Probebohrungen im Fehmarnsund: Meeresboden schwierig beschaffen

Freitag, 04.06.21 15:56
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FEHMARN (dpa-AFX) - Probebohrungen für einen geplanten Tunnel unter dem Fehmarnsund in Schleswig-Holstein haben eine schwierige Bodenbeschaffenheit gezeigt. Das Projekt ist Teil der Hinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung, die Deutschland und Dänemark verbinden soll. "Man sieht, dass wir es da mit Tonschichten zu tun haben, die sehr fest sind. Das ist für einen Tunnel eine echte Herausforderung", sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz am Freitag. Er sei aber zuversichtlich, dass der knapp zwei Kilometer lange Sundtunnel wie geplant 2029 eröffnet werden könne.

Seit Ende Mai wird in der Enge zwischen der Insel Fehmarn und dem schleswig-holsteinischen Festland von einer mobilen Hubinsel aus bis zu 63 Meter tief im Meeresgrund gebohrt. Ziel ist, Aufschluss über den Baugrund zu bekommen.

Der Sundtunnel für Straße und Schiene soll die mehr als 60 Jahre alte Fehmarnsundbrücke entlasten, wenn der 17,6 Kilometer lange Fehmarnbelttunnel zwischen Deutschland und Dänemark eröffnet wird. Die Brücke soll jedoch für Fußgänger, Radfahrer und langsamen Straßenverkehr erhalten bleiben./lno/DP/fba



Quelle: dpa-AFX


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