Trendbrief: Abwärtsdynamik vorerst gebremst

Donnerstag, 13.12.18 16:00
Trendbrief: Abwärtsdynamik vorerst gebremst
Bildquelle: iStock by Getty Images
(Trendbrief) - In den ersten acht Handelstagen dieses Monats hatten die führenden europäischen und amerikanischen Aktienbarometer zwischen 5% und mehr als 7% an Wert eingebüßt. Diese Kursverluste konnten in den vergangenen beiden Tagen zwar durchschnittlich um 2% reduziert werden. Dennoch verbuchen unsere 14 Leitbarometer für die zurückliegenden fünf Handelstage immer noch ein mittleres Minus von mehr als 2%. Zwei Wochen vor dem Jahresende ergibt sich damit folgendes Bild:  
 
Technische Analyse
Mit einer bisherigen Jahresperformance von jeweils minus 15% halten der Dax und der ATX gemeinsam die rote Laterne. Daran schließen sich mit dem Euro Stoxx 50, dem MDax, dem CECE und dem Hang Seng vier weitere Indizes an, die ebenfalls im zweistelligen Prozentbereich verloren haben. Bei den aufgeführten Barometern geht es bis zum Jahresende daher lediglich um kosmetische Reparaturen. Etwas besser sieht die Situation dagegen bei den US-Indizes und im Technologiesektor aus.
 
 
In Amerika hat seit Montag eine Erholung eingesetzt, die beim Dow Jones in der Spitze zu einer Kurssteigerung von 1000 Punkten bzw. mehr als 4% geführt hatte. Der gestrige Abverkauf in der zweiten Sitzungshälfte zeigte jedoch, dass Anleger von dieser Gegenreaktion nicht allzu viel erwarten sollten. Denn die drei führenden Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 sind technisch angeschlagen. Auch die schwache Marktbreite, die auf Indexebene unterhalb der kritischen 50%-Grenze liegt, spricht derzeit für weiter fallende Kurse. Wir positionieren uns daher heute beim S&P 500 erneut auf der Short-Seite.
 
Nach dem Ausverkauf seit Monatsbeginn haben die Aktienmärkte am Dienstag weltweit zu einer Erholung angesetzt. Kurzfristig besteht damit an den letzten Handelstagen dieses Jahres noch begrenztes Aufwärtspotenzial. Aufgrund der bisher miserablen Jahresperformance bei den führenden globalen Aktienindizes erwarten wir jedoch einen kräftigeren Trendimpuls erst zu Beginn des neuen Jahres. In der Zwischenzeit dürften sich bei nachlassender Volatilität die Kurse in der Nähe des aktuellen Niveaus stabilisieren.

 

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Quelle: Trendbrief


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