Marktübersicht

Dax
12.608,50
0,07%
MDax
25.658,00
0,19%
BCDI
139,50
0,30%
Dow Jones
22.325,84
-0,15%
TecDax
2.403,50
0,55%
Bund-Future
161,17
0,10%
EUR-USD
1,20
0,07%
Rohöl (WTI)
50,57
-0,26%
Gold
1.296,79
0,44%
15:52 16.08.17

ROUNDUP/Air Berlin: Müssen 'business as usual' hinbekommen

BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem Insolvenzantrag der Air Berlin treibt der Düsseldorfer Jurist Frank Kebekus als Generalbevollmächtigter den Umbau voran. "Wir haben eine einfache Zielsetzung: Wir möchten möglichst viel, was zusammenpasst und sich beim Käufer einfügt, an seriöse Unternehmen abgeben", sagte Kebekus am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Es gehe nun darum, das Unternehmen weiter zu stabilisieren. "Wir müssen so weit wie möglich business as usual hinbekommen." Vertrauen müsse wieder aufgebaut werden.

Das Insolvenzverfahren für Air Berlin beginnt nach Erwartung der Airline am 1. November. Die Beschäftigten sollen aber im August, September und Oktober wie gewohnt ihr Gehalt bekommen. "Damit sie nicht bis zum November warten müssen, finanzieren wir das Insolvenzgeld mit einer Bank vor", sagte Kebekus.

Air Berlin hatte am Dienstag Insolvenz angemeldet, weil Großaktionär Etihad die Verluste des Unternehmens nicht mehr ausgleichen will. "Wenn uns jetzt nicht der Himmel auf die Füße fällt, müssten wir bis Ende November/Anfang Dezember mit der Liquidität hinkommen", sagte Kebekus. Dabei sei eingerechnet, dass weniger Tickets verkauft werden könnten als zuletzt. "Eine Insolvenz ist ja nicht gerade imagefördernd."

Der Generalbevollmächtigte glaubt nicht, dass nun viele der 8600 Beschäftigten abspringen. "Bei allem Ärger gibt es sicher eine gewisse Loyalität in der Air Berlin. In schweren Zeiten zeigt sich, wer zu einem steht."

Noch ist offen, ob mögliche Käufer von Teilen der Airline ganze Betriebe samt Personal übernehmen oder ob sich Mitarbeiter neu bewerben müssen - was Gehaltseinbußen bedeuten könnte. "Meine Absicht ist ein höchstmöglicher Schutz für die Arbeitnehmer", sagte Kebekus. "Aber es muss auch in das wirtschaftliche Konzept des Übernehmers passen."

Der Jurist Kebekus führt mit Vorstandschef Thomas Winkelmann auch die Verkaufsverhandlungen für die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft. Außer der Lufthansa nannte Kebekus keine Kaufinteressenten, sagte aber: "Wir haben mehr als zwei Verhandlungspartner."

Die Flugrechte der Air Berlin lassen sich nicht einzeln zu Geld machen. "Slots sind nicht veräußerbar", sagte der Generalbevollmächtigte. "Flugzeuge, Crews, Routen, darüber reden wir. Die Slots hängen daran." Aus Kebekus' Sicht ist Air Berlin für andere Airlines attraktiv: "In einem der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt die zweitstärkste Airline zu sein, ist schon ein Wort."

Käufer müssten nicht die Schulden Air Berlin übernehmen. "Was ich aus den Kaufverträgen einnehme, verteile ich an die Gläubiger", sagte er./bf/DP/stw



Quelle: dpa


Hier geht's zur Aktien-Startseite

News und Analysen

20:41 Uhr Devisen: Euro gibt Gewinne wieder ab - Pfund unter Druck
20:37 Uhr OTS: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Keine Angst mehr vor der Fed, ein ...
20:09 Uhr 'Spiegel': Haarrisse bei belgischen Reaktoren schon in Bauphase
20:09 Uhr Aktien New York: Wegen Nordkorea-Krise gehen Anleger keine Risiken mehr ein
19:57 Uhr AUSBLICK: Die Konjunkturdaten der Woche aus den USA im Überblick
19:57 Uhr AUSBLICK: Die Konjunkturdaten der Woche aus der Eurozone im Überblick
19:53 Uhr Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Kursgewinne vor dem Wochenende
19:41 Uhr AKTIEN-FLASH: SMA nach US-Entscheidung zu Strafzöllen stabil, First Solar steigt
19:30 Uhr ROUNDUP 3: 'Maria' verursacht große Schäden - USA helfen Puerto Rico
19:01 Uhr Ölpreise bewegen sich wenig
19:00 Uhr AKTIE IM FOKUS 2: Siltronic knacken 100-Euro-Marke - Analysten loben Geschäfte
18:54 Uhr Tschechische Taxifahrer protestieren gegen Fahrdienstvermittler Uber
18:54 Uhr WAHL/Merkel in Ulm: Steuern runter, Soli wird abgeschafft
18:53 Uhr WAHL: Schulz warnt vor Regierung der 'sozialen Kälte' mit Merkel
18:51 Uhr ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Nordkorea-Krise bremst die Kurse etwas
18:48 Uhr Aktien Wien Schluss: ATX erstmals seit 2008 über 3300 Punkten
18:42 Uhr Deutsche Anleihen: Leichte Gewinne am Abend - May-Rede enttäuscht
18:39 Uhr ROUNDUP 2/May in Florenz: Großbritannien will Übergangsphase nach Brexit
18:38 Uhr ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax vor Bundestagswahl kaum bewegt
18:35 Uhr Aktien Europa Schluss: Nordkorea-Krise bremst die Kurse etwas
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ... | 8127

Titel aus dieser Meldung

-9,49%
-0,44%
-1,47%

Im Fokus

Aktueller Chart
  • Neue Holding-Struktur bis 2019 geplant!
  • Positive Analysten-Kommentare beflügeln!
  • Ist die Aktie jetzt wieder günstig?

Volltextsuche

Nachrichtensuche

Dividenden Dax-Aktien 2017

Name: Adidas

Dividende pro Aktie: 2,00 Euro

Dividenden-Rendite: 1,3%

 

Tipp: Alles zu den langfristig sichersten und erfolgreichsten Aktien der Welt erfahren Sie im kostenlosen Newsletter „Aktien-Ausblick“, den Sie hier gerne anfordern können...

Warum der Dax auf 100.000 Punkte steigen wird

Warum der Dax auf 100.000 Punkte steigen wird
Thomas Müller und Alexander Coels haben in "Das Börsenbuch" die spektakuläre Prognose ausgestellt, dass der Dax bis 2039 auf 100.000 Punkte steigen wird. Diese einzigartige Börsenvision mag viele Anleger, angesichts des ständigen Bergauf und –ab an den Finanzmärkten, überraschen. Dabei ist die Überlegung dahinter einfach erklärt.