Northern Data Aktie
WKN: A0SMU8
ISIN: DE000A0SMU87 Land: Deutschland
Branche: Finanzen
Sektor: Finanzdienstleister
boerse.de Prädikat:
aktueller Kurs:
95,20 EUR
Veränderung:
-0,05 EUR
Veränderung in %:
-0,05 %
weitere Analysen einblenden

Original-Research: Northern Data AG (von GBC AG): Management Inverview

Montag, 18.01.21 11:01
Tafel mit Kursen
Bildquelle: fotolia.com
Original-Research: Northern Data AG - von GBC AG

Einstufung von GBC AG zu Northern Data AG

Unternehmen: Northern Data AG

ISIN: DE000A0SMU87

Anlass der Studie: GBC Management Interview

Empfehlung: Management Inverview

Letzte Ratingänderung:

Analyst: Felix Haugg

Northern Data: 'Wir erwarten 2021 Umsatzerlöse zwischen EUR 350 Mio. bis

EUR 400 Mio. bei einem EBITDA von EUR 100 Mio. bis EUR 125 Mio.'

Kryptowährungen, allen voran Bitcoin, haben zuletzt wieder deutliche

Steigerungen erzielen können und sind wieder stark in den Investorenfokus

geraten. Northern Data, ein Spezialist für High Performance Computing,

zählt lt. eigenen Angaben zu den weltweit führenden Anbietern für

Infrastruktur im Bereich Bitcoin-Mining. Wir haben mit dem Gründer und CEO

Aroosh Thillainathan über die Perspektiven für Bitcoin und die

Wachstumsaussichten für die Northern Data gesprochen.

GBC AG: Herr Thillainanthan, bitte geben Sie uns zum Einstieg einen kurzen

Überblick über Ihr Unternehmen und Ihre Strategie.

Aroosh Thillainathan: Die Northern Data AG hat sehr früh als Bitcoin-Miner

auf eigene Rechnung angefangen, und dabei haben wir in knapp acht Jahren

immenses Knowhow gesammelt. Heute entwickeln und betreiben wir für unsere

Kunden globale Infrastrukturlösungen im Bereich High Performance Computing

(HPC) und zählen mit verschiedenen Milliarden-Konzernen die größten

Bitcoin-Miner der Welt zu unseren Kunden. Unser Wachstum ist enorm, weil

wir zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Konzept an den Markt gegangen

sind und heute auf eine massive Nachfrage nach HPC-Rechenkapazität treffen.

2020 war das erste Geschäftsjahr der neuen Gesellschaft, die aus dem

Zusammenschluss der Vorläufergesellschaft Northern Bitcoin AG mit der

amerikanischen Whinstone US, Inc. hervorgegangen ist. Nach der

Konsolidierung der Whinstone verzwanzigfachte sich unsere Bilanzsumme

bereits im ersten Halbjahr 2020 auf EUR 241 Mio. gegenüber EUR 11,9 Mio.

Ende 2019.

GBC AG: Können Sie ein solches Wachstum überhaupt stemmen?

Aroosh Thillainathan: Da unsere Kunden mit uns langfristige Verträge

eingehen und uns vorab den Aufbau unserer Infrastruktur zahlen, können wir

unser Geschäft extrem schnell skalieren. Neben sehr großen, stationären

Rechenzentren verfügen wir auch über mobile HPC-Rechenzentren, die an jedem

Standort weltweit aufgestellt werden können. Dabei geht es neben Bitcoin-

Mining um Bereiche wie Künstliche Intelligenz, Big Data Analytics, IoT oder

Rendering. Diese Industriebereiche haben eine massive Nachfrage nach

Rechenkapazitäten und etablieren sich gerade am Markt. Das ist der

Hauptgrund für unser Wachstum und dafür, dass wir uns in kürzester Zeit zu

einem führenden Anbieter für Bitcoin-Mining und weitere HPC-Lösungen

entwickelt haben.

GBC AG: Herr Thillainathan, der Bitcoin gewinnt nicht zuletzt durch seinen

aktuell enormen Anstieg zunehmend an Aufmerksamkeit. Der Bitcoin-Preis hat

sich innerhalb der letzten Wochen mehr als verdoppelt. Wo kommt plötzlich

diese Dynamik her?

Aroosh Thillainathan: Es gibt viele Gründe: Zahlungsunternehmen wie Paypal

und Square haben vor kurzem angekündigt, ihren Kunden künftig das Bezahlen

mit Bitcoins zu ermöglichen und eröffnen der digitalen Währung so einen

Massenmarkt. Daneben beginnen aktuell die ersten US-Unternehmen, ihre

Währungsreserven in Bitcoin umzuschichten - allen voran das US-

Softwareunternehmen Microstrategy. Auch der US-Kapitalmarkt beginnt gerade,

den Bitcoin für sich zu entdecken. Erst kürzlich veröffentlichte JP Morgan,

dass der Bitcoin nach Einschätzung ihrer Strategen langfristig einen Kurs

von 146.000 US-Dollar und höher erreichen kann, da er beginnt, mit Gold als

Anlageklasse zu konkurrieren. Und es gibt Gerüchte, dass verschiedene

Zentralbanken gerade massiv Bitcoins kaufen. Gerade weil es nicht den einen

Grund gibt, steht für mich die aktuelle Rally des Bitcoin-Preises auf sehr

soliden Beinen.

GBC AG: Hat der Bitcoin aus Ihrer Sicht das Potenzial, zu einer

Anlageklasse wie Gold, Aktien oder Bonds zu werden?

Aroosh Thillainathan: Das ist er doch schon! Während der Nutzen des

Bitcoins als Zahlungsmittel noch in den Kinderschuhen steckt, ist Bitcoin

für die neue Generation von Anlegern jetzt schon das 'bessere Gold'. Eine

sichere Form der Wertaufbewahrung, gerade in den aktuellen Zeiten, in denen

immer mehr Regierungen die Geldpresse immer schneller laufen lassen.

GBC AG: Aber Gold wird seit Jahrtausenden als so genannter 'Store of Value'

akzeptiert, Bitcoin dagegen ist gerade einmal etwas älter als 10 Jahre.

Aroosh Thillainathan: Gegenüber Gold verfügt der Bitcoin aber über eine

ganze Reihe von Vorteilen: Er lässt sich kostenlos und einfacher verwahren

und ermöglicht seinem Besitzer, von jedem Punkt der Welt zu jeder Zeit auf

sein Vermögen zuzugreifen, es zu teilen oder es zu transferieren. Stellen

Sie sich vor, dass Sie an einem Sonntagnachmittag Gold für einen Gegenwert

von 5.000 Euro innerhalb von Minuten von Frankfurt nach Hong Kong

transferieren möchten. Was mit Gold völlig unmöglich ist, stellt mit

Bitcoin kein Problem dar. Und dabei ist es vom Aufwand auch noch völlig

unerheblich, ob Sie Bitcoins für fünftausend oder fünf Millionen Euro

übertragen, wodurch der Bitcoin natürlich insbesondere für professionelle

Investoren attraktiv ist. Und zuletzt: Es ist eine Frage des kollektiven

Akzeptierens von Bitcoin als 'Store of Value' - und das ist meines

Erachtens mittlerweile ein weithin akzeptierter Fakt.

GBC AG: Herr Thillainathan: Für eine weitere steigende Akzeptanz als

Zahlungsmittel oder Anlageklasse benötigt es einen leichten Zugang und eine

einfache Handelbarkeit von Bitcoins. Wie wird die Infrastruktur des

einfachen Bitcoin-Handels Ihrer Meinung nach in Zukunft aussehen?

Aroosh Thillainathan: Mit der stetig steigenden Marktakzeptanz des Bitcoins

und der fortschreitenden Regulierung in den unterschiedlichen Märkten

weltweit entwickelt sich der Bitcoin zunehmend in Richtung Mainstream.

Damit einhergehend sind vereinfachte Handelsmöglichkeiten über neue Börsen

und Handelsplätze, mit denen bereits mittelfristig noch mehr Möglichkeiten

zum Bitcoin-Handel gegeben werden. Hier entstehen gerade auch sehr

spannende neue Marktteilnehmer, die sich in diesem Bereich mit innovativen

Lösungen einen Vorsprung verschaffen, der für die klassischen Banken kaum

aufzuholen sein wird, wenn diese sich nach einer vollständigen Regulierung

des Bitcoins dem Thema annehmen.

GBC AG: Sie sehen im Bitcoin also eine neue Assetklasse. Schwankt der

Bitcoin-Kurs dafür nicht zu stark?

Aroosh Thillainathan: Erinnern wir uns an das Frühjahr letzten Jahres, in

dem viele Aktien innerhalb von wenigen Tagen um mehr als 50% eingebrochen

sind. Bitcoin schwankt nicht stärker als andere volatile Assetklassen.

Aufgrund der Geldruck-Orgie der Politik werden alle Assetklassen, die

Rendite versprechen, zukünftig volatil bleiben. Und im übrigens ist auch

Fiat-Money, also Euro, Dollar und so weiter, sehr volatil. Es hat in den

vergangenen zwölf Monaten vermutlich etwa 20% an Wert eingebüßt -

mindestens. Die meisten Anleger sehen es nur noch nicht, weil sie eben

genau dieses Fiat-Geld als Referenzwert nehmen, was die Illusion erzeugt,

Fiat-Geld sei stabil.

GBC AG: Sehen Sie noch weiteres Kurspotenzial im Bitcoin?

Aroosh Thillainathan: Der Bitcoin bietet Anlegern die Möglichkeit, sich der

Entwertung ihres Geldes durch die massive Geldzufuhr quasi aller

Zentralbanken zu entziehen. Schätzungen zufolge wurden allein im gerade

abgelaufenen Jahr von der amerikanischen Notenbank mehr als 22 Prozent des

umlaufenden US-Dollars gedruckt. Wenn man sich also verdeutlicht, dass fast

ein Viertel aller existierender US-Dollar im vergangenen Jahr erschaffen

wurden, dann wird einem das immense Potenzial des Bitcoins als Wertspeicher

bewusst. Wir stehen erst ganz am Anfang.

GBC AG: Droht dem Bitcoin durch Mining nicht ein ähnliches Schicksal wie

dem US-Dollar?

Aroosh Thillainathan: Überhaupt nicht. Da die finale Bitcoin-Menge auf 21

Millionen Stücke begrenzt ist, steht er in scharfem Kontrast zu den

konventionellen Währungen, die unter der unbegrenzten Geldschöpfung der

Zentralbanken leiden. Gegenwärtig existieren 18,81 Millionen Bitcoin, jeden

Tag kommen durch Mining 900 neue Bitcoins hinzu. Im Jahr 2140 werden die

letzten Bitcoins gemined, dann wird es keine weiteren Bitcoins mehr geben.

Die Knappheit des Bitcoins ist sein ultimatives Wertversprechen.

GBC AG: Wenn sich der Bitcoin dauerhaft als neue Assetklasse etabliert,

werden wir alle dann ab einem gewissen Zeitpunkt einen Teil unseres

Vermögens in Bitcoin investieren?

Aroosh Thillainathan: Absolut. Und wie sagte Gorbatschow so schön 'Wer zu

spät kommt, den bestraft das Leben'. Ein eindrucksvolles Beispiel: Im

vergangenen Jahr haben mehr als 24 Millionen Menschen über ein Vermögen von

mehr als einer Million Dollar verfügt. Absurderweise wird es also nie

möglich sein, dass jeder Millionär einen einzigen Bitcoin besitzen kann, da

einfach nicht genügend Bitcoins existieren.

GBC AG: Bei all diesen positiven Zukunftsaussichten, besteht nicht das

Potenzial für Rückschläge? Der Bitcoin ist noch immer nicht überall

reguliert, negative Einschätzungen beispielsweise der SEC könnten dem

Kursaufschwung doch ein jähes Ende bereiten?

Aroosh Thillainathan: Die weitere Regulierung des Bitcoins ist natürlich

ein Thema, durch das noch einmal Rückschläge drohen könnten. Und wie ich

schon sagte: Anleger müssen sich auf Volatilität einstellen, nicht nur bei

Bitcoin, sondern bei allen Assetklassen. Die Finanzwelt hat sich in den

vergangenen Jahren dramatisch verändert. Zum Thema Regulierung: Der Bitcoin

hat bereits eine Größenordnung erreicht, bei der man ihn nicht mehr einfach

'verbieten' kann. Große börsennotierte Unternehmen in den USA beginnen

gegenwärtig bereits, signifikante Anteile ihrer Cash-Bestände in Bitcoin zu

investieren, und auch großen Investmentgesellschaften wie Fidelity und

erste Versicherungen wie MassMutual haben die Kryptowährung für sich

entdeckt. Dass der Bitcoin global noch weiter reguliert wird, ist

selbstverständlich, und wenn dieser Prozess in den kommenden Jahren

abgeschlossen ist, dann ist der Bitcoin vollständig im Mainstream

angekommen. Interessant ist hierbei auch der Blick in Märkte, in denen der

Bitcoin bereits reguliert ist. So ist der Bitcoin beispielsweise in Japan

seit 2017 offiziell als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt. Die

Erfahrungen damit sind überaus positiv und geben einen guten Vorgeschmack

darauf, was wir in anderen Märkten erwarten können. Ich würde es so

zusammenfassen: Mehr Regulierung wird den Bitcoin langfristig stärker

machen, nicht schwächer.

GBC AG: Ihr Unternehmen Northern Data selbst zählt zu den größten Anbietern

von Infrastruktur für den Bitcoin. Seit wann sind Sie hier aktiv?

Aroosh Thillainathan: Wir haben uns mit unserem Team bereits sehr früh -

vor mittlerweile fast acht Jahren - dem Bereich Bitcoin-Mining zugewandt.

Bitcoin-Mining ist hochkompetitiv. Nur wer über die effizienteste

Infrastruktur verfügt, kann bei dem harten Wettbewerb bestehen. Durch

unseren sehr frühen Markteintritt waren wir gezwungen, selbst Lösungen für

die Herausforderungen zu entwickeln, mit denen wir konfrontiert wurden.

Bitcoin-Mining ist eine der ersten und größten Anwendungen des High-

Performance-Computing (HPC), bei dem hunderttausende hochspezialisierter

Computer parallel komplexe Rechenaufgaben lösen. Dies hatte uns teilweise

vor extreme Herausforderungen gestellt, da die eingesetzten Chips

hinsichtlich des Energiebedarfs und der Kühlungsnotwendigkeit besondere

Anforderungen haben. Wir mussten also eigene Innovationen im Bereich

Kühlung entwickeln und benötigten eine spezielle Software in Form einer

Künstlichen Intelligenz, um tausende Rechner parallel zu steuern. Doch

dieser Druck zu eigenen Innovationen in einer frühen Phase ist die Basis

unseres heutigen Erfolges. Heute zählen wir milliardenschwere Konzerne zu

unseren Kunden, für die wir Bitcoin-Mining von A-Z - vom Einkauf der

Hardware über den Aufbau bis zum erfolgreichen Betrieb in unseren

Rechenzentren - anbieten.

GBC AG: Wie profitiert Ihr Unternehmen von der positiven Entwicklung des

Bitcoins?

Aroosh Thillainathan: Einerseits erleben wir eine massive Nachfrage für

unsere Infrastruktur, so dass wir gegenwärtig praktisch alle paar Wochen

einen neuen Rechenzentrumsstandort aufmachen. Die Nachfrage ist einfach

überwältigend, und wir haben lange Wartelisten. Da wir mit unseren Kunden

langfristige Verträge abschließen und sie uns vorab den Aufbau der

Infrastruktur bezahlen, entsteht so in vergleichsweise kurzer Zeit eine

massive globale Infrastruktur für HPC, die uns gehört und uns über viele

Jahre ein großartiges Wachstum ermöglichen wird. Mit einzelnen Kunden haben

wir darüber hinaus neben der Basis-Vergütung auch variable

Vergütungsbestandteile vereinbart, mit denen wir selbst direkt am

steigenden Bitcoin-Kurs partizipieren. Aufgrund der gegenwärtigen

Entwicklung sprechen wir hier über ein sehr bedeutendes zusätzliches

Upside, das wir allerdings bislang nicht in unserer Planung berücksichtigt

haben.

GBC AG: Trotzdem zeigt Ihre Planung bereits ein geradezu unglaubliches

Wachstum .

Aroosh Thillainathan: Das ist richtig, im laufenden Jahr erwarten wir nur

auf Basis der bereits abgeschlossenen Verträge und eben ohne die erwähnte

erfolgsabhängige Vergütung Umsatzerlöse in Höhe von EUR 350 Mio. bis EUR

400 Mio. bei einem EBITDA von EUR 100 Mio. bis EUR 125 Mio.

GBC AG: Und wie schaut es für 2022 und darüber hinaus aus?

Aroosh Thillainathan: Da wir uns wie beschrieben gerade in einer Phase des

hohen Wachstums befinden, sind die 2021er-Zahlen nur die Basis für ein

weiterhin hohes Wachstum in den kommenden Jahren. Wir profitieren künftig

neben der Etablierung des Bitcoins als neue Assetklasse sehr stark von den

weiteren Anwendungen im Bereich HPC, die gerade jetzt erst beginnen,

relevant zu werden. Während aktuell noch der Großteil unserer Kunden

Bitcoin-Miner sind, sollte unsere Kundenbasis Ende dieses Jahrs deutlich

diversifizierter sein. Zum Beispiel mit Kunden aus dem Bereich Künstliche

Intelligenz, Deep Learning, Forschung oder Rendering.

Wie ich schon beim Bitcoin-Preis sagte: Wir stehen erst ganz am Anfang. Das

gilt auch für Northern Data, sowohl was unsere operativen Zahlen als auch

unsere Unternehmensbewertung angeht.

GBC AG: Abschließende Frage: Das Thema Nachhaltigkeit & ESG wird für

Investoren immer bedeutender. Wie ist Ihre Nachhaltigkeitsstrategie und wie

haben Sie dies bei Northern Data umgesetzt?

Herr Thillainathan: Das Thema wird nicht nur für Investoren, sondern auch

für uns als Unternehmen sowie die Gesellschaft immer bedeutender. Wir

richten Northern Data konsequent nach ESG-Kriterien aus. Es freut mich

besonders, dass vor allem unsere Kerntätigkeit, Rechenleistung in großem

Umfang bereit zu stellen, einen wichtigen Beitrag für die Digitalisierung

und damit den gesellschaftlichen Fortschritt leistet. Aus unserer

gesellschaftlichen Verantwortung heraus steht beim Betrieb unserer HPC-

Infrastruktur das Thema 'Energie und Umwelt' im Vordergrund. Wir

konzentrieren uns darauf, dabei nicht mehr Energie zu verbrauchen als

unbedingt nötig und diese so effizient wie möglich zu nutzen. Hier laufen

übrigens unsere Nachhaltigkeitsziele und unsere ökonomischen Ziele ohnehin

in die gleiche Richtung. Gleichzeitig schauen wir sehr genau darauf, wie

diese Energie erzeugt wird. Wir haben uns mittelfristig zum Ziel gesetzt,

komplett auf erneuerbare Energieträger zurückzugreifen. Und zu einem guten

Teil tun wir dies schon heute. Erst kürzlich haben wir in diesem

Zusammenhang die Übernahme eines Rechenzentrum-Komplex in Schweden

veröffentlicht, der vollständig mit regional überschüssiger Wasserkraft und

damit zu 100 Prozent nachhaltig betrieben wird.

GBC AG: Herr Thillainathan, vielen Dank für das Interview.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:

http://www.more-ir.de/d/22005.pdf

Kontakt für Rückfragen

Jörg Grunwald

Vorstand

GBC AG

Halderstrasse 27

86150 Augsburg

0821 / 241133 0

research@gbc-ag.de

++++++++++++++++

Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR. Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher Interessenkonflikt gegeben: (5a,11); Einen Katalog möglicher Interessenkonflikte finden Sie unter: http://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung.htm

+++++++++++++++

Datum (Uhrzeit) Fertigstellung: 15.01.2021 (17:17 Uhr)

Datum (Uhrzeit) erste Weitergabe: 18.01.2021 (11:00 Uhr)

übermittelt durch die EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.

Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung

oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.

°



Quelle: dpa-AFX


Northern Data Aktie Chart Profichart

Chart
© 1994-2021 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr