Airbus Aktie
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Société Générale emittiert neue Sprint-Zertifikate mit Partizipationsraten von bis zu 400% - Zertifikatenews

Mittwoch, 11.03.15 15:02
Société Générale emittiert neue Sprint-Zertifikate mit Partizipationsraten von bis zu 400% - Zertifikatenews
Bildquelle: fotolia.com
Paris (www.zertifikatecheck.de) - Die Société Générale hat 92 neue Sprint-Zertifikate auf deutsche und europäische Blue Chips emittiert, darunter sind 16 Zertifikate auf Schweizer Basiswerte, die mit einer Währungssicherung ausgestattet sind, so die Société Générale in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

"Der Reiz von Sprint-Zertifikaten besteht darin, dass sie bei identischem Kursrisiko die überproportionale Teilhabe an den Kurssteigerungen einer Aktie oder eines Index ermöglichen, bei unseren neuen Sprintern sind das Partizipationsraten zwischen 200 und 400 Prozent und Maximalrenditen zwischen 22 und 68 Prozent. Das gilt allerdings nur innerhalb einer vorab festgelegten Kursspanne. Innerhalb dieses Kursbandes zählt für den Sprint-Anleger jeder Euro, je nach Ausstattung des Zertifikates, doppelt bis vierfach, den der Basiswert zulegt.

Als Gegenleistung für die verbesserten Kurschancen verzichtet der Anleger allerdings auf Kursgewinne, die über ein bestimmtes Maß hinausgehen. Diese Ertragsobergrenze wird durch den maximalen Erstattungsbetrag bestimmt. Er gibt an, wie viel Geld der Anleger im günstigsten Fall bei Fälligkeit des Zertifikats ausgezahlt bekommt", erklärt Peter Bösenberg, Director und Head of Public Distribution Germany & Austria bei der Société Générale, die Vorteile dieses Anlagetyps.

Mit einem Sprint-Zertifikat können Anleger innerhalb eines bestimmten Kursintervalls gehebelt von Kursbewegungen eines Basiswertes profitieren. Als Basiswerte dienen z.B. Aktien, Aktienkörbe, Indizes, Rohstoffe oder Zinsinstrumente. Dieser Zertifikate-Typ ist mit einer festen Laufzeit, einer Partizipationsrate und zwei Kursschwellen ausgestattet, nämlich dem Basispreis und dem Cap (Höchstkurs). Der Basispreis ist als "Startpreis" zu verstehen, ab dem das Zertifikat im Vergleich zum Basiswert am Laufzeitende eine Überrendite erwirtschaften würde. Der Cap dagegen kann als eine Art Zielpreis bzw. Höchstpreis angesehen werden.

Bei einer Kursbewegung des Basiswertes über den Basispreis hinaus und bis zum Cap, kann der Anleger, wiederum bezogen auf das Ende der Laufzeit, eine überproportionale Rendite erwirtschaften. Wenn der Kurs des Basiswertes den Cap erreicht, wird sich die Höhe der Auszahlung bei einem Sprint-Zertifikat bei einer Bewegung über den Cap hinaus nicht mehr verändern. Die innerhalb dieser Kursspanne gültige Partizipationsrate beträgt meist 200 Prozent, teilweise aber auch 300 oder sogar 400 Prozent. Dagegen ist das Risiko, abgesehen vom Emittentenrisiko und dem Verzicht auf Dividendenzahlungen des Basiswertes, mit dem einer Direktinvestition vergleichbar, wenn der Kurs des Basiswertes nur geringfügig von Kaufpreis des Zertifikats abweicht.

Sprint-Zertifikate eignen sich grundsätzlich für Investoren, die moderat steigende Kurse des Basiswertes erwarten und von diesen gehebelt profitieren möchten. Anleger sollten darauf achten, dass beim Kauf eines Sprint-Papiers der Kurs des Basiswerts nicht bereits deutlich über dem festgelegten Basispreis liegt, da die Hebelwirkung hier natürlich in beide Richtungen wirkt und der Anleger damit auch, bei gleicher maximal erzielbaren Auszahlung, an Kursverlusten überproportional partizipiert.

Sind bei dem Kauf des Zertifikats der Basispreis und der Kurs des Basiswertes nahezu identisch, so ist einerseits das Kursrisiko des Produkts vergleichbar mit dem einer Direktanlage. Die Ertragschancen aber sind höher, solange eine Kursbewegung über den Cap hinaus nicht erwartet wird. Im Gegenzug wird einerseits eine Maximalrendite festgeschrieben, andererseits müssen Anleger auf mögliche Dividendenzahlungen verzichten.

Ein Beispiel verdeutlicht die Funktionsweise: Das Sprint-Zertifikat (ISIN DE000SG9L9B0/ WKN SG9L9B) auf die Aktie der Airbus Group NV (ISIN NL0000235190/ WKN 938914) ist mit einem Basispreis von 55,80 Euro ausgestattet. Das Papier hat eine obere Grenze (Cap) von 66,96 Euro, die Partizipationsrate beträgt 200 Prozent, Bewertungstag ist der 16. September 2016. Oberhalb des Basispreises von 55,80 Euro profitiert der Anleger bei Fälligkeit zu 200 Prozent von Kurssteigerungen der Aktie. Angenommen die Aktie würde am Stichtag bei 60,00 Euro notieren, entspräche das einem Kursplus von rund 7,5 Prozent.

Der Rückzahlungsbetrag errechnet sich wie folgt: Die Differenz zwischen dem Aktienkurs und dem Basispreis (4,20 Euro) multipliziert mit dem Faktor 2 addiert mit dem Basispreis. Der Anleger würde also pro Zertifikat 64,20 Euro erhalten und (einen Erwerb zum Preis von 55,80 Euro unterstellt) einen Ertrag von ca. 15 Prozent erzielen. Der maximale Auszahlungspreis des Airbus-Sprinters liegt bei 78,12 Euro. Notiert die Aktie am Stichtag unter dem Basispreis, so partizipiert der Anleger eins zu eins an den Kursverlusten der Aktie.

Für Sprint-Zertifikate gelten insbesondere folgende speziellen Risiken: Sie besitzen im Gegensatz zu vielen anderen Zertifikate-Formen keinen eingebauten Sicherungsmechanismus. Bei Kursrückgängen entspricht das Risiko des Papiers mindestens dem des zugrunde liegenden Basiswerts. Sprint-Zertifikate können aufgrund ihrer Ausgestaltung in bestimmten Konstellationen überproportional auf Kursbewegungen des Basiswertes reagieren. Durch die Hebelwirkung können in kurzer Zeit überproportionale Verluste anfallen.

Auch Veränderungen der impliziten Volatilität des Basiswertes beeinflussen den Preis von Sprint-Zertifikaten. Zusätzlich wird ihr Wert durch Veränderungen des Zinsniveaus, durch eine Änderung erwarteter Dividendenzahlungen für den Basiswert sowie durch die Abnahme der Restlaufzeit beeinflusst.

Während der Laufzeit kann sich der Wert des Produkts daher zeitweise anders entwickeln als vom Anleger erwartet. Das Auszahlungsprofil von Sprint-Zertifikaten gilt lediglich zum Laufzeitende. Sprint-Zertifikate verbriefen in der Regel keinerlei Ansprüche auf Zins- oder Dividendenzahlungen während der Laufzeit, die Kursverluste abmildern können. Die Laufzeit eines Sprint-Zertifikats ist befristet.

Sprint-Zertifikate können während der Laufzeit an Wert verlieren. Theoretisch ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich, wenn der Kurs des Basiswertes auf 0 fällt. Notiert der Basiswert an seiner Heimatbörse in einer anderen Währung als dem Euro, trägt der Anleger mit nicht währungsgesicherten Zertifikaten zusätzlich ein Währungsrisiko, da sich der Wert des Produkts unmittelbar aus dem Kurs des Basiswerts ableitet. Auch bei Sprint-Zertifikaten handelt es sich rechtlich um Schuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten. Bei Zahlungsschwierigkeiten oder Insolvenz des Emittenten ist das investierte Kapital nicht geschützt. Der Anleger trägt daher ein Bonitätsrisiko. (11.03.2015/zc/n/a)


Quelle: ac


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