ROUNDUP/Aktien New York: Anleger halten zu Wochenbeginn die Füße still

Montag, 09.12.19 16:50
ROUNDUP/Aktien New York: Anleger halten zu Wochenbeginn die Füße still
Bildquelle: iStock by Getty Images
NEW YORK (dpa-AFX) - Angesichts der anhaltenden Spannungen mit Blick auf Zölle und Brexit haben sich die Anleger an der Wall Street zu Wochenbeginn zurückgehalten. Die wichtigsten Aktienindizes bewegten sich am Montag kaum vom Fleck.

Der Dow Jones Industrial trat im frühen Handel mit minus 0,09 Prozent auf 27 990,91 Punkte nahezu auf der Stelle. Ende vergangener Woche hatte der US-Leitindex noch dank einer deutlich gestiegenen Beschäftigung in den USA mehr als einen Prozent dazugewonnen.

Der marktbreite S&P 500 stand am Montag 0,04 Prozent höher bei 3147,32 Zählern. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,19 Prozent auf 8413,21 Punkte.

"Nach dem arbeitsmarktgetriebenen Anziehen der Märkte am Freitag war es wohl unausweichlich, dass der Wochenstart nun etwas langsamer verlaufen wird", schrieb CMC-Marktexperte Michael Hewson in einem Kommentar. "So ist es denn nun auch gekommen, in einer Woche, die ganz im Zeichen der Geldpolitik, des Handelskrieges und der Wahl in Großbritannien steht."

An diesem Donnerstag wählen die Briten ein neues Parlament. Börsianer erhoffen sich dadurch zwar Klarheit, wie es in Sachen Brexit weitergeht - zugleich fürchten sie aber eine weitere Hängepartie, sollte sich die Regierungsbildung nach der Wahl als schwierig erweisen. Premierminister Boris Johnson hat mit seinen Konservativen in Umfragen derzeit allerdings weiter klar die Nase vorn. Er will den EU-Austritt zum 31. Januar umsetzen.

Neuigkeiten mit Blick auf eine Lösung im US-chinesischen Zollstreit gab es zuletzt nicht. Wenn es in dieser Woche nicht zu einem Aufschub oder dem ersehnten ersten Teilabkommen kommt, werden wohl am 15. Dezember weitere US-Zollerhöhungen gegenüber China in Kraft treten.

Derweil gingen die Vorbereitungen der Demokraten für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump weiter. Trump brach einem führenden demokratischen Abgeordneten zufolge seinen Amtseid und stellte seine eigenen politischen Interessen über jene des Landes. Es gebe gewichtige und dringende Gründe, eine Amtsenthebung des Präsidenten zu prüfen, sagte Jerrold Nadler, der Vorsitzende des Justizausschusses im Repräsentantenhauses.

Unternehmensseitig schnellten die Papiere des Pharmaunternehmens Synthorx nach einer Übernahmeofferte durch den französischen Pharmakonzern Sanofi in etwa auf Höhe des Angebotspreises von 68 US-Dollar je Aktie. Das entspricht fast einer Verdreifachung des Schlusskurses von Freitag. Sanofi will mit dem Kauf sein Krebsgeschäft stärken. Das Synthorx-Management unterstützt das Angebot, wie es hieß. Die Aktien von Sanofi fielen in Paris zuletzt um rund 1,5 Prozent.

An der Wall Street gaben die Anteilsscheine des Ölkonzerns Chevron um knapp 0,6 Prozent nach. Die US-Bank Citigroup hatte ihre Kaufempfehlung in einer Studie zurückgenommen und das Kursziel von 135 auf 120 US-Dollar gesenkt. Dass der Konzern als sicherer Hafen in seiner Branche gelte, erscheine mittlerweile etwas übertrieben, schrieb Analyst Alastair Syme. Die Amerikaner hätten zuletzt unter anderem von ihrer starken Bilanz profitiert.

Die Experten der Citigroup strichen ihre Kaufempfehlung für die Papiere des Mischkonzerns 3M . Die Aktien lagen aber nur etwas im Minus./la/fba



Quelle: dpa-AFX


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