericht kann hier heruntergeladen werden:

https://followfood.de/gemeinwohl-bilanz

followfood GmbH

Der Lebensmittelpionier followfood steht für Nachhaltigkeit, Transparenz und

einen ehrlichen, respektvollen Umgang mit der Umwelt und Nahrungsmitteln. Nach

der Maxime: "Was wir essen, verändert die Welt" gilt die Biomarke als Vorreiter

für eine gesündere Zukunft mit dem Ziel, immer die ökologischste Alternative

anzubieten. Das Unternehmen führte bei der Gründung in 2007 als Marktinnovation

einen Tracking-Code auf jeder Verpackung ein, mit dem die Konsument:innen alle

Lieferant:innen und Beschaffungswege der Produkte und ihrer Bio-Zutaten online

abrufen und nachvollziehen können. 2021 wurde der Tracking-Code entscheidend um

die Ökobilanz des jeweiligen Produktes erweitert.

Mit der Einführung der vegetarischen followfood Bio-Gemüse-Range Anfang 2019,

zahlt followfood fünf Cent pro verkaufte Packung in den Bodenretter-Fonds. Mit

dem Geld sollen Öko-Landwirt:innen gefördert werden, die Bio weiterdenken und

eine regenerative Öko-Landwirtschaft umsetzen wollen . Pro Jahr sollen

mindestens 100 000 Euro aus dem Fonds für entsprechende Projekte ausgeschüttet

werden. Eine umfassende und mehrjährige Kooperation mit dem innovativen

Agrarbetrieb Gut & Bösel über 250 000 Euro besteht seit 2021. followfood

kooperiert umfassend bei zahlreichen Projekten im In- und Ausland mit der

gemeinnützigen Non-Profit-Klimaschutzorganisation my climate. Seit letztem Jahr

ist followfood offizieller Ernährungspartner des FC St. Pauli. Seit 2022 ist

followfood an der Bio-Eismarke KISSYO sowie an dem internationalen Seafood

Beratungs- und Handelsunternehmen Blueyou mehrheitlich beteiligt. Das

Unternehmen wächst seit Jahren zweistellig und machte 2020 einen Umsatz von über

73 Mio. Euro. Geschäftsführer der followfood GmbH sind Jürg Knoll und Harri

Butsch, der Hauptsitz des Unternehmens liegt in Friedrichshafen, ein zweiter

Standort befindet sich in Hamburg. Im letzten Jahr belegte followfood in einem

Ranking der Beratung Munich Strategy und des Wirtschaftsmagazins

Wirtschaftswoche Platz 7 der innovativsten Mittelständler Deutschlands.

http://www.followfood.de

Pressekontakt:

Im Auftrag der followfood GmbH - Ingeborg Trampe / trampe communication

E-Mail: mailto:presse@followfood.de / Tel.: 0173 311 3675

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/122386/5289912

OTS: followfood



Quelle: dpa-AFX


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