Dax
WKN: 846900 ISIN: DE0008469008
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So traden Sie erfolgreich in politischen Börsen!

Samstag, 18.05.19 18:00
So traden Sie erfolgreich in politischen Börsen!
Bildquelle: Eigenes Bildmaterial
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

Man sagt, politische Börsen hätten kurze Beine. Damit ist gemeint, dass der Einfluss der Politik auf die Börsenkurse nur von kurzer Dauer ist. Doch stimmt das überhaupt? Ich meine, dass spätestens mit Beginn der Finanzkrise eine neue Ära anbrach. Die Zentralbanken geben sich zwar gern unpolitisch. Fakt ist aber doch, dass die Notenbanken weltweit alles in ihrer Macht stehende tun, um die Konjunktur und inzwischen auch die Börsenkurse zu stützen. Selbst Wertpapierkäufe durch Notenbanken mit frisch erschaffenem Geld sind heute Alltag.
 
Damit nehmen die Notenbanken auch direkt und lang anhaltend Einfluss auf die Börsenkurse. Trotz mäßiger Konjunktur und langsam gährender Krise in Europa haben wir es seit 2009 mit einem der längsten Kursanstiege seit Jahrzehnten zu tun. Das macht die Börsen aber auch zunehmend nervös. Insbesondere dann, wenn von der Politik Störfeuer kommen, die die stringente, kursstützende Notenbankpolitik untergraben. Die multiplen Handelsstreitigkeiten der USA sind so ein Beispiel. Hier lösen sich gute und schlechte Nachrichten teilweise im Stundenrhythmus ab und lassen die Aktienkurse in einer engen Spanne stark schwanken.
 
Beim Trading ist diese kurzfristige, nachrichtengetriebene Volatilität ein Problem. Denn sie erzeugt zahllose Fehlsignale. Stopps werden gerissen, nur um kurz danach die vom Trader prognostizierte Kursrichtung doch noch aufzunehmen. Unterstützungen oder Widerstände werden gebrochen, und eine Nachricht macht das neue charttechnische Setup eine Stunde später vollständig zunichte.
 
Auf solch eine Situation können Sie als Trader auf drei Arten reagieren:
  1. Sie traden gar nicht mehr, verdienen dann aber auch kein Geld. Gleichzeitig haben Sie aber nach wie vor Aufwand. Schließlich müssen Sie die Märkte weiter beobachten, um den richtigen Zeitpunkt zum Wiedereinstieg zu finden. Für mich ist Nichtstun keine Option.
  2. Sie vergrößern die Abstände zwischen Ihrem Einstiegskurs und Ihrem Stop-Loss. Dadurch verhindern Sie zwar, bei kurzfristigen Kursbewegungen schnell ausgestoppt zu werden. Wenn sich aber ein neuer Trend in die falsche Richtung etabliert, vergrößert natürlich der weit entfernt liegende Stopp Ihre Verluste. Sie tauschen also Trefferquote gegen Verluste. Sie liegen öfter richtig, verlieren aber im Falle des Misserfolgs umso mehr Geld.
  3. Sie selektieren noch stärker Ihre Trading-Kandidaten. Getraded werden nur noch langanhaltende, starke Trends. Bei diesen ist die Wahrscheinlichkeit eines plötzlichen Trendbruchs aufgrund einer mit der Aktie nur bedingt zusammenhängenden Nachricht gering. Sie lassen also die kurzfristigen Trends zum Beispiel im Dax aus und konzentrieren sich auf Einzelaktien, hinter deren Trends oft unternehmensspezifische Vor- oder Nachteile stecken.
 
Im Kurzfrist-Trader entschied ich mich für die dritte Möglichkeit. So empfahl ich zum Beispiel Mitte April eine Short-Position in BMW. Bei BMW ist der Abwärtstrend seit einem Jahr aktiv. BMW kämpft mit verschärftem Wettbewerb, steigenden Kosten, dem Abgasskandal, der Dieselkrise, dem Handelsstreit mit den USA und einem absehbar schwieriger werdenden China-Geschäft. Der Abwärtstrend hat also diverse Gründe und er ist gefestigt. Die Aktie lässt sich von kurzfristigen Nachrichten zwar beeindrucken. Wenn Sie aber direkt am langfristigen Trend handeln, ist die Wahrscheinlichkeit eines nachrichteninduzierten Trendbruchs gering. Bis jetzt konnten wir so im Kurzfrist-Trader 42,33% mit BMW verdienen.
 
Sebastian Müller
Chefredakteur
Kurzfrist-Trader

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Quelle: Sebastian Müller


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Dividendenrendite Dax-Aktien 2019


Rang: 30

Name: Wirecard

Dividende pro Aktie: 0,20 Euro

Veränderung Vorjahr: +11%

Dividenden-Rendite: 0,1%

 

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