Open End Turbo Put-Optionsschein auf Deutsche Bank: Short-Chance von 47 Prozent - Optionsscheineanalyse

Mittwoch, 20.11.19 10:00
Open End Turbo Put-Optionsschein auf Deutsche Bank: Short-Chance von 47 Prozent - Optionsscheineanalyse
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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Wenn eine Aktie deutlich aus dem allgemeinen Markttrend nach unten ausschert, ist das nicht nur ein Beleg dafür, dass das Unternehmen Probleme hat. Dadurch steigt auch die Wahrscheinlichkeit weiterer Kursverluste. Denn die erfahrenen Trader folgen dem Trend und bevorzugen dabei auf der Short-Seite besonders diejenigen Aktien, die sogar in einem allgemein bullischen Umfeld schwach sind - was beim DAX derzeit vor allem auf die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) zutrifft. Das offeriert die Chance eines spekulativen Trades auf der Short-Seite, für den wir hier einen Open End Turbo Put-Optionsschein (ISIN DE000UX8W2R0 / WKN UX8W2R) der UBS vorstellen, so Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" in seiner aktuellen Veröffentlichung.

Als die Deutsche Bank am 30. Oktober ihr Ergebnis für das dritte Quartal vorgelegt habe, sei die Aktie deutlich eingebrochen. Dabei seien die da auf den Tisch gelegten Zahlen eigentlich keine Überraschung gewesen. Aber offenbar hätten die meisten Investoren so lange vergebens auf die Wende gehofft, dass sie die Aktie schon bei wie erwartet mageren Ergebnissen fallen lassen würden wie eine heiße Kartoffel. Und das berge weiteres Abwärtspotenzial. Denn in dem derzeit für europäische Banken schwierigen Umfeld könne der radikale Umbau des Geldhauses nicht schnell vorangehen und vor allem keine Wunder wirken.

Zu lange schon währe diese Restrukturierung, zu lange schon werde gespart, ohne dass bislang die Wende gelungen sei. Und nicht wenige würden fürchten, dass der Abstand zur Konkurrenz nicht nur längst zu groß sei, um relativ bald Anschluss zu finden, sondern durch die, wenngleich unumgängliche, Restrukturierung noch größer werde. Durch diesen mit Händen greifbaren Pessimismus zeige sich der Kurs in einem für die Short-Seite lukrativen Chartbild.

Die Aktie bewege sich seit dem Spätsommer in einer Dreiecksformation, auf der Unterseite durch die vom Rekordtief ausgehende Aufwärtstrendlinie begrenzt, auf der Oberseite durch die kürzerfristige September-Abwärtstrendlinie. Anfang November habe die Aktie mit dem Gesamtmarkt angezogen, aber schnell wieder nach unten abgedreht, während der DAX weiter zugelegt habe. Das unterstreiche, dass die Deutsche Bank-Aktie als ein Papier mit relativer Schwäche zum Gesamtmarkt erkannt und gezielt seitens der Bären unter Druck bleibe.

Der Kurs sei zuletzt noch unterhalb der Abwärtstrendlinie im Bereich des Kreuzwiderstands aus 20-Tage- und 200-Tage-Linie nach unten abgewiesen worden und sitze jetzt auf der unteren Begrenzung der Dreiecksformation auf. Dass die Aktie selbst am Dienstag, als der DAX einen Versuch gemacht habe, sich aus seiner kurzfristigen Handelsspanne Richtung Allzeithoch nach oben abzusetzen, nicht in Schwung gekommen sei, mache deutlich: Die Chance, dass das bisherige Tief bei 5,78 Euro erneut getestet werde, sei realistisch und dass der Kurs dann sogar neue Tiefs ausbilde, zumindest möglich.

Risikofreudige Anleger könnten die Erwartung des Ausbruchs der Aktie aus der Dreiecksformation nach unten mit einem Open End Turbo Put-Optionsschein (WKN UX8W2R) umsetzen, bei dem sie durch dessen Hebel von derzeit 3,95 überproportional profitieren würden. Würde die Deutsche Bank-Aktie das bisherige Jahres- und Rekordtief bei 5,78 Euro erreichen, würde der Schein einen Kurs um 2,46 Euro erreichen, was einem Kursgewinn von 47 Prozent entsprechen würde. Zur Absicherung der Position wäre ein Stoppkurs um 7,15 Euro in der Aktie, knapp über der oberen Begrenzung der aktuellen Dreiecksformation, zu überlegen. Dieses Niveau würde etwa einem Kurs von 1,14 Euro im Turbo Put-Optionsschein entsprechen, woraus sich ein Chance/Risiko-Verhältnis von ca. 1,55:1 ergebe. (20.11.2019/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck


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06.12.19
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