Presse: Deutsche Bank strebt indirekt Kauf von Ratiopharm an

Dienstag, 02.03.10 10:41
Presse: Deutsche Bank strebt indirekt Kauf von Ratiopharm an
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) strebt einem Medienbericht zufolge indirekt den Kauf des Pharmaherstellers Ratiopharm an. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Dienstag) kontrolliere das Geldhaus als Großgläubigerin de facto den hoch verschuldeten isländischen Pharmakonzern Actavis, der für Ratiopharm bietet. Um diese Offerte zu ermöglichen, muss die Bank von ihrer Bilanz offenbar Eigenkapital in Milliardenhöhe einsetzen, schreibt das Blatt unter Berufung auf Verhandlungskreise: "Unser Eindruck ist, dass die Deutsche Bank mit dem Ratiopharm-Gebot ihren Kredit retten will. Das ist äußerst riskant."Actavis\' labile Finanzlage könnte die Chancen der Isländer in der Schlussphase des Ratiopharm-Verkaufsprozesses stark trüben. In Ratiopharm-Kreisen werde laut dem Bericht eher ein solider Gesellschafter wie der US-Pharmariese Pfizer Inc. (ISIN US7170811035/ WKN 852009) oder der israelische Generikahersteller Teva Pharmaceutical (ISIN US8816242098/ WKN 883035) bevorzugt. Über den Zuschlag könnte die VEM-Holding des Firmenimperiums der Familie Merckle in der ersten Märzhälfte entscheiden. Vergangene Woche hatte Teva sein Konzept vorgetragen. Diese Woche folgt Pfizer, nächste Woche Actavis. Die Gebote liegen Verhandlungskreisen zufolge eng beieinander bei bis zu 3 Mrd. Euro, schreibt die "FTD". Die Aktie der Deutschen Bank notiert aktuell mit einem Minus von 0,78 Prozent bei 47,23 Euro. (02.03.2010/ac/n/d)



Quelle: ac


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