Ölpreise drehen in die Verlustzone - IEA-Bericht belastet

Freitag, 15.11.19 12:37
Ölpreise drehen in die Verlustzone - IEA-Bericht belastet
Bildquelle: fotolia.com
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag etwas gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 61,88 US-Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 21 Cent auf 56,56 Dollar.

Marktbeobachter verwiesen auf Aussagen der Internationale Energieagentur (IEA). Der Interessenverband führender Industriestaaten erwartet im kommenden Jahr keine Engpässe bei der Versorgung der Weltwirtschaft mit Rohöl. Der Ölmarkt werde weiterhin gut versorgt sein und es sei mit einer insgesamt "ruhigen" Lage zu rechnen, hieß es im Monatsbericht der IEA.

Bei den Ländern außerhalb der Opec erwartet die IEA im kommenden Jahr einen Zuwachs der Fördermenge um durchschnittlich 2,3 Millionen Barrel pro Tag. Damit liegt die aktuelle Prognose um 100 000 Barrel pro Tag höher als im Monat zuvor. Außerdem sei auch im kommenden Jahr mit vergleichsweise hohen Lagerbeständen an Rohöl zu rechnen.

Am Morgen hatten noch Äußerungen von Larry Kudlow, Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, den Ölpreisen etwas Auftrieb verliehen. Kudlow hatte am späten Donnerstagabend vor Journalisten gesagt, man nähere sich einem ersten Handelsabkommen mit China, wenngleich ein solches Abkommen noch nicht in trockenen Tüchern sei. Der Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt gilt als großes Konjunktur- und Nachfragerisiko am Ölmarkt./jkr/bgf/nas



Quelle: dpa-AFX


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