Philadelphia Gold/Silver Index (Monatschart): Langjährige Bidenbildung - Chartanalyse

Freitag, 22.05.20 09:05
Monitoransicht mit Chart.
Bildquelle: pixabay
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Wenn doch nur schon Monatsultimo wäre - Dieser Wunsch vieler Gold- und Silberbullen trifft den (charttechnischen) Nagel derzeit auf den Kopf, denn dann würde beim Philadelphia Gold-/Silver Index eine multiple, untere Umkehrformation vorliegen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Aber auch so gewinne die durch die Tiefs bei 80/38/61/63 Punkten definierte inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation mehr und mehr an Konturen. In den letzten Handelstagen des Monats gelte es deshalb, die Verlaufshochs der letzten Jahre bei 115 Punkten zu verteidigen. Zur Belohnung gäbe es - auch auf Monatsschlusskursbasis - ein großes Investmentkaufsignal in Form eines mehrjährigen Trendwendemusters. Das Kursziel aus der unteren Umkehr lasse sich dann auf rund 190 Punkte taxieren. Ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg zum Ausschöpfen dieses Kurspotentials würden die alten Tiefpunkte bei 141/145 Punkten definieren. Wenn Anleger die Kursentwicklung der letzten vier Jahre darüber hinaus als Schiebezone interpretieren würden, dann ergebe aus der Höhe der Tradingrange ein weiteres Zwischenziel bei rund 165 Punkten. Um die Trendwende nicht zu gefährden, sollte der Philadelphia Gold/Silver Index in Zukunft nicht mehr nachhaltig unter die o. g. Ausbruchsmarken bei 115 Punkten zurückfallen. (22.05.2020/ac/a/m)


Quelle: Aktiencheck




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