Ripple kaufen: Das sollten Sie beim Kauf der Krypto-Währung Ripple (XRP) wissen

Mittwoch, 02.05.18 15:16
Ripple kaufen: Das sollten Sie beim Kauf der Krypto-Währung Ripple (XRP) wissen
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Die Krypto-Währung Ripple (XRP) zählt aufgrund seiner hohen Gesamtmenge an Geldeinheiten neben Bitcoin, Ethereum und Bitcoin Cash von der Marktkapitalisierung her zu den weltweit beliebtesten Internet-Währungen. Dabei stehen von den bereits im Voraus erzeugten 100 Milliarden XRP gegenwärtig immerhin fast 39 Milliarden digitale Münzen für Käufe und Verkäufe bereit. Der Rest befindet sich noch immer im Besitz der Betreibergesellschaft Ripple Lab.

Allerdings sollen davon weitere 55 Milliarden schrittweise an die Nutzer des Ripple-Netzwerks ausgegeben werden. Wegen dieser im Vergleich zum Bitcoin schon jetzt deutlich größeren verfügbaren Geldmenge können Ripple-Käufer ganze Währungseinheiten zu einem sehr niedrigen Preis erwerben. Ein weiterer Unterschied zu der digitalen Leitwährung bzw. zu vielen anderen bekannten Cyber-Währungen: Da alle XRP schon im Voraus erzeugt („premined“) wurden, findet hier kein weiteres „Schürfen“ neuer Geldeinheiten über das Netzwerk mehr statt. Tipp: Sie möchten jetzt Ripple oder andere Internet-Währungen handeln? Hier haben Sie die Gelegenheit dazu*...

 

Ripple kaufen: Dezentralisiertes Transaktionsnetzwerk mit eigener Währung

Neben der reinen Zahlungsfunktion erfüllt das Ripple-Netzwerk auch die Aufgabe einer digitalen Bank. Das bedeutet: Wer XRP kauft, kann damit nicht nur einfache Überweisungen tätigen, sondern auch verschiedene Assets dezentral in Echtzeit an andere Nutzer übertragen. Der Transfer erfolgt dabei über sogenannte „IOUs“, einer Art von Schuldscheinen, in denen die Verbindlichkeiten zwischen einzelnen Teilnehmern detailliert verzeichnet sind. Sie werden unumkehrbar in der Ripple-Blockchain gespeichert und über einen Konsensalgorithmus auf dem aktuellen Stand gehalten. Dabei wird als Mittel gegen Netzwerkspam bei jeder Transaktion eine minimale Gebühr von 0,00001 XRP verbraucht, die anschließend vernichtet und damit dem weiteren XRP-Geldkreislauf entzogen wird.

Ripple kaufen: Tipps beim Ripple-Kauf

Ripple kaufen: Was ist Ripple eigentlich?

Von der Marktkapitalisierung her kann die Krypto-Währung „Ripple“ (XRP) ziemlich unangefochten hinter den großen Drei Bitcoin, Ether und Bitcoin Cash den vierten Rang behaupten, was vor allem auf die hohe Gesamtmenge an Währungseinheiten zurückzuführen ist. Denn mittlerweile befinden sich allein gut 38 Milliarden Ripple im Umlauf (zum Vergleich geplante Bitcoin-Deckelung bei 21 Millionen) und ab 2018 sollen von den bereits 100 Milliarden erzeugten XRP weitere 55 Milliarden schrittweise an die Nutzer des Ripple-Netzwerks verteilt werden. Der Rest bleibt im Besitz der Betreibergesellschaft Ripple Lab. Da bei der Währung alle digitalen Münzen schon im Voraus erzeugt („premined“) wurden, findet hier im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Internet-Währungen auch kein weiteres „Schürfen“ neuer Geldeinheiten über das Netzwerk statt. Sie möchten jetzt Ripple oder andere Internet-Währungen handeln? Hier haben Sie die Gelegenheit dazu*...

„Ripple“ kaufen: Schnelles Durchschleusen der Transaktionen

Wie bei realen Bankgeschäften muss auch bei Käufen über eine „virtuelle Bank mit eigener Währung“, als die Ripple häufig bezeichnet wird, ein gewisses Maß an Vertrauen vorausgesetzt werden. Wo nach dem Erwerb von XRP das gegenseitige Vertrauen fehlt, lässt sich über das Ripple-System aufgrund von vorherigen Benutzerangaben ein hinreichend vertrauensvoller Pfad ermitteln, auf dem die jeweilige Transaktion sehr schnell und ohne zusätzliche Bestätigung durch das Netzwerk geschleust wird. Von diesem Prozess des „Durchsickerns“ der Zahlung (englisch: to ripple) kann auch der Name der Internet-Währung hergeleitet werden.

Ripple-Gateways übertragen das digitale Geld in die reale Finanzwelt

Wer die virtuellen Münzen kauft und über das Netzwerk mittels IOUs Transaktionen tätigt, muss diese auch wieder schnell in reale Zahlungsmittel umwandeln können. Dazu gibt es bei Ripple spezielle „Gateways“. Dies sind bestimmte Finanzdienstleister, die das Ripple-Protokoll unterstützen. Allerdings wird das schnelle und kostengünstige Ripple-System längst nicht nur von Banken und Finanzinstitutionen verwendet, sondern eignet sich auch für große global ausgerichtete Unternehmen, die damit beispielsweise Lieferanten und Kunden direkt zusammenführen. Da Ripple jede beliebige Währung unterstützt, ist über den Bezahl-Aspekt hinaus auch der Einsatz als eine Art  Devisenbörse möglich, über die ganz einfach Geld in ein anderes Land oder in eine andere Währung transferiert werden kann. 

 

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Quelle: boerse.de

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