Deutz Aktie
WKN:630500
ISIN:DE0006305006
Land: Deutschland
Branche: Maschinenbau, Verkehr, Logistik
Sektor: Maschinenbau
aktueller Kurs:
7,65 EUR
Veränderung:
-0,49 EUR
Veränderung in %:
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vom 20. September 2021 Info.

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ROUNDUP: Motorenhersteller Deutz legt Latte für 2021 höher - SDax-Spitze

Dienstag, 14.09.21 09:51
Kursticker auf einer digitalen Anzeige.
Bildquelle: pixabay
KÖLN (dpa-AFX) - Eine hohe Nachfrage stimmt den Motorenhersteller Deutz optimistischer für 2021. Im Gesamtjahr könnten zwischen 155 000 und 170 000 Motoren abgesetzt werden, teilte Deutz am Montagabend nach Börsenschluss in Köln mit. Bislang war das Management im besten Fall von 155 000 Stück ausgegangen. Der Umsatz soll daher 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro erreichen - jeweils 100 Millionen Euro mehr als zuvor angepeilt. Der anteilige Serviceumsatz soll unverändert bei rund 400 Millionen Euro liegen.

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An der Börse kamen die Neuigkeiten am Dienstag hervorragend an. Die Deutz-Aktie legte kurz nach Handelsstart um 5,83 Prozent auf 8,175 Euro und war damit Spitzenreiter im Nebenwerte-Index SDax . Seit Jahresbeginn hat sie damit rund 60 Prozent an Wert gewonnen.

Für die operative Ergebnisrendite vor Sondereffekten (Ebit-Rendite) erwartet Deutz in diesem Jahr nun mit 2,0 bis 3,0 Prozent jeweils einen Prozentpunkt mehr als bislang. Die Prognosen stehen unter dem Vorbehalt, dass es in den nächsten Monaten nicht zu einer wesentlichen Verschlechterung bei der weiterhin angespannten Versorgung mit Komponenten kommt.

Zudem geht der Motorenhersteller jetzt von einem ausgeglichenen freien Mittelfluss aus. Bisher hatte der Vorstand mit einem Abfluss gerechnet. Die vollständigen Zahlen zu den ersten neun Monaten des Jahres will Deutz am 10. November veröffentlichen.

Im August hatte das Management lediglich die bisherigen Jahresprognosen bestätigt, obwohl der Konzern einen hohen Auftragsbestand verzeichnete. Deutz ist wie auch andere Unternehmen von den Lieferketten-Problemen betroffen. Allerdings befindet sich das Unternehmen seit diesem Jahr wieder auf dem Weg aus der Krise: Noch 2020 hatte der Kölner Konzern stark unter den Folgen der Corona-Krise gelitten und tiefrote Zahlen geschrieben. Das Management hatte daraufhin ein umfangreiches Umbau- und Sparprogramm samt Arbeitsplatzabbau eingeleitet./nas/ngu/stw/stk



Quelle: dpa-AFX


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