Turbo Long auf Brent Crude Rohöl ICE Rolling [Morgan Stanley & Co. International plc]
WKN: MF96R1 ISIN: DE000MF96R13
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Open End Turbo Long-Zertifikat auf Brent Crude Öl: Ab jetzt wieder Trendwechsel?! - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 08.08.19 09:37
Open End Turbo Long-Zertifikat auf Brent Crude Öl: Ab jetzt wieder Trendwechsel?! - Zertifikateanalyse
Bildquelle: iStock by Getty Images
Lauda-Königshofen (www.zertifikatecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung ein Open End Turbo Long-Zertifikat (ISIN DE000MF96R13/ WKN MF96R1) von Morgan Stanley auf den Brent Crude Oil-Kontrakt vor.

Öl der Nordseesorte Brent Crude habe seinen Abwärtstrend in den vergangenen Tagen wie erwartet weiter fortgesetzt, habe sogar die Erwartungen geschlagen! Doch spätestens ab 55 USD sollten sich Anleger wieder dem Mittelfristtrend intensiver widmen.

Seit Anfang 2016 herrsche ein intakter Aufwärtstrend beim Rohöl der Nordseesorte Brent Crude. Dabei seien die Notierungen von 34,17 US-Dollar auf ein vorläufiges Hoch bei 88,05 US-Dollar Anfang Oktober letzten Jahres angestiegen. Anschließend sei ein recht steiler Crash auf die zuvor etablierte untere Trendkanalbegrenzung gefolgt, das Resultat zu Beginn dieses Jahres seien Verlaufshochs um 75,60 US-Dollar gewesen. Seit April seien die Notierungen jedoch wieder rückläufig und würden sich seit den Spitzenhochs in der Gesamtansicht recht bärisch präsentieren.

Bereits in der Analyse vom 25. Juli 2019: "Brent Crude Öl: Trend hält, was er verspricht" sei auf einen bevorstehenden Rückgang zumindest auf 57,94 US-Dollar hingewiesen worden, im gestrigen Handel habe Rohöl sogar einen Wert von 56 US-Dollar markiert. Bis zur mittelfristigen Aufwärtstrendlinie um 55 US-Dollar sei es daher nicht mehr weit, an dieser Stelle dürfte eine kurzfristige Gegenreaktion beim Rohölpreis bevorstehen. Übergeordnet könnte aber noch ein tieferes Tief, als das aus Dezember 2018 bevorstehen.

Bestehende Short-Positionen aus den letzten Wochen sollten jetzt sukzessive reduziert werden, Gewinne könnten realisiert werden. Technisch ergebe sich nach dem Bruch von 57,94 US-Dollar noch Abwärtspotenzial bis auf rund 55 US-Dollar, von da an müsse zwangsläufig aber wieder mit einem aus technischer Sicht steigenden Ölpreis gerechnet werden. Für diesen Fall könnten sich unausgelastete Investoren beispielsweise das Open End Turbo Long-Zertifikat etwas näher ansehen.

Alles in allem hänge diese Entwicklung jedoch auch stark von der weiteren Entwicklung im Handelsstreit der USA mit zahlreichen anderen Ländern ab. Natürlich sollte der Blick auf den Nahen Osten und die dortigen Konfliktherde nicht ausbleiben. Aus technischer Sicht könnte sich nach einem Test von 55 US-Dollar ein Rücklauf an die Marke von grob 62,90 US-Dollar problemlos einstellen. Für den Fall eines Kursrückgangs unter mindestens 52,90 US-Dollar per Wochenschlusskurs würden hingegen direkte Rücksetzer zurück auf 49,93 bzw. 47,35 US-Dollar drohen. Dieses Szenario würde aber mit einem Bruch des mittelfristigen Aufwärtstrends einhergehen und empfindliche Verluste nach sich ziehen.

Das Hauptthema dieser technischen Besprechung sei eine Reduktion der Shortpositionen auf Brent Crude Öl. Für sehr spekulativ orientierte Anleger eröffne sich jedoch um 55 US-Dollar und früher die Möglichkeit auf einen technischen Pullback zurück an 62,90 US-Dollar zu setzen, dies könne beispielsweise über das zeitlich unbeschränkte Open End Turbo Long-Zertifikat erfolgen. Daraus ergebe sich im vorgestellten Schein ein Renditepotenzial von 86 Prozent, das Ziel werde mit 12,14 Euro beziffert. Eine Verlustbegrenzung sollte das Niveau von vorläufig 52,90 US-Dollar oder in diesem Fall die noch auftretenden Tiefs nicht überschreiten. Im Zertifikat ergebe sich dadurch ein Ausstiegskurs von 3,21 Euro.

Dieses Investment sei aber hochspekulativ und sollte erst nach einem sich abzeichnenden Boden eingegangen werden. Geopolitische Risiken seien hierbei nicht berücksichtigt, um eine stetige Informationsauswertung der Entwicklung komme man nicht herum. (08.08.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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