Ölpreise weiter im Höhenflug - Neue Höchststände seit März

Mittwoch, 25.11.20 12:26
Erdölpumpe
Bildquelle: pixabay
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch an die Kursgewinne der vergangenen Handelstage angeknüpft. Bis zum Mittag konnten sie die Gewinne aus dem frühen Handel ausbauen und ihren Höhenflug fortsetzen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostete zuletzt 48,61 Dollar. Das waren 75 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 58 Cent auf 45,49 Dollar.

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"Die Ölpreisrally setzt sich fort", kommentierte Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank das Handelsgeschehen. Zuletzt wurden die Ölpreise unter anderem durch eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten mit nach oben gezogen. An der Börse in New York hatte der US-Leitindex Dow Jones Industrial am Dienstag erstmals die Marke von 30 000 Punkten geknackt.

Seit Anfang November ging es mit den Ölpreisen tendenziell nach oben, wobei sich Rohöl aus der Nordsee und aus den USA jeweils um fast 30 Prozent verteuert haben. Am Mittwoch wurde für Brent-Öl zeitweise 48,75 US-Dollar gezahlt und für ein Fass US-Rohöl 45,72 Dollar. Damit sind die wichtigsten Ölsorten so teuer wie seit Beginn der Corona-Krise im März nicht mehr. Damals hatten viele Industriestaaten mit harten Beschränkungen des öffentlichen Lebens gegen die erste Infektionswelle in der Corona-Krise angekämpft und einen dramatischen Einbruch der Weltwirtschaft ausgelöst.

Marktbeobachter erklärten die aktuell weiter steigenden Ölpreise auch mit dem bevorstehenden Politikwechsel in den USA. In der größten Volkswirtschaft der Welt sind die Weichen für den Bruch mit der Politik von Amtsinhaber Donald Trump gestellt: Der gewählte Präsident Joe Biden hat bei der Vorstellung seiner Mannschaft für die Außen- und Sicherheitspolitik den Führungsanspruch der USA betont. Es wurde deutlich, dass die USA wieder stärker auf die Unterstützung und Partnerschaft anderer Länder setzen werden. Das schürt Hoffnungen auf mehr konjunkturellen Rückenwind./jkr/bgf/stk



Quelle: dpa-AFX




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