Pressestimme: 'Frankfurter Rundschau' zu Panzerlieferungen an die Ukraine

Donnerstag, 26.01.23 05:34
Verschiedene Tageszeitungen auf einem Tisch.
Bildquelle: pixabay
FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Rundschau" zu Panzerlieferungen an die Ukraine:

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Knapp ein Jahr nach Beginn des Krieges ist mehr verlangt als Krisenmanagement. Die westlichen Verbündeten sollten den Ukrainerinnen und Ukrainern, aber auch den eigenen Bevölkerungen erklären, welches Ziel sie erreichen wollen. Zum einen sollte geklärt werden, ob die Ukraine den Krieg nicht verlieren darf oder ob das Land den militärischen Konflikt gewinnen muss. Ersteres würde dazu führen, dass der US-geführte Westen weiter zurückhaltend Waffen liefert. Dabei nehmen die Verantwortlichen in Washington, Paris und Berlin in Kauf, dass der Abnutzungskrieg weiter geht, bei dem beide Seiten im Osten des Landes kaum entscheidend vorankommen. Wenn die Ukraine den Krieg gewinnen soll, werden sie noch mehr und andere Waffensysteme benötigen. Liefert der Westen sie, würde der Konflikt weiter eskalieren. Schrecken sie aus diesem Grund davor zurück, machen sie sich zur Geisel des Autokraten Putins. Die Debatten über Waffenlieferungen sind also nicht vorbei./ra/DP/jha



Quelle: dpa-AFX


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