ROUNDUP/Aktien New York: Nach Rekordjagd leicht im Minus

Montag, 26.07.21 17:32
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben zum Start der neuen Woche an ihren Rekordkurs vom Freitag angeknüpft. Kurz nach Handelsbeginn bröckelten die wichtigsten Indizes jedoch ab und drehten ins Minus. Frische US-Konjunkturdaten hatten für einen leichten Dämpfer gesorgt. So waren die Verkäufe neuer Häuser erneut stark gefallen. Im Juni sanken sie im Monatsvergleich um 6,6 Prozent und damit zum dritten Mal in Folge. Analysten hatten mit einem Anstieg um 3,5 Prozent gerechnet.

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Der Dow Jones Industrial erklomm zunächst eine weitere Höchstmarke bei 35 097 Punkten und notierte zuletzt 0,09 Prozent tiefer bei 35 028,41 Zählern. Auch der S&P 500 schwang sich zu einem weiteren Höchststand empor. Zuletzt stagnierte der marktbreite Index auf dem Schlussniveau vom Freitag bei 4411,65 Punkten. Für den Nasdaq 100 gab es zunächst ebenfalls ein Rekordhoch. Auch das technologielastige Marktbarometer zeigte sich zuletzt unverändert bei 15 111,87 Zählern.

Bestimmt wird die neue Börsenwoche von der Bekanntgabe der Quartalszahlen großer US-Technologie- und Internetkonzerne wie Apple , Microsoft und Alphabet . Gespannt warten die Anleger auch auf die Geschäftszahlen von Tesla , die der Elektroautobauer bereits an diesem Montag nach Börsenschluss vorlegen wird.

"Wir gehen in eine sehr ereignisreiche Woche mit großen Tech-Gewinnen und einer Fed-Sitzung," sagte Marktexperte Chris Zaccarelli von Independent Advisor Alliance. Der Markt habe letzte Woche gezeigt, wie widerstandsfähig er sei. Nun erwarte er aber mehr Vorsicht der Anleger, da sich alle Augen und Ohren auf die US-Notenbank richteten.

Die Aktien von Aon kletterten um 6,8 Prozent nach oben, nachdem der Versicherungsmakler dem geplanten Zusammenschluss mit Willis Towers Watson eine Absage erteilt hatte, um den Rechtsstreit mit dem US-Justizministerium (DOJ) zu beenden. Aon hatte die geplante 30 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Willis Towers Watson im März 2020 angekündigt. Das DoJ hatte eine zivilrechtliche Kartellklage eingereicht, um den Deal zu blockieren, da die Übernahme einen Maklerriesen schaffen und den Wettbewerb zwischen zwei der drei weltgrößten Versicherungsmakler ausschalten würde./edh/he



Quelle: dpa-AFX


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